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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1471 XII 20
Signature: 1471 XII 20
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20. Dezember 1471 (Freitag), o. O. (Schlägl)
Propst Andreas Rieder und der Konvent des Stiftes Schlägl bestätigen dem Jakob Peltz sein Kaufrecht über den Hof zu Winkl NÖ für einen jährlichen Zins von zwölf Schilling Pfennigen.
Source Regest: 
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 440 (S 313), S. 485
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

Seal: Siegel an Pergamentbändchen hängend, wie oben Urk 375: 1) Andreas Rieder, Propst von Schlägl. Braune Schale, schwarzes Siegel, spitzoval, 70 x 50 mm. Wappen und Umschrift wie oben in Urk 347 (S 240)
Seal: 2) Der Konvent des Stiftes Schlägl. Braune Schale, schw. Siegel, rund, 50/65 mm Dm.

Material: Pergament
Dimensions: 160 x 245 mm, Plica 30 mm.
  • notes extra sigillum
    • Rückseite: 1471 / Winckhlerische / No II. / A: Clas: II. Alienat: Rub: a. / [delta] 55 (?)
Graphics: 

cop.
Kopialbuch A (1593) 88v-89v.


    cop.
    Kopialbuch B (1597) 129r-v.

      x
      "Wir Andre(1) von Gottes erparmung brobst, Egidius(2) prior vnd gemainklich der ganntz conuent des wirdigen gotzhaus zum Slegel. Bekennen fur vnns vnd all vnnser nachkomen vnd thun kund mit dem offenn brief allermenigklich, das wir aintrachtigklich vnd wolbedachtlich bestaett haben, vnd bestaetten auch wissenntlich jn krafft des briefs dem beschaiden Jacoben Peltz(3) zw Winkchel(4) vnd seinen eriben ain kaufrecht auf vnnserem hof doselbs, so sein vatter Jorig Peltz(5) saeliger darauf erlanngt hat, jn solcher beschaiden, das sy vnns jarlich dauon dienn vnd raichen sullen zw sannd Michelstag oder jn den nagsten achtagen darnach an verziehen zweliff schilling pfenning lanndes werung jn vnnseren hof ze Kuenigsteten(6) vnerfodert vnd an all vnnsere mue. Sy sullen vnns auch jn anderen dingen getrew vnd gewar sein, alls annder vnnsers gotzhaws behawst holden vnd hindersassen sullen auch den bemelten hof stifftlich vnd pewlich legen vnd halden zw dorff vnd zw veld, damit wir solcher vnsrer fodrung berueblich dauon bekomen muegen. So sy des aber nicht taeten, vnns den dienst wider vnnseren willen verzugen, den hof auch allso wider vnnseren willen nicht stifftlich hielten, sodann waren sy vnns yerer benantten gerechtigkait auf dem hof veruallen vnd waer vnnser ledigs vnd freyes guet. Sy sullen auch allso den bemelten hof mit gueter stifft jnnehaben, nuetzen vnd niessen nach yeren notduerfften. Vnd so sy ir kaufrecht darauf verkauffen miesten oder woldten, so sullen sy vnns das am eristen anpieten; wolten oder moecht wir nicht kauffen, so sullen sy es geben ainem yerem genossen, der vnns vmb dienst, stifft vnd vodrung genuegsam vnd fueglich sey, vnd so sich das obgenantt kaufrecht auf dem bemelten hof vermantt, es waer mit kauffen, mit tod oder wie das beschaech, so sullen sy ablat vnd auflatt geben, auch den hof von vnns enphahen nach lanndleuffigen dingen, alls des vnd solcher gueter doselbs gewonhait ist, getrewlich vnd vngeuarlich. Des zw vrkund geben wir jn den offenn brief, besigelt vnd bestaett mit vnser obgenantter Andre brobst vnd des ganntzen conuentt baider anhanngunden jnsigel; geben des jars, do man zallt von Cristj geburd vierzehenn hundert vnd jn dem ainsundsibentzigisten jare, an freytag vor sannd Thomanstag, des hewligen zweliffpoten."
      Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 440 (S 313), S. 485-486

      Original dating clausean freytag vor sannd Thomanstag, des hewligen zweliffpoten

      Editions
      • Erstveröffentlichung.
      Secondary Literature
      • Pröll, Geschichte (1877) 87.


      LanguageDeutsch

      Notes
      (1) Andreas Rieder, Propst (1444-1481)
      (2) Egidius: Ägidius, Prior seit 1466: Urk 415, A 4.
      (3) Jakob Peltz, Sohn des Jörg Peltz, Winkl NÖ.
      (4) Winkl b. Kirchberg/Wagram; vgl. Urk 54, A 1.
      (5) Jörg Peltz, Sohn des Simon Peltz, der seit 1437 Pächter der Weingärten war: Urk 294, Anm 1.
      (6) Königstettner Hof, Stiftsbesitz seit 1292; vgl. oben Urk 35, Anm 4. - Der Zins für dieses Kauf- und Vererbungsrecht betrug zwölf Schilling oder 240 Pfennige.
      Places
      • o. O. (Schlägl)
         
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