Charter: Urkunden Garsten (1082-1778) 1343 III 14-01
Signature: 1343 III 14-01
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1. - 14. Mär. 1343
Otto der Auer stiftet sich in seinem letzten Willen mit der Gabe eines Weingartens in der Krems einen Jahrtag zu Garsten.Source Regest:
OÖUB 6 (Wien 1872) S. 437ff., Nr. 433
OÖUB 6 (Wien 1872) S. 437ff., Nr. 433
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OÖLA Linz Bestand Garsten (www.landesarchiv-ooe.at/)
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Das Siegel der Stadt Steyr abgefallen, das des Auers hängt.
Material: Pergament


Ich Ott der Awer vergich offenbar an disem prief vnd mache chunt allen den, di in lesent oder horent lesen, di nu sint vnd hernach chuemftig sint, Daz ich mit bedachtem muet vnd mit guetleihen willen meiner hausvrouen vron Chunigunden vnd auch meinez sunes Jacobs vnd aller meiner aerben vnd auch noch meiner besten freunt rat zu der zeit, do ich iz wol getun mochte, geschafft han recht vnd redleich in allem dem recht, vnd leste geschaefft recht habent, vnd han daz selb geschoefft bestetigt vnd geoffent mit lebendigen warten, do ich waz in meinem lesten willen, hintz vnser vrouen Gotzhaus datz Gersten meinen weingarten, der do gelegen ist in der Chrems in den ieuchen, do man alle iar zechen phenneng von dient ze purchrecht an sand Michels tag dem pharrer hintz sand Nycla datz Stayn, durch got vnd vmb meiner sel hail vnd aller meiner freund, si sein lebendig oder tod, also beschaidenlich, daz man alle iar vnsern iartag begeen schol in dem vorgenanten gotzhaus mit einer gemainn vigili vnd mit einer selmess vnd schol auch man vnser sel alle sunntag gedenchen in dem muenster dez egenanten gotzhauss, wann man der andern sel gedenchet, vnd darvmb schol der Abt doselb, wie der genant sei, der den selben weingarten inne hat, dem Conuent alle iar geben sein phunt phenneng wienner munss. Vnd zu einer pezzaern sicherhait vnd bestaetigung meinez vorgeschriben geschaefftz han ich vnd mein egenante hausvroue vnd mein vorgenanter sun den vorgeschafften weingarten mit guetleihem willen aufgegeben fuer all chuemftig chrieg dem Erberm geistleihem herren abt Micheln zu den zeiten abt datz Gersten in seinem stublein var mittemtag vnder der preym, do vnser pest freunt vnd ander erber leut pei waren, Daz fuerbaz weder ich noch mein hausvroue noch dehainer vnserr erben den vorgenanten weingarten weder verchumbern noch verkauffen muegen vnd dem egenanten gotzhaus daz vorgenant selgeraed emphroemden oder entziechen. Daenn daz wart doselb auzgenomen, daz mein vorgenante hausvroue schol den selben weingarten inne haben vnszt an irn toed vnd schol dem Conuent datz Gersten alle iar an meinem iartag zu einem verchunde geben aein phunt phenneng. Noch irm toed schol sich der Abt datz Gersten dez vorgenanten weingarten vnderwinden. Daz al di sache vnd daz geschaefft staet vnd vnuerchert ewichleich beleibe, gib ich disen prief zu einem waren zeug vnd vrchunde versigelten mit meinem insigel vnd auch mit der stat insigel datz Steyr, do mein lestes geschaafft volfuert vnd bestaetigt ward, do warn die erbern leut pei vnd auch dopei do ich den weingarten mit meiner hausvrouen vnd mit meinem sun vorgenanten aufgab, her Erhart di weil pharrer datz Steyr, Durinch der lertz, Fridreich vnd Ortolf di chersperger, jacob der Chuendler, jans am aygen, Chunrad der Chamrer, Dietreich helmweig, Ott der Roesel, Leupold der Chumberl vnd ander erber leut, Daz vorgenant geschaefft geschach, do man zalt von christes gepuerd dreutzechen hundert iar vnd darnach in dem dreu vnd viertzkistem iar dez samtztags in den vier tagen der hailigen vasten vnd auch dez freitags vor dem sunntag, wann man singet Oculi mei semper.
Source Fulltext: OÖUB 6 (Wien 1872) S. 437ff., Nr. 433
Original dating clause: samtztags in den vier tagen der hailigen vasten vnd auch dez freitags vor dem sunntag, wann man singet Oculi mei semper
Language:
Oberösterreichisches Landesarchiv, Urkunden Garsten (1082-1778) 1343 III 14-01, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GarstenOSB/1343_III_14-01/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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