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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1398 VIII 28
Signature: 1398 VIII 28
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28. August 1398
Die Erben des Konrad von Ganzendorf verzichten gegen das Stift auf eine Hofstatt zu Ganzendorf, wofür sie 11 Pfd. Wr. Pf. erhalten.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 390
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

Die drei Siegel fehlen.
Material: Pergament
    Graphics: 

    cop.
    D‚ 179 nr. 179, zu 1328.

      x
      Ich Chuenrat, ich Michel und ich Hanns genant die Schueczen, ich Seyfrid der Muellner von Wuelframsrauet, ich Weygl und ich Toeman von Ganczendorf sein suen, und ich Mert von Oechsenbuerkch und all unser eriben, und nemen uns auch an fuer all unser miterben, vergehen offentlich mit dem brif allen den di in sechent hoernt oder lesent, umb all ansprach und vodrung di wier gehabt habena hinz den erwirdigen geistlichen herren hern Gerungen dem brobst und dem convent des goczhaus ze Sandpoelten, von alles des guets wegen das Chuenrat selig der amman von Ganczendorf bei dem Prunn unser oehaim lazzen hat: von erst di hofstat datz Ganczendorff, da er auf gesezzen ist‚ und darzue alles daz guot, es sei purkchrecht uberlend ekcher wismad waid holz aw weidech eribgüt oder varundgüt, nichtes ausgenomen noch hindan gesaczt, als er das gehabt und hinder im lazzen hat‚ das wir uns darumb lieblich und frewntlichb nach unserr nachstn frewnt und erberr laut rat mit den obgenanten herren hern Gerungen dem brobst und seinem convent zu Santpölten verricht und veraint haben; und di habent uns fur daz obgenante güt alles aindlef phünt wiennear phenning gegeben, der wir von in genzlich verricht und gewert sein ze rechten tegen und an all scheden, daran uns wolgenügt hat, also beschaidenlich das wir noch unser erben oder miterben noch ander läut von ünsern wegen fürbas hinz den obgenanten herrn ze Santpölten noch hinz demselbenc irm goczhaus von des obgenanten guets wegen noch hinz allen den den si dasselb gut gebent oder schaffent, dhain ansprach noch vodrung wartung noch recht haben noch gewinnen suellen noch wellen, mit recht noch an recht, vil noch wenig, und verzeihen uns derselben guter ganz und gar, si sein von dem obgenanten goczhaus ze Santpölten ze purkchrecht oder von wem di ze puerkchrecht sind, also daz si und ir goczhaus mit denselben gütern und aüch mit der varunden hab so vorbenant ist‚ allen iren frum schaffen sullen und geben wem si wellen, an all unser irrung. Wer aber das wir unser erben, miterben oder ander läut von unsern wegen den obgenanten herren und irm goczhaus ze Sandpolten an dem obgenanten gut oder wem si daz gebent oder schaffent, icht irrung chrieg und invell teten, allen den schaden den si des nemment, wie der schad benant ist, dheind schad ausgenoemen noch hindan gesaczt, das sullen wir in ausrichten und widerchern, und sullen si daz haben dacz uns unverschaidenlich von ainem auf dem andern und auf all unserm gut, es sei eribgut oder varundgüt‚ daz wir haben oder noch gewinnen in dem lande ze Österreich, oder wo wir daz haben, wir sein lebentig oder tod. Mit urkund des brifs den wir und all unser erben und miterben den obgenanten herren und dem goczhaus ze Sandpoelten besiglten geben mit der erbern Chuenrats von Frewnczhawsen, Petreins des Grawln von Inczestorf und Fridreich des Schifere richter ze Sand Pölten dreier insiglen, in an schaden, di wir vleizziglich darumb gepeten haben, daz si der sache gezeugen sind mit irn insigln, darunder wir uns obgenanten all unser erben und miterben mit unsern trewn an aidestat verpinden, alles daz stet ze haben, das vor an dem briff geschriben stet, der geben ist an sand Augustinstag, nach Christi gepurde dreuzehenhundert jar und in dem acht und neunzigistemg jar.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 390-392


      Notes
      11 Aeltere, schwer lesbare Rückaufschrift des Originals: Umb als gut das Chunrat von Ganczndorff hinder im lassen hat. Jüngere (D): Verzichtbrief umb ain hofstat ze Gantzensdarf mit aller seiner zue gehorung furan dem gotzhaus erblich ze pleiben.a im Orig. wiederholt. b D, frewnt Orig., Zeilenende. c D, demselb Orig. d dhin Orig.; dhain D.e scheffer D. f brief D. g 1328ten D.
       
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