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Charter: Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 6352
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Signature: 6352
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1526 X 16, Wien
Sebastian Steger, burger zu Wienn, hat mit handen . . . herren Roman Staudinger, zu den zeiten burgermaister, und des rats gemain der stat Wienn verkauft 15 lb dn jerlichs gelts burckhrechts auf seinem haus, gelegen under den satlern zenagst dem Summerhaus an ainem tail und an dem andern zunagst weilend Niclasen Ernst . . . haus umb 300 lb dn guter landswerung in Österreich . . . und eemalen 200 ungrisch gulden gewest, davon man 15 ungrisch gulden gedient hat, die aber durch ainen vertrag zwischen frawen Scolastica Stegerin, des Ausstellers mueter und . . . Wolfgangen Freysleben, der rechten licenciaten und caplan Sand Kathrein altar in Ottenhaim beschehen, laut ainer ausgeschnitten spanzedl so beim gruntpuech ligt auf die obberurt summa der 300 lb dn gemässigt worden - er verkauft es dem . . . briester . . . Gregorien Der/ascher diezeit caplan der meß, so weilend . . . maister Hainrich Se/annftleben in Otto und Haymon capellen auf -der pharrkirchen auf sand Cathrein altar an der burger rathaus gelegen gestift hat. Das Burgrecht soll geleistet werden zu dreyen tagen inm jar, zu weinachten, zu sand Jörgen tag und zu sand Michels tag albeg achttag vor oder nach un-geverlich, zu yeden gestimbten tag 5 lb dn, beginnend zunn weinachten negstkönftigen on alles verziehen. Wenn Aussteller mit ausrichtung sölher burckrechtdienst verzug und in zu yedem vorgenannten tag nicht bezalung täte, so soll der Aussteller sölhs burckhrecht zu dem nagsten tag, daran er den andern burckrecht dienst geben soll, aufgesagt sein und er alsdann dem . . . caplan und seinen nachkömen die oftberurten 300 lb dn, haubtsumma inner dem nagsten halben jar nach dem verzug . . . zusambt allen versessen zinsen, . . . erlegen. Ablösung des Burgrechts steht beiden Teilen frei, nur daz yeder tail das dem andern ain halb jar vorher zu wissen thue, sich darnach richten mug, und daß mit den 300 lb dn auch immer die nächsten Zinsen mit abgelöst werden, die alsdann durch ainen caplan der bestimbten meß widerumb anzulegen sind. Und so sölhs geschehen ist, daentgegen soll dem Aussteller die gegenwürtig verschreibung zu seinen handen widerumb gevolgt werden und ihn ferrer in nichte pinten.
Source Regest: 
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/4, Nr. 6352
 


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Wiener Stadt- und Landesarchiv

mit dem wohlerhaltenen zweiten von drei an Pergamentpresseln gehängten Sekreten: 1. Fehlt; 2. = n° 6302, 1 mit ungefärbtem Rücksiegel, IV A 2: Hase auf Dreiberg sitzend, über dem Schild: W H.Siegler: die stat Wienn mit anhangunden gruntinsigill und als dessen Zeuge Wolfgang Has burger daselbs.



  • notes extra sigillum
    • Rückaufschriften: 1. Sebastian Stegers purgkhrecht brief über funfzehen phunt phenning. järlichs zins, so zu Hainrichen Sennftleben stift auf sannd Katarina altar in unsers herren capelln neben des rathaus auf der parkhirchen gehorig und. durch berürten herren Steger auf seinem haus under den thuechlauben verschriben seint. Geben den Erichtag Nach sannd Colmans tag anno . - 2. Wr. Archiv 7/1526.
Graphics: 







