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Charter: Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 3209
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Signature: 3209
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1447 II 28, Wien
Hanns Kuntstokch, der weger zu Wienn, und Anna, sein hausfrau, nehmen von hern Fridreichen Judenmair, pharrer zu Waltersdorff auf der Vischa, Kaplan der von hern Simon von Rakelspurg zu sand Steffan zu Wienn gestifteten Messe, einen zu dieser gehörigen Weingarten, gelegen pei Töbling im Sauperg, des ain halbs jeuch ist, zenagst des pharrer zu der Heiligenstat weingarten, gegen einen Jahresdienst von 3 lb dn. auf Lebenszeit in Bestand.
Source Regest: 
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/2, Nr. 3209
 


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Wiener Stadt- und Landesarchiv

Zwei anhangende Siegel, grün u. Sch., 1. beschädigt.Besiegelt mit den Siegeln der Wiener Bürger Hannsen des Sarger und Wolfgangs des Hollnprunner.



  • notes extra sigillum
    • Dorsual: Hannsn Khunstockh des weger Bstannt brieff umb des halb Joch weingartn zu tobling im sawperg zu Symon von Rückhendorf (sic!) (Rakelspurg/Rükerspurg) Stifft gehorig der geben an Erichtag nach Invocavit anno 1441 Nach Christi gepurt Wr. Archiv 13/1447 .
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    Ich Hanns Kuntstokch der weger zu Wienn Und ich Anna sein hausfrau. Bekennen daz wir Recht und Redlich bestannden haben, Und besteen auch wissentlich mit dem brief, Nur zu unser paider leib und lebtegen und nicht lenger, von dem erbern herren hern Fridreichen Judenmair pharrer zu Walters-dorff auf der vischa dietzeit Caplan der ewigen mess, die weilent her Symon von Rakels-purg, zu sand Steffan zu Wienn gestifft hat, ainen weingarten der zu der benanten mess gehoert gelegen pey Tobling im Sawperg, des ain halbs jeuch ist, zenagst des pharrer zu der heiligenstat weingarten. Also mit ausgenomen worten, daz wir paide unser lebteg, den benanten weingarten, jerlich in guetem mitternpau Innhaben und pawn suellen mit hawn sneiden stekchen grueben, und mit aller andern gewondlichen weingartenarbeit und zu ainer yeden Rechten pawzeit im jar, als leibgedings weingartenpaws und des lanndes zu Oesterreich Recht ist, wir sullen auch jerlich perkrecht voitrecht und zehent oder waz von demselben weingarten zu dienn gepuert zu rechtter zeit selber ausrichten alles mit unserm guet an des egenanten Caplans und seiner Nachkoemen schaden angever. Und was wir jerlich nuetz in demselben weingarten erpawn muegen, die sullen wir zu unserm frumen wenden, und dem egenanten Caplan und seinen Nachkoemen alle jar, davon Raihen und dienen drew phunt wienner phening, halb zu sand Joergen tag, und halb zu sand Michels tag zu yedem tag zwelf shilling phening, und suellen mit dem ersten dinst anheben, an sand Joergen tag schiristkuenftigen an vertziehen. Wer aber daz wir unser lebtag, den vorgenanten weingarten jerlich in guetem mitternpaw nicht Innhielten und pauten mit allerlay weingartenarbeit, und zu yeder Rechten pawzeit im jar, daz die gesworn virer, die ueber den perg gesatzt sind, und denselben weingarten jerlich, umb sand Giligen tag, oder wenn Sy dartzu gevodert werden, beschawn sullen pey Iren trewn sprechen und erkanten, das er in guetem mitternpaw nicht leg, und mit arbait daran entzogen worden wer, was Sy dann desselben abpaws Oder ob wir In den vorgenanten Iren dinst jerlich davon nicht Raichten und gaeben zu den taegen so vorgeschriben stet, schaden nement. Denselben schaden mitsampt dem abpaw und versessen dinst, suellen Sy haben zu uns und unsern erben unverschaidenlich und auf allem unserm guet, daz wir haben in dem lannd zu Oesterreich oder wo wir daz haben nichtz ausgenomen wir sein lembtig oder tod, und wenn wir paide mit tod abgangen und nicht mer in leben sein, So ist dann der vorgenant weingarten, der egenanten mess gentzlich ledig. Es wer dann das die person, die zulest under uns mit tod abget, zu solher zeit im jare sturb, das Sy den egenanten weingarten mit dem Snit beruert hiet, So suellen denn derselben person nagst erben, oder wem Sy daz schaft, denselben weingarten, dasselb jar gar envollen hinaus Innhaben und pawn untz auf das nagst lesen desselben jars, und die nuetz daraus vessen, umb den dinst und in den Rechten so vorgeschriben ist, und dann erst nach demselben lesen, So ist dann dem Caplan zu handen, der obgenanten mess, der vorgenant weingarten aller ding, wider ledig an alle Irrung und hindernuess ungeverlich. Und des zu Urkund geben wir In den brief versiglten mit der erbern Hannsen, des Sarger burger zu Wienn, und Wolfgangs des Hollnprunner burger daselbs Anhangunden Insigln, die wir zu getzeugnuess der sach mit fleiss darumb gepeten haben In und Iren erben an schaden. Darunder wir uns mit unsern trewn verpinden alles daz stet zu halten, das vorgeschriben stet wan wir nicht Insigl haben. Geben zu Wienn an Eritag nach Invocavit in der vasten. Nach Christi gepurd virtzehen hundert und in dem Siben und virtzigisten jare
    Source Fulltext: Peter Peusquens

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    Kaplan  Martinsaltar Messe des Symon von Rukerspurg

    Original dating clausezu Wienn, an eritag nach Invocavit in der Vasten.

    Editions
    • Camesina, Regesten 81 n° 371 Regest.
    Places
    • Wien
       
      Keywords
      • General: 
        • Kaplan
        • Martinsaltar
        • Messe des Symon von Rukerspurg
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