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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1412
Signature: 1412
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1412, o. O.
Heinrich der Schurff, gesessen in Langhalsen, und seine Hausfrau Anna, verkaufen dem Propst Martin und dem Konvent von Schlägl zweieinhalb Güter zu Zaglau und den ganzen Zehent darauf, gelegen in der Pfarre Aigen.
Source Regest: 
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 261 (S 171), S. 274
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

Seal: Siegel (an Pergamentbändchen anhangend); vgl. die letzte Urkunde: 1) Heinrich der Schurff auf Langhalsen. Braune Schale, schwarzes Siegel, rund, 25/35 mm Dm. Siegel herausgebrochen; vgl. Urk 239 (S 156), 2. Siegel.
Seal: 2) Bernhard der Schurff am Walchshof. Braune Schale, schwarzes Siegel, rund, 30/35 mm Dm. Umschrift nicht lesbar. Wappen: Vogel nach rechts (?)
Seal: 3) Eglolf der Neunkircher, Landrichter zu Velden. Braune Schale, schwarzes Siegel, rund, 28/35 mm Dm. Umschrift: "S EGEL ... VRCHER" (?) Wappen fehlt.
Seal: 4) Thomas der Rasp zu Blumau. Braune Schale, schwarzes Siegel,, rund, 30/40 mm Dm. Umschrift: "S thoman Raspen" (?)
Seal: 5) Hanns der Panhalm, Pfleger zu Schallenberg. Braune Schale, schwarzes Siegel, rund, 40 mm Dm. Ganze Vorderseite herausgebrochen.
Seal: 6) Hartlieb der Wolfsfurter, Pfleger zu Hof. Braune Schale, schwarzes Siegel, rund, 25/40 mm Dm. Umschrift: "HARTEL WOLFSFVRTER" (?) Wappen: Wachsender Wolf.

Material: Pergament
Dimensions: 175/180 x 335 mm, Plica 20/25 mm.
  • notes extra sigillum
    • Rückseite: Brobst Märtin erkhauft Zaglaw / 1411 / No XII. / Clas: I. Aquisit: Rub: b.
Graphics: 

cop.
Kopialbuch A (1593) 48r-v.


    cop.
    Kopialbuch B (1597) 69r-v.

