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Charter: Urkunden (1140-1814) Urkunde 281
Signature: Urkunde 281
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1483 September 16
Hans Schmid und Ursula Schmidin, seine Hausfrau, Bürger zu Bregenz, stiften für sich, Konradin Schmid und Dorotheen Metzgerin seine Hausfrau, Heinrich Nefen und Anna Schmidin dessen Hausfrau, beider Stifter Eltern, alle ihre Vordern und Nachkommen, für alle Guttäter und zum Troste aller armen Seelen, auf alle Samstage des Jahres, auch auf die Vorabende von Maria Lichtmeß, Verkündigung, Heimsuchung, Geburt und Empfängnis und auf den Elftausend Mägdetag ein gesungenes Amt am Frauen Altar in der Pfarrkirche zu Bregenz, zur Zeit der Frühmesse und auf alle Muttergottesfeste, die man hier feierlich begeht, auch auf den Elftausend Mägdetag nach der Vesper von Unser Lieben Frauen Altar ein Salve mit einer Kollekte. Die Ämter und das Salve sollen der Leutpriester und der Pfründer und ihr Helfer, auch andere, denen sie das empfehlen, mit samt dem Schulmeister und seinen Schülern singen. Zur Fundierung der Stiftung übergeben sie dem Kirchenpfleger Heinrichen Loher folgende Zinse: 1 Pfund Pfennig Jahreszins ab Hansen Schmidingers von Lingenau Hof und Gut, genannt Stöfflis Tobel, auf Lichtmeß laut Urkunde, Cuntzen Schmid seinem Vater gegeben 1421 Juli 3; 1 Pfund Pfennig Jahreszins auf Lichtmeß ab demselben Hof laut Urkunde 1423 März 21; 30 Schilling Pfennig Jahreszins von Kaspar Gunzen von Alberschwende ab seinem Hof und Gut im Loch auf 1. September laut Urkunde von 1457 Okotber 15; 16 Schilling Pfennig Jahreszins auf Martini von Konrad Schelling ab seinem Gut zu Büchellin und Büchelsreute ab fünf Juchart Acker und einem „vorymbis einer Juchart“ laut Urkunde von 1457 Dezember 13; 8 Schilling Pfennig Jahreszins auf St. Thomastag von Konrad Halder zu Lauterach ab seiner Reute zu Lauterach im Weidach, an Johannsen von Bach, den man nennt Hentz, erkauft 1466 Dezember 16, welchen Zins der Stifter von Blasius Schmid, seinem Vetter, laut Urkunde 1481 Februar 24 erkauft hat. Der Kirchenpfleger soll diese Zinse einheben und davon jährlich dem Leutpriester 30 Schilling Pfennig, dem Pfründer 30 Schilling Pfennig, dem Schulmeister 1 Pfund 6 Schilling Pfennig geben, damit er mit den Schülern die Ämter und das Salve singen helfe, dem Meßmer 4 Schilling Pfennig, damit er am Morgen mit der größten Glocke ein Zeichen gebe und der Kirche 4 Schilling Pfennig.  

orig.
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Alle vier Siegel wohl erhalten
Sigillant: Hans Schmid, Hans Egger, Stadtammann, Kilian Loher und Hans Pfrienggi, Bürger und des Rats zu Bregenz


Material: Perg.
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