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Charter: Urkunden Garsten (1082-1778) 1323 VI 24
Signature: 1323 VI 24
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24. Juni 1323, o. O.
Vertrag zwischen dem Kloster Garsten und der Stadt Steyr wegen der Ausrichtung der von Otto dem Schecken in der Spitalkirche zu Steyr gestifteten drei Wochenmessen.
Source Regest: 
OÖUB 5 (Wien 1868) S. 360-362, Nr. 367
 

orig.

    Graphics: 

    cop.
    Aus einer gleichzeitigen Abschrift aus Garsten

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      Wir apt Ott von gotes gnaden ze gersten veriehen vnd tuen chvnt an disem brief allen den, di in lesen, sehent oder horent, di nv lebent vnd hernach chvenftig sind, Daz di Erbern Purger von Steyr mit gemainem rat vnd mit der gemain der stat zv° vns chomen vnd vns paten, daz wir hern Otten dem Schechen dem erbern Ritter hern Marchatz sun hulfen mitsampt in ze pitten vmb den gueten willen vnd vmb den gueten fursaez, den her (sic) sunderleich hiet zve dem Gotshaus im Spital ze Steyr, daz dv vnd auch e vngewidempt was, daz er daz widempt durich seiner vnd aller seiner vodern sel willen. Des hat er vns von seinen zvechten gevoligt, vber di sach hab wir vns gepunten mit dem willen vnsers ganczen Couencz (sic) Durch got vnd durch der hailigen willen, di in dem spital rastent, vnd durch aller heiligen willen vnd durch di lieb, di wir haben zv der stat vnd zv den purgern, wand wir ze allen Zeiten guetev dinch gern mêren, mit so beschaidner red, daz wir ein Priester avz vnserm Couent hin in lazzen, der drey Mess alle wochen darinne sprechen schol, Des mentags ein selmess, Des mittichens ein selmess, des vreytags von vnsers herren Marter zv hilf vnd zv trost hern Otten des schechen vnd aller seiner vodern sel vnd allen gelaubigen selen. Auf daz gotshaus hat er gewidempt ein muel in der steyr niderthalben des Spitals mit zwain redern, di sein vnd aller seiner erben aygen ist, di zway phvnt phenning wienner mvnzz dient also, daz der Mulner oder swer di muel in hat, dem priester für sein arbait raichen schol, swenn er di vorgenante Mess spricht, drey phenning wienner mvenzz vnd an allen ierrsal pherleich rechcz vnd nach der pharrer weisung schol daz Gotesdienst volfuert werden. Darvber veriech wir der rat vnd die gemain der stat, daz her Ott der schech der vorgenant vnd alle sein afterchvnft di muel in soelicher gewer haben schullen, daz si ier scherm vnd voit sein, vnd zv einer stetichait der sach schullen si haben zv einer gewer auf der muel alle iar zv weinahten vier huener vnd auch daz di gewer vnd der vorgenant zins di zwai phvnt icht gemeret oder geminnert schol werden von im oder von ander iemen, wer aver daz, daz wier oder vnser Couent an dem vorgenanten gotsdienst saumich weren, des vns ehaft not nich (sic) irrecht, so schullen sich di naechsten Gerben hern Otten schechen der muel vnderwinden so lang, vnz daz der gotsdienst, der da versaeumt wer, mit zwispil wuert volpracht. wer aver daz, daz der Mulner an dem opher saumich wer vnd daz der Priester daz melt, So schol der Richter vnd di stat mit gemainem Rat der purger in phenten fuer ein vrevleichs wandel, wer aver daz, daz weder Richter noch Purger darzv° nicht tven wolten, daz si ze recht schoelten, noch der mulner des nicht achten wolt, als vor geschriben ist, so schol sich di Muel mit dem vorgenanten zins vnd mit allem dem recht, vnd si vor auf daz Spital ist gewidempt, vervallen haben vnd gehoeren ledichleich hincz Gersten auf sand Cholmans altar mit soelicher beschaidenhait, daz di drey mess da werden gesprochen als in dem Spital hern Otten des schechen sel vnd allen sein vodern seln vnd allen gelaubigen seln zv hilf vnd zv trost. Daz di sach von vens vnd von vnserm Couent vnd auch von den Purgern stet vnd vnzebrochen beleib, geb wir disen Prief zv einem ewigen verchvnd versigelt mit vnserm insigel vnd mit vnsers Coventz insigel vnd mit der stat insigel ze steyr. Der brief ist geben, do ergangen waren nach christes gebuerd Drevczehen hundert jar vnd drev vnd zwainczinch iar An sand Johans tag ze Svnniwenten.
      Source Fulltext: OÖUB 5 (Wien 1868) S. 360-362, Nr. 367

      Original dating clauseAn sand Johans tag ze Svnniwenten



      LanguageDeutsch
      Places
      • o. O.
         
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