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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1398 VII 29
Signature: 1398 VII 29
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29. Juli 1398
Mehrere genannte Erben des Sieghart Grill verkaufen einen nach St. Clara zu Wien zinsenden Weingarten zu Grinzing.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 388
 

cop.
C, 274 nr. 460.

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    Ich Barbara Sigharts des Grillen witib von Grinczing dem got gnad, ich Oswalt der Grill und ich Agnes sein hausfraw, ich Paul und ich Thoman die Grillen desselbn Oswalts prueder, und ich Elzbet ir swester und ich Hainreich der Stainhauf und ich Andre sein vetter, ich Janns der Flachenawer und ich Elspet sein hausfraw, ich Jacob Flachenawer sein pruder und ich Elspet sein hausfraw, und all unser erben wir vergehen und tun kunt allen den die den brief lesent oder hörnt lesen‚ die nu lebent und hernach kunftig sind‚ das wir mit guten willen, mit wolbedachtem müt und mit gesampter hant, zu der zeit do wir es wolgetun mochten, und mit unser perkchfrawen hant der erbern geistlichen frawn swester Johanna der Sunnbergerin zu den zeiten abtessin dacz sand Claren ze Wien, verkauft haben von der ehafter notgült wegen, darum mich egenante Barbaren der vorgenant mein wirt Sighart der Grill ze gelten hinder im lassen hat hinz christen und hinz juden, als ich dieselb ehaft notgült vor den erbern getrewen nachtpawern daselbs ze Grinczing redleicha beweist han‚ als ich ze recht solt, einen weingarten gelegen daselbens ze Grinczing in dem Lussen, des ain halbes jeuch ist zenechst herren Reinprechts weingarten von Walssee‚ do man von dem egenanten unserm weingarten alle jar dient den geistlichen frawn dacz Sand Claren sechs wiener phenning ze perkrecht und nichb mer; denselben weingarten haben wir von der egenanten ehaften nötgult wegen recht und redleich verkauft und geben mit allen den nüczen und rechten als er mit alter in perkrechts gewer herkomen ist, dem erwirdigen geistlichen herren herren Gerungen probst des gotshauses ze Sand Polten und dem convent gemain daselbens und iren nachkomen umb acht und sechzig phunt wiener phenning, der si uns ganz und gar verrichtet und gewert habent‚ und die wir an der obgenanten ehaften notgült vergolten haben als verr si geraichen mochten, also das derselb herr Gerung probst ze Sandt Polten und der convent gemain daselbens und ir nachkomen sullen fürbas den vorgenanten weingarten ledikleich und freileich haben und allen iren frumen damit schaffen, verkaufen verseczen und geben wem si wellen, an allen irsall. Wir sein auch mitsambt allen unsern erben unverschaidenleich des vorgenanten weingartens der egenanten geistlichen herrn ze Sand Polten und aller irer nachkomen recht geweren und scherm für alle ansprach als perkrechts recht ist und des landes recht ze Osterreich; wer aber das inn furbas an demselben weingarten icht kriegs oder ansprach auferstünd von wem das wer, mit recht, swas si des schaden nement, das sullen wir inn alles ausrichten und widerkeren an allen iren schaden; und sullen si das haben auf uns unverschaidenleich und auf allem unserm güt, das wir haben in dem lande ze Österreich oder wo wir es haben, wir sein lebentig oder tod. Und das der kauf fürbas also stet und unzebrochen beleib und wand wir selber aigen insigil nicht haben, darumb so geben wir inn den brief zu ainem waren urkund der sach versiglten mit der vorgenanten perkchfrawn insigil swester Johanna der Sunnbergerin abtesin dacz Sand Claren, und haben vleizzikleich gepetten die erbern mann Hainreichen den Minner die zeit richter ze Wolkestorf mein obgenanter Barbaren vater, und herrn Michelen den Meanschein zu den zeiten des rates der stat ze Wien, das si der sach gezeugen sind mit iren insiglen, in paiden an schaden, und verpinden auch uns mit unsern trewen an gever under den vorgenanten insiglen alles stet ze haben das vor an dem brief geschriben stet, der geben ist nach Christi gepurt dreuzehenhundert jar darnach in dem acht und neunzigistem jarr, des nechsten montags vor sandt Stephans tag in dem snitt.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 388-390
    Editions
    • Wiener Reg. Ib nr. 1737.


    Notes
    11 Ueberschrift: Grinczing B. Der brief sagt umb ain halbs jeuch weingarten neben dem Scherntlein das man gechauft hat von frawn Barbara Sigharts des Grillen witib und seinen miterben und erben (und dient jarlich Sandt Claren ze Wienn perkhrecht 6 d und nit mer D.).a folgt verkauft, anscheinend durchstrichen, jedenfalls nicht hierher gehörig. b so.
     
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