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    ICH Sebastian Steger burger zu Wienn. Bekenn fur mich und all mein Erben und thun kund offenlich mit dem brief Daz Ich mit gutem willen und wolbedachtem muet zu der zeit do Ich das wol getun mocht und mit hannden der Edlen Ersamen fursichtigen hochweisen herren Roman Staudinger zu den zeiten Burgermaister und des Rats gemain der Stat Wienn, verkauft hab funftzehen phunt phenning jerlichs gelts burckhrechts auf meinem haus gelegen unnder den Satlern zenagst dem Summerhaus an ainem tail, und an dem anndern zunagst weylend Niclasen Ernst seligen haus, umb drewhundert phunt phenning guter Lanndswerung in Oesterreich, der Ich gantz und gar betzalt und gewert bin, und eemalen zwayhundert ungrisch gulden gewest, davon man funftzehen ungrisch gulden gedient hat, die aber durch ainen vertrag zwischen Frawen Scolastica Stegerin meiner lieben mueter, und herrn Wolfgangen Freysleben der rechten Licenciaten und Caplan sand Kathrein altar in Ottenhaim, beschehen, laut ainer ausgeschniten spanzedl so beim gruntpuech ligt, auf die obberurt Summa der drewhundert phunt phenning gemaessigt worden. Dem Ersamen briester herrn Gregoren Drescher dietzeit Caplan der Mess, so weylend der hochgelert herr Maister Hainrich Sennftleben in Otto und Haymon Cappellen auf der pharrkirchen auf sand Cathrein altar an der burger Rathaus gelegen gestift hat, und seinen nachkomen Caplan derselben Mess, Furbaser, daz benannt Burckhrecht innenzehaben, zenutzen zeniessen als annder gult so zu der Mess gehoren. In der maynung, daz Ich mein Erben und nachkomen und alle die so das vorgemelt mein haus innhaben und besitzen, Inen dasselb Burckhrecht jerlich davon raichen und dienen sollen und wollen, zu dreyen tagen im jar, zu weinachten, zu sand Jorgen tag und zu sand Michels tag, alveg achttag vor oder nach ungeverlich, zu yedem gestimbten tag funf phunt phenning, mit allen den nutzen und rechten als man annder solh Burckhrecht in der Stat ze Wienn raicht und gibt, und solle mit dem ersten dienst zeraichen anheben zur weihnachten negstkonftigen on alles vertziehen. Were aber daz Ich ausrichtung solher Burckrechtdienst vertzug, und in zu yedem vorgenannten tag nicht bezalung tate, so soll mir solhs Burckhrecht zu dem nagsten tag, daran ich den anndern Burckrecht dienst geben soll, aufgesagt sein, und ich soll und will alsdann, dem egenannten Caplan und seinen Nachkomen, die obberurten drewhundert phunt phenning hauptsumma, innen dem nagsten halben jar, nach dem vertzug, ausrichtung des Burckhrecht dienst, zusambt allen versessen zynnsen so sich solh zeit davor geburen, erlegen ausrichtung und betzalung tun, on widerred und on alles vertziehen, auch on allen Iren schaden. Es soll auch yeder tail gewalt haben, Ob von solh Burckhrecht ab dem gedachten meinem haus abkauffen und loesen, Oder ob es der vorgemelt herr Gregor Drescher und Nachkomendt Caplan darauf nit lennger haben wolten, daz yeder tail, das dem annderen, ain halb jar vorhin zuwissen thuet, sich darnach richten mueg. Und soll solh abkauffen des berurten Burckhrechts alveg stat getan werden, umb die gemelten drewhundert phunt phenning hauptgut, zusambt den geburlichen zynnsen, die alsdann durch ain Caplan der bestimbten Mess widerumb antzulegen, und so solhs geschehen ist, daentgegen soll mir die gegenwurttig verschreibung zu meinen hannden widerumb gevolgt werden, und mich ferrer in nichte pinten in kainerlay wege, getreulich und ungeverlich. Ich bin auch mitsambt allem meinen Erben unverschaidenlich des egemelten Burckhrechts auf meinem haus, des egenannten Caplans und seinem Nachkomen Caplan, bemelter des Senftleben Messe, in everschribem Rechten, Recht gewer und scherm fur all ansprach, als Burckhrechts solhen vorschreibung und der Stat zu wienn Recht ist. Gienng In aber daran icht ab, daz sollen sy haben und bekomen zu mir und allen meinen Erben unverschaidenlich und auf allem annderm unserm Erb und varunden gut, so Ich ytz hab und hinfur gewinn, wie das genamt und wo das gelegen ist, wynndert nach nichts ausgenommen, wir sein lebendig oder tod. Mit urkund dits briefs besigelten mit der vorgenannten Stat Wienn anhanngunden grunt Insigill. Des ist getzeug durch meiner vleissigen bete willen, der Ersam weis Wolfgang Has burger daselbs, mit seinem aigen anhanngunden Insigill, doch Im sein Erben und Insigill on schaden, darinnder Ich mich fur mich und all mein Erben, mit meinen trewen verbinde stat zehalten alles das an dem brief geschriben stet. Geben zu Wienn an Eritag nach sand Colmans tag, Nach Cristi geburde funftzehenhundert und im sechsundzwaintzigisten Jare.
    Source Fulltext: Peter Peusquens

    Original dating clauseGeben zu Wienn, an eritag nach sand Colmans tag. . . .



    Notes
    1weshalb.
    1wie?
    2vnd B. über der Zeile.
    3 In keiner Weise erhellt aus diesen Worten, ob die Nachricht vom Tode König Ludwigs II. in der Schlacht bei Mohacs damals schon nach Wien gelangt war; eher ließe sich das Gegenteil annehmen, oder doch, daß man das Äußerste vorläufig geheim halten wollte.
    Places
    • Wien
       
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