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Charter: Urkundensammlung Herrschaft Steinford, ed. Niesert, 1834 (Google data)  Nro. LVni.
Signature:  Nro. LVni.

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Codex Diplomaticus Steinfordiensis oder Urkundensammlung zur Geschichte der Herrschaft Steinford, Nro. LVni. , S. 222
 

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      Nro. LVni.

      Sunbmg beê ©rafcit Dtto »on S3cnt*

      tyemt mit bem ©rçnajïer» Subo.iplj »on

      ©tcmforb auf brei ^afyre. S3. 3.

      1354.

      Ex Aatographo.

      VVy Otto Greue tho Beathem betuget vnde enkeunet openbaer in defsen breue, dat wi mit vnsen leuen Orne Heren Lu- do lue Hern to Stenvorde vnde Juncher Boldewine sinen sone vmme Trede vnde Nutticheit vnser beider Lande hebbet vns tho zamen vervrentschopet vnde lo- uet in truwen, truwelike vnd vast tho holdene, van nu to sünte Mjcheeb dage vort tho den neysten dren Jaren, dat wy hier vndeiv nene Viande werden en eolen, шеп dat wy mallich deme anderen sullen truwelik behulpezam wesen mit Sloten mit Lande mit Luden vnde mit aller Macht, sunder jeniger hande arge- list mallich den anderen tho aller noet,

      aile Vorevede vtgesproken.

      199

      Weret Sake, dat onse Ome ran Sten vorde nu vortmer Schade geschege vt vn- een sloten vnde vt vnsen Lande, des mochte he vnde sin sone. wider riden in vnse Slote vnde an vnse Lant vnd keren die Gewalt so beste he mach.

      Ten were sake, dat jenigerhands Twist, schelinghe eder Vploep schege . tuschen vns eder vnse Vnderdanen, dar hebbe wy mallich twe vnser Vrend tho gesat, alse wy Otto Greue tho Bent, bem, Hugen den В eren*) vnd Kerstian van Qwendorpe, de dat binnen vertein nachten versonen solen, mit twen siner Vrenden vnses Omes van Stenvorde, de dar tho sat sin in sinen breue**), vndö riden in dat Slot to Stenvorde, ofte de ansprake ere wer, en künden se des nicht vorvrentschapen, so zolen se dar ein recht vp seggen, worden se des rechten ein- drechtig, dat genge vor sick, künden se des rechtes nicht eindrechtig werden, so zolden vnse Vrent vorgenomt vnd sine twe Vrent, de he dar tho gesat heuet, malikes recht beschreucn antworden He-

      *) »on a3a&r.

      **) SMefet ijt eetloren; fie ftnb abet auâ bettt

      2$imbnijie mit-bem ©ufen von S£e<f(enbuta be«

      fannt. (». SÜ,)

      200

      i. . \

      ren Hinrike Когце, den wy dar tho ge koren hebbet to eynen Ouermanne, de zal dar ein recht vpseggen dar na binnen vertein nacliten, vnde wat he dan dar vor. recht vp secht, dar sal dat mede be ne ^jhaen.

      Vnde worde welich vnser Vrent, de wy hir to gesät hebbet binnen difser tyd aflivich, dar se Got vor bewar, so sole binnen vertein nachten andere vnse Vrent weder in die stede sitten, vnd des gheli- kes solde wi pk doen vmme vnsen Auerman. ..Were sake, dat vnse Vñderda- nen, ofte vnse Vrent, de wy mit rechte verdeghedingen mögen ,• vnd vnses О m es van Stenvorde, welich vnder sich twist schelachtig weren, den in de- fsen Vrentschapen eder\ in defsen rechte nicht en nogede, de zole wy mal lich vorwisen vt vnsen Sloten vnde vth vnsen Lande, vnde en wesen hem mit nicht hehulpezatn an nynen ding. Vnde des mochte vnse Oem van Stenvor de vnd Boldewin sin soñé riden in vnse Slote vnde in vnse Laht vnde keren dat so se allerbeste moghen vt vnzen Sloten, vnde weder in tó vnzen Sloten, vnde dar en sole wy en nicht hinderlich an wezen. Wer ok zake, dat vnser welich rede tho jenigher Partye .syner Vrenden, wi tho den Hekerlinghen, vnde vns Ome

