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Charter: Heiligenkreuz, Urkunden (~1133-1775) 1351 V 11
Signature: 1351 V 11
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11. Mai 1351, Wien
Gerichtsbrief Friedrich's des Seligmann von Pfaffstetten, als Bergrichters der Abtei Gaming, in Betreff einer Streitigkeit über einen Weingarten an dem Badnerberge zwischen der Abtei Heiligenkreuz und Heinrich dem Goboltsteiner.
Source Regest: 
WEIS, Heiligenkreuz (=FRA II/16, 1859) S. 212, Nr. 206
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Heiligenkreuz (http://www.stift-heiligenkreuz.at)

Von zwei Siegeln fehlt eines.
Material: Pergament
    Graphics: 
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    Ich Fridreich der Saelichman von Phaffsteten, zv den zeiten Perchmaister der Erbern Gaeistleichen Herren von Gaemnikche vergich vnd tuen chunt allen den, die disen brief lesent oder horent lesen, di nu lebent vnd hernach chunftich sint, Daz fur mich chomen der Erber Gaeistlich Herre pruder Chuenrat, Chlosterherre datz dem heiligen Chreutz, der Gundoltine sun von Draeschchirchen, vnd Hainreich der Goboltstayner vnd vorderten paide ain gewer, iederman an sein selbst stat, eines halben weingarten gelegen an Padner perige vnd haizzet die Öde ze naehst dem Hasenwege, da man alle iar von dient meinen herren von Gaemnikche anderthalben Emer weins ze Perchrecht vnd nicht mer. Da gab ich in einen Tage viertzehen Tage, als des perges vnd des Landes recht ist ze Osterreich, daz si denne chomen wider fur mich; Swer denne daz pezzer vrchunde praecht, daz er des weingarten nachster Erbe waer, den wolt ich denne des egenanten weingarten an die gewer setzen, als des Landes recht ist ze Osterreich. Da die viertzehen Tage auzchoemen, da chomen si paide wider fur mich mit irn nachsten freunten vnd mit andern Erbern Leuten vnd voderten aber ain gewer des egenanten weingarten, iegeleicher an sein selbe stat. Des jach Hainreich der Goboltstainer, sich het der egenant prueder Chuenrat des vorgenanten weingarten, des er ain gewer vodert, gaentzleich vertzigen vnd waer auch er nach der verzeichnuzze desselben weingarten nachster Erbe. Da ward im da ertailt mit vrage vnd mit vrtail, mocht er daz pringen mit zwain Erbern mannen, so solt ich in desselben weingarten an die gewer setzen, da er es da pracht wolt haben mit zwain Erbern mannen, die er ze stet wol gehab het. Da rieten Erber leut der worten, daz man der ayde vberich werde, daz si sich paidenthalben saetzen an vier Erber man. Des satzten si sich da desselben chrieges paidenhalben mit guetem willen an die vier Erber man, an hern Hainreichen den Ratzen, zv den Zeiten Richter ze Draeschirchen, Hirssen den Vertor von Phafstetten, Hermanne den wanmayser, Fridreichen den Saelichman also, swaz die vier zwischen in darvber sprechen, daz wolten si baidenthalben staet haben. Des habent si dem vorgenanten prueder Chuenraten beschaiden dreu phunt wienner phenninge fur alle ansprache, der in Hainreich der Goboldstainer gar vnd gaentzleich gewert hat also, daz derselb prueder Chuenrat, noch alle sein freunde auf den selben weingarten nimmer mer chain ansprache suln haben noch gewinnen, Denne daz in Hainreich der Goboltstainer vnd sein Erben suln furbaz ledichleich vnd vreyleich haben vnd mit demselben weingarten auch allen irn frumen schaffen, verchauffen, versetzen vnd geben, swem si wellen an allen irresal. Vnd wand diser sache vor mir vnd vor andern Erbern Leuten also gewandelt vnd geschen ist, vnd wand ich selber nicht aigens Insigels han, Darvmbe so gib ich in disen brief ze ainem vrchunde vnd ze ainem gezeuge diser sache, versigelt mit meines Herren Insigel, des Erbern Gaestleichen herren prueder Chuenrats, zv den zeiten prior ze Gaemnikche des Ordens von Chartuse, der des vorgenanten weingarten Obrester percherre ist, vnd mit des egenanten hern Hainreiches Insigel des Razzen, die diser sache gezeug sint mit irn Insigeln; vnd sint auch des gezeuge Wernhart, zv den zeiten Juden Richter ze Draeschirchen, Vlreich der Schreiber da selbes, Dietreich der amman von Draeschirchen, Hirzze der Vertor von phafsteten, Herman der wanmaiser vnd ander fruem Leut genueg, den dev sache wol chunt ist. Diser brief ist geben ze wienne nach Christes gepurt dreutzehen hundert Iar darnach in dem ains vnd fuemftzgisten Iar, an sant Pangraetzen abent.
    Source Fulltext: WEIS, Heiligenkreuz (=FRA II/16, 1859) S. 212-213

    Original dating clausean sant Pangraetzen abent



    LanguageDeutsch
    Places
    • Kartause Gaming
    • Pfaffstätten (GB BN)
    • Traiskirchen (GB BN)
    • Zisterzienserstift Heiligenkreuz
    geographical name
    • Padner perige
      • Regular Form: Badener Berg
    • Öde
      • Regular Form: Öde, Weingarten
    Persons
    • Dietrich, Amtmann von Traiskirchen (Zeuge)
    • Friedrich Seligmann von Pfaffstätten, Bergrichter der Abtei Gaming (Aussteller)
    • Gundoltine von Traiskirchen, Mutter von Konrad Gundolt
    • Heinrich Goboltsteiner
    • Heinrich Ratz, Richter von Traiskirchen (Siegler, Zeuge)
    • Hermann Wanmayser (Zeuge)
    • Hirs Vertor von Pfaffstätten (Zeuge)
    • Konrad Gundolt, Mönch in Heiligenkreuz
    • Konrad, Prior im Kartäuserorden Gaming (Siegler, Zeuge)
    • Ulrich, Schreiber in Traiskirchen (Zeuge)
    • Wernhard, Judenrichter von Traiskirchen (Zeuge)
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