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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1393 XI 21
Signature: 1393 XI 21
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21. November 1393
Christina von Stetten, ihr Gatte Wildmann der Stafelbauer und Konrad von Waltendorf compromittieren in der Streitsache über den halben Hof zu Stetten auf genannte Schiedsrichter.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 357
 

cop.
C, 201 nr. 348.

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    Ich Christein Wolfharts selig des Mairs tochter von Steten, ich Wildman ir wirt der Stafelpawr und ich Chunrad von Waltendorf und all unser erben und miterben verjehen offenlich mit dem brief allen den die in sehent hornt oder lesent, die nu lebent und hernach chünftig sind, umb all ansprach zuspruch recht und vodrung di wir gehabt haben oder hinfur haben wolten hinz den erwirdigen geistlichen herren hern Gerungen brobst und dem convent des gotshaus z' Sand Polten und hinz demselben gotshaus von des halben hofs wegen ze Steten mit aller zugehorung in Chapeller pharr‚ den der obgenant Wolfhart mein vater lassen hat‚ das wir des alles mütwillichlich und unbetwunglich gegangen sein und gen des mit dem brief hinder den erbern herrn hern Andren chorherr ze Sand Polten und ze den zeiten pharrer ze Chapellen und den erbern Chunradten den Flemming von Goczeinstorf, also beschaidenlich was die nach irn trewn von des egenanten halben hofs wegen ze Steten und seiner zugehorung zwischen uns und den obgenanten herren von Sandpolten sprechent und erchennent und ervindent, es sei minn oder recht, das wir das genzlich stät haben wellen und sullen. Nu habent si uns wolbedachtlich nach gutem rat erber leut von dem obgenanten brobst und dem convent ze Sandpolten siben phundt wienner phening fur den vorgenanten halben hof mit seiner zugehorung gesprochen und ertaidingt, der wir genzlich von in verricht und gewert sein ze rechten tagen und an all schäden, daran uns wolgenugt hat und pilleich genügen sol‚ also beschaidenlich das wir furbas noch ander iemandt von unserntwegen hinz den obgenanten herren von Sandpolten und hinz irem gotshaus daselbs von des vorgenanten hofs wegen und seiner zugehorung, noch hinz allen den die denselben hof von iren wegen hinfur innhabent und besiczent, chain ansprach noch vodrung haben noch gewinnen sullen noch ander leut von unsern wegen mit recht noch an recht, mit worten noch mit werhen, in chainem weg, vil noch wenig, und verzeihen uns desselben halben hofs mit seiner zugehorung ganz und gar und haben des furzicht getan. Wär aber das wir in invell chrieg stozz irrung und hindernüß daran teaten oder ander leut von unsern wegen und den vorgenanten spruch nicht steat hieten und zeprächen, wie sich das fuget und in welhem weg das wear, von kristen oder von juden wegen, davon si zue schaden keammen, so sol unser iglichs voraus alle seinew recht verloren haben, und darzu sullen wir unser iglichs seinem rechten herren zehen phundt, iglichem vorgenanten spruchmann zehen phund und dem purkgraf gen Lempach, wer ie die zeit ist, zwainzig phundt alles wienner phening an alle genad vervallen sein ze geben, an all unser widered, und sullen si auch das haben dacz uns unverschaidenlich und auf all unsern guetern erbgueter und varund gueter, die wir haben, wir sein lebentig oder tod. Mit urchund des briefs, den wir in darumb besigilten geben mit des obgenanten Chunradts insigil des Flemming; und der sach ist gezeug der erber Walther von Chaczenperig mit seinem insigil im an scheden, die wir vleissichlich darumb gepeten haben, das si der sach gezeugen sind; wann wir selb aigner insigil nicht enheten, so verpinden wir uns mit unsern trewn an aidestat under der vorgenanten zwair insigil den obgenanten spruch und die pünt stet ze haben, als vor an dem briefe geschriben ist, der geben ist an freitag vor sand Kathreyn tag, nach Kristi gepurde dreuzehenhundert jar und in dem drew und neunzigistem jare.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 357-358


    Notes
    11 Unterschrift: Chapellen. Littera Curie in Steten site in parrochia Chappellen.
     
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