      201

      van Stenvorde, one Boldewin sin sone, tho den Brunckhorsteschen, wanner wi dan dar gewhapent weren, vnder eren, eder vnsen В anner en, so mach mallich derwyle siner Partye beste doen. Men ofte wi vtwart ofje hemewart reden ger wapent eder bloet, dat sal jo wesen ve- lich vnde vrentlich tuschen vns sunder jenigerhande argelist. Vnde wy Otto Greue tho Bentnem spreket vt den Bi- schop van Utrecht, dar wille wi ncmant hulpe vp plichtig wesen.

      Weret ok, dat de Juncheren van den Ottensteine, de Here van den Ahus vnde sine Kindere schelachtig worden тп- dereinander, dat solde wy scheden mit Vrentschapen eder mit rechte ane arge list, en kunde wi clefs nicht ghedoen vp beiden syden, so moghe wy helpen den van Ottensteine, vnde de Here van Sten vorde vnd sin Sone den van Ahus, vnde dar zolden defse breue vnuorbroken me« de bliuen, al argelist vtgesproken.

      In Orkunne defser dinge so hebbe wi Otto Greue tho Bentliem vorghenomet vnse Zegel an defsen breff gehangen. Ge* schreuen int Jar vnses Heren Dusent Drei hundert veer vnde viftich, des Vrydages na vnse Yrowen Dage gebeten INatiuitatis.

      So trfyeUet ou§ btefer tlrfunbf, b«§ in ben ba* molo fo t>iel 2(uffeben megtnben ©triittaf«i=

      202

      ten der Familie von H «leren «it der von Bronchorst, welche dem Vater oder Sohn in der Herzoglich-Gelderschen Familie ergeben waren, der Graf von Bentheim es mit den Hektischen, der Herr von Steinford aber mit den Bronchorstschen hielt. (v. R.)

      Ann». Im Jahre 1355, ip50 äie »anoto inventi«,. n,i« «»ncte erucis, verkauften Ludolph Ed« ler Mann Herr von Steinford und Bal- dewin sein Sohn, Ritter, junger Herr von

      Steinford, (?so« Iinäulpbn« ^odili« Vir Do- lniuu« äe 5te^nvoräi», so Laläeivinuz eju« kliu« ölile« iuveuiz Vominng <!e 8te^nvorcli») mit Einwilligung ibrer beiderseitigen Gemah linnen leronett» und Üi-Nlß2lcliz, auch des Ersten anderen Sohnes Ludolph, Dom herrn zu Münster, und der Schwester des letzter«, Catharina, nachgelassene Wittib des Edlen Mannes, Grafen Simon von Bent-

      hem, squonäÄin nobili« viri8linoui« lüumiti« <ie

      Ventdeni) wie auch der Ermgard, Stifts'

      dame zu Essen (Nrmeglll-cli« Oanonice, «eeu!». ri« L!c:o!e«ie, ^zzillensiz) dem Cavitel der welt lichen Kirche zu Borchorst die ganze Vog« tei über den Hof I5lvel-zll«re!!en, in der Pfal« re Ochtorpe, Bauerschaft Wene, mit allen Rechten und Zübehörungen derselben, für 3i Marken Münst. Denarien. In Gegenwart der Zeugen: Gerhard von Schevene Heine Es» helin, Iohan Cschedorp, Iohan Bozen, und Otto genannt Hamelogh.

      An der Urkunde hangen zwei Siegel in grünem Wachse, ein großes, des Vaters, und ein kleineres des Sohnes. Das erste enthält den Steinforder Schwan, und im Rückfiegel die Hand mit der oben schon bemerkten Umschrift. Das Zweite einen geschlossenen Helm, worauf mit gekrümmten Hälsen zwei Drachen

      203

      ebct ©¿blangenfopfe mit ouegiffretften Bungen Щ empor beben, ©te Umfc&rtft ifî : S. Balde- wini, Nobilis de Stenvordia. (o, 5R.)

       
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