      x
      "Ich Haynreych der Schuerff(1), dye czeyt gesessenn jn dem haws czue Langenhals(2), mein eleychew hawsfraw Anna vnd all vnser eribenn, dye wyr yeczund haben oder noch hyn fwer chunftigchleych gewinnen, wyr veryehen vnd tuen chuntt mit dem brieff allenn denn, dye yn sehent oder lesent hornt, das wyr rechtt vnd redleych chawffleych czue chawffen haben geben czue der czeytt vnd weyll, do wyr es wol mitt rechtt getuen mochtten, vnd nach vnser nachsten pesten frewntt ratt willen vnd gunstt dem erbyrdigen vnd geystleychen herrenn, herrn Mertenn(3), probst czue vnser frawn Slag vnd dem wyrdygen goczhaws vnd conuentt daselbs, unsrew drytthalb guett czue Czagelaw(4) vnd ganczen czehentt darauff, von erstt das gancz guett da dye czeytt Vlreych der alt Scherrer(5) auff sycztt, vnd ayn gancz guett da dye czeytt der Hansel(6) auff sycztt, vnd ayn halbs guett, da dy czeytt Stephel der jung Scherrer(7) auff sycztt, vnd dye gelegen synd jn Aygner pharr vnd in Veldner lanttgerichtt, vnd synd lehen von dem obgenanttenn, meinem genaedigen herren, herrn Mertten vnd von dem wyrdygen goczhaws vnd conuentt daselbs, vnd gehoertt auch dye chunigsteuer(8) von denn obgenantten guettern czue dem ob genantten goczhaws, vmb ein geltt, des vnss woll genuegtt hatt vnd wyr gancz vnd gar gerichtt vnd gewertt seyn cze rechten taegen, vnd ann all vnser schaeden. Wyr anttwuertten yn auch dye obgenantten drytthalb guett mitt samptt dem obgenantten czehentt, auss vnser nuecz vnd gewer in dy yren mitt allen denn ern, rechtten vnd gultten czue holcz, cze velld, cze wayd, cze wysmad, als von alter her synd chomen, vnd als wier sew yn gehabtt vnd genossen haben, nichcz ausgenumenn. Wyr seyn der obgenantten guetter vnd czehent mitt aller yr czuegehoerung des obgenantten goczhaws vnd conuencz rechtt gewern vnd fuerstantt fuer all ansprach an aller der statt vnd yn sein noett vnd duerfftt geschyechtt, also chauffs vnd landes rechtt yst jn dem lantt ob der Enns. Gyeng aber dem ob genantten goczhaws vnd conventt mit rechtt an dem chawff vnd gewerschafftt ychtt ab, es waer mitt geystleychem oder werleychem rechtt, das schullen sew als haben, dacz vns vnd vnsern trewn vnd dar czu auff aller vnser hab, wo wyr dye vberal yndertt haben, ynner landes oder awsser landes, awff wasser oder awff lantt, verswechtt vnd vnversuechtt, nichcz awssgenumenn. Das yn der chawffl [!] also staett vnd vnczebrochen beleyb von vns, dar vber gib jch denn brieff, besigelt vnd wollbestatt mitt meinem aygen anhangunden jnsigel, vnd czue eyner pessern sycherhaytt, warn vrkuntt vnd czewgnuess besigeltt mitt meins lieben prueder Bernhartt des Schuerffenn(9) anhangundem jn sigel, vnd dar czwe so hab wyr gepeten vleyssig denn erbern Eglolff denn Newnchyrcher(10) dye czeyt lantrichter czwe Veldenn, vnd denn erbern Thoman denn Raspenn(11) von Plwmaw, vnd denn erbern Hansenn denn Panhalm(12) dye czeyt phlegaer czwe Schallenberkch, /(13) vnd denn erbern Hartlieb denn Wolffsfuertter(14) dye czeytt phlegaer czwe Hoff, das sew des chawffs mitt samptt vns geczewgen sein mitt yr aller vyer anhangundenn jnsygel, yn allenn vnd yrn erben ann schaedenn. Geben nach Cristi gepuerd, alcs man czaltt vyerczehen hundertt jar, dar nach in dem czelifften jar."
      Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 261 (S 171), S. 274-275
      Editions
      • Erstveröffentlichung.
      Secondary Literature
      • Pröll, Geschichte (1877) 70.


      LanguageDeutsch

      Notes
      (1) Heinrich der Schurff, und Anna, seine Frau.
      (2) Langenhals: Langhalsen bei Neufelden (urk. seit 1397); vgl. Schiffmann 2 (1935) 108.
      (3) Martin von Toužim, Propst seit 1403: vgl. Urk 232.
      (4) Zaglau; von diesem Dorf kaufte Schlägl nun die zweite Hälfte.
      (5) Ulrich Scherrer senior; Bauer zu Zaglau. Dieser und die folgenden auch 1413 erwähnt: Urk 265.
      (6) Hansl, Bauer zu Zaglau.
      (7) Stephan Scherrer junior; Bauer zu Zaglau.
      (8) Königssteuer; vgl. Urk 48, Anm 10.
      (9) Bernhard der Schurff, vgl. Urk 260, Anm 1: Wernhard.
      (10) Eglolf der Neunkircher; ebd. Anm 10.
      (11) Thomas Rasp zu Blumau; ebd. Anm 11.
      (12) Hans Panhalm, Pfleger zu Schallenberg; ebd. Anm 12.
      (13) Bis hierher dieselbe Schrift und Tinte wie bei der vorausgehenden Urkunde, von hier an dieselbe Schrift, aber dunklere Tinte, Zusatz vom Jahr 1412?
      (14) Hartlieb der Wolfsfurter, Pfleger zu Hof; damit ist wohl der "Bauer im Hof" bei Kleinzell gemeint: Schiffmann 1 (1935) 492. Zu den Wolfsfurtern: Siebmacher, Wappen OÖ 655f. Vgl. Urk 310.
      Places
      • o. O.
         
        x
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