Charter: Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 2859i
Signature: 2859i
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1441 XII 08, Troppau u. Wien
Niclas Panhalm, burger zu Wienn, ersucht den Bürgermeister und Rath der Stadt zu Troppau unter Berufung auf das vorstehende Schreiben, den Augustin zu einer Aussage über das gestohlene Gut zu veranlassen, damit dasselbe etwa noch zu Stande gebracht werden könne. Augustin habe Weib und Kind in Olmütz und sei nach dem Verbrechen nicht mehr bei ihm gewesen. Er empfiehlt ihnen seinen nach Troppau gesandten Diener. Geben zu Wienn an freitag unserr liben frawen tag, als sie emphangen ist, anno etc. xli°. (weitere Briefe zu dieser Sache bis 1442 Urk. 2859 a-j; 2862/2863/2866; u. 1441 XII 02 Urk. 2847/2848)Source Regest:
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/2, Nr. 2859b
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/2, Nr. 2859b
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Wiener Stadt- und Landesarchiv
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Erbern weisen und forsichtigen liben herren Mein willig gehorsam dinst alltzeit voran Als eyn fraw mit namen Katherina Meinen herren dem Rat der Stat zu Wienn und mir ertzelt und anpracht hat von eynes wegen gnant Augustin, der meyn diner ist gewesen, den Sy hintz euch in vencknus pracht hot umb gut so er mir gestolen und hintragen hat Alz das zelbe Gut stuckweis an eyner tzedil hy Inn beslossen begriffen ist dorauf dyselben Mein herren der Rat durch meiner pet willen in Inn Sundern briff zuschreibend darynn Ir dy glegenheit der Sach wy der benant Augustin und dy benant fraw mit mir gehandelt haben, leuterer vernemen werdet Alzo Bet ich ewer Ersamkeit mit allem fleisse Ir wellet doran sein do mit der benant Augustin soferr gefragt, dodurch mir das egemelt mein verstolen gut getzaigt, und zu mein henden pracht werde, ap das indert vorhanden sey und das er auch gefragt und gehaldin werd wer der Gesell sey dorauf er bekennet der hy sull sein und in im wissentlicher dorumb sey denn Im und das auch der selb Augustin nicht gericht noch awsgelosen werd es werd denn ee ausfindig alles das so er aff den Gesellen hy bekennet. Es hat auch der benant Augustin weip und kint zu Olmutz alz mich anprocht ist wurden und lasset mich ewer fursichtigen weisheit darynn bepholen seyn alz ich des eyn sunder (getrawn) wolge-trawn hyntz ewer ersamkeit hab und wellet auch dem kegenwurtigen meynem poten weiser des priffs hulflich und forderlich dorynn seyn an meiner stat das allis will ich umb ewer weisheit alltzeit willichich und gern vordinen noch allem meinem vormogen Geben zu Wienn an freitag unserr liben frawen tag als Sy emphangen ist Anno etc. XLI°. Auch Ersamen herren Mir hat die Katherina zu erkennen geben wy der Augustin zu Ir gesprochen hab Er sei bei mir hie gewesen Sider er solch sach hab begangen und hab sich mit mir geeynt las ich euch wissen das er noch solchen vorgangen sachen zu mir ny komen ist wenn solt er zu mir komen seyn So het ich In dn dorumb off(ge)halden losen und mit Im handeln als Recht ist. Den Erbern vorsichtigen und weisen dem Burgermeister und Rate der Stat zu Troppaw Meinen liben herren. Niclas Panhalm Burger zu Wienn.
Source Fulltext: Peter Peusquens
Original dating clause: Geben zu Wienn an freitag unserr liben frawen tag, als sie emphangen ist, anno etc. xli°.
Places
- Troppau u. Wien
Wiener Stadt- und Landesarchiv, Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 2859i, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-WStLA/HAUrk/2859i/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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