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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1394 II 16
Signature: 1394 II 16
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16. Februar 1394
Jörg Trostel von Kuffarn verpfändet dem Alram Dremlinger sein Haus daselbst sammt Zugehör für eine Schuld von 10 Pfd. Wr. Pf.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 360
 

cop.
C, 230 nr. 395.

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    Ich Jorg der Trostel von Kueffaren und ich Agnes sein hausfraw und ich Andre ir paidera sun‚ wir furjehen und tun chund offenlich mit dem brief allen den di in sehent oder horent lesen, daz wir unverschaidenlich gelten sullen dem erbern Olram dem Dremlinger, Dorothea seiner hausfrawn und allen iren erben zehen phunt gemainer wienner phenning, die si uns durch trewn und gueter fudrung willen gelihen haben, und der wir sew unverzogenlich richten und weren sullen auf den nagsten vaschangtag der schierigst chumbt darnach uber ain ganzes jar; wir sullen in auch von den selbigen zehen phunten phenningen dienen und raichen zehen emmer wein auf sand Merten tag der schierigst kumpt unverzognlich. Und ze pesser sicherhait hab wir in ze phant gesaczt unser haus gelegen dacz Kueffaren, davon man geit ze purkrecht vierzig wienner phenning dem brobst dacz Sand Polten an sand Michels tag, und unseren weingarten gelegen daselbs, davon mannb geit ze purkrechtc sechs wienner phenning dem pharrer ze Kueffaren an sand Michelstag, und drew jeuch akchers, davon man geit ze purkrechtd zwen meczen korn an sand Giligentag dem Laher,e und zwenn weingarten, davon man geit ze purkchrecht vier phenning an sand Merten tag dem erbern Hannsen Fräel. Die vorgenanten gueter und all unser hab die wir haben dacz Kueffaren in dem dorf oder umb daz dorf oder wo wir sew haben, es sei eribguet oder varund guet, versuecht oder unverschuecht,f nichtcz ausgenomen noch hindan gesaczt, hab wir in deg alle unverschaidenleich ze ainer pesseren sicherhait ze phant gesaczt, also ob wir sew nicht ausrichtatenf ires gelts oder irez weinz zu den tegen als vor geschriben stet, wie getanen schaden si des nemen, es wear hincz juden oder hinch Kristen, deni ir ainerj pei seinen trewn ungesworen gesprechen mag, den selbigen schaden ze sampt den haubtgütt schul wir in ganz und gar ablegen und widerkeren, und sullen si das alles haben dacz uns unsern trewen und auf den vorgenanten phanten und auf aller unser hab, wo wir die überall indert haben oder lassen in dem land ze Österreich, davon sew weren sol werk des fürsten gewalt hatl in Österreich, wir sein lemtig oder tod‚ mit furseczen oder mit verkauffen, als lang das si haubtguetcz und schadens ganz und gar gericht und geweart weren; und das ist alles unser guetleicher willen. Zu urkund der sach so geb wir obgenante dem egenanten Oleram dem Dremlinger‚ seiner hausfrawn und allen iren erben an schaden den brief versigelten mit des erbern Wolfganges des Grabner und Hanseins des Fralz diezeit richter dacz Fürt, paider anhangunden insigel‚ di wir vleissigm darumb gepeten haben,n daz si der sach gezeug sind mit iren anhangunden insiglen, in und iren erben an schaden, darunder wir uns verpinden, alles das steat ze haben das an dem brief geschriben stet. Der brief ist geben nach Christi gepurd dreuzehenhundert jar darnach in dem vier und neunzigistem jar, des mantags nach Valentini vor vaschang.2
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 360-361


    Notes
    1a pruder. b Zeilenende.c folgen zehn durchstrichene Worte. d die folgenden sind die oben durchstrichenen neun Worte. e folgen die unsinnigen Worte: und ainen weingarten davon man geit ze purkrecht zwen meczen korn an sand Giligen tag dem Laher, was teilweise eine Wiederholung des vorhergehenden Satzes ist. f so! g so, statt deu.h so. i der. j ainem. k vor. l folgt er! m vlessig. n ein t am Ende ist durchstrichen.1 Ueberschrift: Chueffaren. Littera umb vierzig phenning gelts von ainem gütt ze Chueffaren.2 Dürfte sich entgegen Grotefend I, 197, doch auf den 14. Februar, nicht auf den 7. Jänner beziehen.
     
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