Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1356 VI 24
Signature: 1356 VI 24
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24. Juni 1356 (Freitag), o. O.
Die Brüder Chalhoch, Ulrich und Haug von Falkenstein übergeben dem Kloster Schlägl die Vogtei über das Gut zu Hörhag und erhalten dafür jene über das Gut zu Hartmannsdorf.Source Regest:
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 157 (S 124), S. 162
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 157 (S 124), S. 162
Current repository:
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)
Seal: Siegel an Pergamentbändchen hängend: 1) Chalhoch V. von Falkenstein (Siegel fehlt, Bändchen vorhanden).
Seal: 2) Ulrich II. von Falkenstein. Weißes Wachs, rund, 30 mm Dm. Umschrift: "+ S VLRICI DE VALKENSTAIN." Wappen wie bei Siebmacher, Wappen OÖ, Tafel 20.
Seal: 3) Haug von Falkenstein. Braunes Wachs, rund, 35 mm Dm. Umschrift: "+ S HAVG DE VALKENSTAIN." Wappen wie 2.
Material: Pergament
Dimensions: 118/124 x 240 mm, Plica 32/34 mm.
- notes extra sigillum:
- Rückseite: 1356 / Verwexlung einer Vogtey / No VI. / A: Clas: I. Aquisit: Rub: c. / (38)


Kopialbuch A (1593) 29v.
K. Rumpler (1980)
"Ich, Chalhoch(1), Vlreich(2) vnd Havg(3), wir prveeder von Valkenstain tvon chvnt an disem prief, daz wir ain recht haben gehabt auf aim guet dacz Herhag(4), daz wir dez vogt vnd schermer sein gwezen, vnd habent vnz gepeten di herren, der probst vnd der convent vom Slegel(5), daz wir vnz verczigen haben der selben voitai, vnd darvmb haben si vnz geben voitai auf aim andern gvet daz ir ist dacz Hartmansdorf(6) auf dem obern gvet(7), dez czwelf schilling geltz ist, vnd daran haben wir ir pet erhert, vnd haben vnz verczigen der egnanten voitai auf dem vorgnanten gvet dacz Herhag, vnd wellen vnzer voitai haben auf dem vorgeschriben gvet dacz Hartmansdorf, vnd daz in daz stæt pleib von vnz vnd von allen vnzern gerben, darvmb geben wir den egnanten herren, dem probst vnd dem convent vom Slegel disen prief, veringsigelten mit vnzeren jngsigeln. Der prief ist geben nach Christz pvrt drevnczen hvndert iar, darnach in dem sechs vnd fvenzigstem iar, am svnwennd tag."
Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 157 (S 124), S. 162-163
Original dating clause: am svnwennd tag
Editions:
- UBLOE 7 (1876) 459, Nr. 455.
Secondary Literature:
- Pröll, Geschichte (1877) 57.
- Luger, Dissertation (1936) 113, 198.
Language:
Notes:
(1) Chalhoch V. von Falkenstein; vgl. Urk 146, Anm 2.
(2) Ulrich II. von Falkenstein (urk. 1346-1362); er heiratete eine Klara; + an einem 27. September. Vgl. Siebmacher, Wappen OÖ 43. - Studener, Falkenstein (1965) 18.
(3) Haug von Falkenstein (urk. 1346-1396); hatte als zweite Ehefrau Anna von Dachsberg; er starb am 28. Dezember 1396. Ebd.
(4) Herhag: Hörhag, vgl. Urk 26, Anm 5.
(5) Schlägl unter Propst Johannes I. (1356-1360).
(6) Hartmannsdorf, damals Pfarre St. Peter am Wimberg, später Haslach (urk. seit 1260). Zur Herrschaft des Stiftes St. Florian gehörte jedoch nur ein Lehen: Schiffmann, Stiftsurbare III.2.3 (1915) 122, Nr. 255; hier erstmals Beziehung zu Schlägl. Vgl. Schiffmann 1 (1935) 435. - Heimatbuch Haslach (1992) 437-443.
(7) Das obern gvet zu Hartmannsdorf dürfte der topographisch am höchsten gelegene "Kini" (Königbauer) gewesen sein: Hartmannsdorf 7/8 (später 34/35); Heimatbuch Haslach (1992) 440.
Places
- o. O.
Schlägl, Stiftsarchiv, Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1356 VI 24, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASchl/Urkunden/1356_VI_24/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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