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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1414 XI 04
Signature: 1414 XI 04
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4. November 1414 (Sonntag), o. O.
Stephan Zimmermann und seine Hausfrau Barbara verkaufen an Herrn Bernhard (Wernhart) und Herrn Martin, Propst zu Schlägl, ihren Weingarten an der Dorfleiten zu Königstetten um 17 Pfund Wiener Pfennige.
Source Regest: 
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 268 (S 178), S. 286
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

Seal: Siegel an Pergamentbändchen hängend: 1) Jakob der Waizzendorfer, Bürger zu Königstetten. Schwarzes Wachs, rund, 30/40 mm Dm. Umschrift: "+ S Jacob ... Waissendorffer". Wappen: Adlerflügel mit Schwert (?)
Seal: 2) Klement der Radler, Pfleger zu Tulbing. Schwarzes Wachs, rund, 30/40 mm Dm. Ränder beschäd. Umschrift: "Klement + Radler +" (?). Wappen: Aufgerichteter Bär (?)

Material: Pergament
Dimensions: 200/210 x 275/285 mm, Plica 18/25 mm.
  • notes extra sigillum
    • Rückseite: Brobst Bernhard erkhauft zue Khunigstetten ein weingarten an der Dorffleitten gelegen. / 1414 / No. XIII. / Clas: I: Aquisit: Rub: b. / M 5.
Graphics: 

cop.
Kopialbuch A (1593) 50r.


    cop.
    Kopialbuch B (1597) 72r-v.


      cop.
      K. Rumpler (1980)

        x
        "Ich, Stephan Czimerman(1) vnd Barbera mein hawsfraw zue Kuengsteten vnd mit sambt vns all vnser erben, wir vergechen offenleich mit dem wrief, vnd tuen kund allen den, dy dên brieff sechent, horent oder lessen, dy nue lebent oder her nach chuenftig werden, daz wir mit gueetem willen vnd wolgedachtem muet, gunst vnd rat vnser nachsten vnd pesten frewnt, ze der czeit, do wir ez wol getuen mochten, vnd mit vnsrer percheren [!] hant dez erbern, weissen Jacoben dez Waizzendorffer(2) verchaufft haben vnsern weingarten, gelegen zue Kuengnsteten an der Dorffleiten(3) zue nachst dem Viczlein(4), da man alle jar von dient fuenfczehen pfennig Wienarer muens dem pistumb zue Paussauw(5) in den cheler zue Kuengsteten vnd nicht mer. Den vorgenanten vnsern weingarten mit allen eren, rechten vnd nueczen, allz wir den vnversprochenleich her pracht haben, den haben wir recht vnd redleich verchawft vnd hin geben vmb sybentzehen pfunt pfennig, der wir gancz vnd gar verricht vnd gebert sein von dem erbergern geistleichen herren, her Wernharten(6) vnd her ||
        Merten(7), dy czeit probst(8) zue dem Slegell vnd dem ganczen covent daselbz dez orens [!] von Premonstrey fuerbas ledichleichen vnd freileich zue haben vnd allen iren frumb damit schaffen, mit verchawfen, mit verseczen, geben vnd machen, wem sy wellent an allen chrieg vnd irsall, wie jn daz allerpest nueczleich fueegent ist. Wir sein awch verschaidenleich mit sambt vnsern erben dez vorgenanten weingarten dez obgenanten geistleichen herren, her Wernharcz vnd her Merten dy czeit probst zue dem Slegll vnd dez ganczen couent daselbz ir rechter geber, furstant vnd scherm sein, alz recht ist vnd dez landes recht jn Ossterreich. Vnd was in recht daran abget, chrieg oder ansprach daran aufferstuend, von wem daz waer, ez waer gaistleich oder weltleich, waz sy dez schaden nement, daz schullen wir in allz ausrichten, ablegen vnd widercheren an allen iren schaden, vnd muegen vnd schullen sy daz haben auff vns vnd auff aller vnser hab, wo wir dy haben in dem land zue Osterreich, wir sein lebmtig oder tott. Vnd daz der chauff stat vnd vntzerprochen weleib, dar vber so geben wir jn den wrieff, versigelt mit vnser ||
        perchkheren, dez ob genanten Jacoben dez Waizzdorffer anhangenten insigell vnd mit dez erbergen weisen man Klement dez Radlaer(9), dy czeit pfleger zue Tulbing anhangent insigel, daz sy der sach ein czeugnus sein, in vnd iren erben an schaden, vnd darvmb man sew vleiczich gepeten hat. Daz ist geschechen, do man czalt von Cristy gepurd vertzehen hundert jar, vnd darnach in dem verczehentisten jar, dez suntagz nach aller heilling tag."
        Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 268 (S 178), S. 286-287

        Original dating clausedez suntagz nach aller heilling tag

        Editions
        • Erstveröffentlichung.
        Secondary Literature
        • Pröll, Geschichte (1877) 72.


        LanguageDeutsch

        Notes
        (1) Zimmermann, Stephan und Barbara, Bürger zu Königstetten; zum Ort vgl. Urk 35.
        (2) Jakob Waizzendorfer, Bürger Königstetten.
        (3) Weingarten an der Dorfleiten bei/in Königstetten.
        (4) Viczlein; vielleicht der 1415 genannte Richter Hans Vikl: Gesch. Beil. St. Pölten 15 (1977) 656.
        (5) Der Bischof von Passau hatte seit 1227 Weingärten in Königstetten: Ebd. 654.
        (6) Wernhard: Bernhard, Schlägler Chorherr seit 1405; als Pfarrer von Ulrichsberg war er offenbar auch mit den Agenden der Schlägler Wirtschaft betraut; vgl. oben Urk 238, Anm 5.
        (7) Martin von Toužim, Propst seit 1403; vgl. oben Urk 232, Anm 11.
        (8) Im Original kein Plural erkennbar, erst die Kopialbücher schreiben "Bröbst"; Bernhard kann kaum als Koadjutor d. Propstes angesprochen werden, obwohl er vor dem Propst genannt wird (Pröll, Gesch. 72).
        (9) Klemens der Radler, Pfleger zu Tulbing. Ein Clemens Redler von Tannen und Oed war Pfleger zu Viehofen (1402, 1423/26): Gesch. Beil. St. Pölten 15 (1977) 715 Reg. u. 17 (2001) 284: C. Rodler 1415.
        Places
        • o. O.
           
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