Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1384 I 15
Signature: 1384 I 15
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15. Januar 1384, Berneck
Dietzi Firabend von Berneck verkauft an Ulrich von Ems einen Weingarten zu Haslach.Source Regest:
Chartularium Sangallense X, Nr. 5993, S. 165.
Chartularium Sangallense X, Nr. 5993, S. 165.
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Vorarlberger LA Bregenz 7883.
Vorarlberger LA Bregenz 7883.
Siegel abh., besch., Abb. 594.
Material: Pergament
Dimensions: 37/19 cm

Allena) den, die disen brief ansehent lesent oder hoerent lesen, kúnd ich Dietzi Firrâbent von Bernang1 im Rintal vnd vergih des offenlich mit disem brief fúr mich vnd alle min || erben vnd nahkomen, daz ich mit wolbedahtem můt vnd mit gůter vorbetrahtung von miner redlichen not wegen das stuk vnd den inuang mit winreban, das zů || dem wingarten, den man memmetb) der Haslacher, gehoeret hat vntz vff disen hútigen tag, alz dirre brief geben ist, das selb stuk vnd inuang gelegen ist ze Has||lach2 im Rintal entswúschent der burg ze Zwingenstain3 vnd dem Kobel4 gen dem Kobel mit allem dem inuang vnd vsgeschidgung, so ingeuangen vnd vsgeschiden vnd gezaichnot ist mit offnen marken vnd mit dem graben, der das selb stuk vnd den selben inuang schidgot vnd zaichnot von dem vorgeschriben wingarten, den man nemmet der Haslacher, also dz der selb grab gemain sol sin, das selb stuk vnd inuang ainhalb stosset an Swartzachs wingarten, anderthalb an den akker, den man nemmet der Nydegger, mit winreban mit veld mit wunn mit zwî mit bomen mit zúnen mit hagen mit stok mit stain mit stegen mit wegen mit wasser mit wasserflússen vnd gengen mit allen rehten nútzen vnd gewonhaiten mit allem dem, es sie benemt ald vnbenemt, so von reht ald von gewonhait zů dem selben stuk vnd inuang ald darin gehoeret, vnd mit aller zůgehoerd redlich vnd reht verkovffet vnd ze koffenn geben han dem fromen vesten ritter herr Volrich von Aemptz5 dem eltern vnd sinen erben, ob er ewaer, vmb zwai vnd drissig pfund pfenning gůter vnd genaemer Costentzer múns, dero ich gantzlich von im gewert bin vnd bezalt, die ich an minen redlichen nutz bewendet vnd bekert han, das selb stuk vnd inuang min reht lehen ist gewesen von dem erwirdigen gotzhus ze sant Gallen, dannen ich im vnd sinen erben das selb stuk vnd inuang mit aller zůgehoert redlich vnd reht gevertgot vnd zů iren handen braht han, als reht sitte vnd gewonlich was vnd alz es kraft vnd maht haben sol nu vnd hienach, vnd darumb so han ich mich verzigen vnd verzihe mich mit disem brief fúr mich vnd fúr alle min erben vnd nachkomen gen dem selben herr Volrich von Aemptz vnd gen allen sinen erben vnd nachkomen des vorgeschriben stuks vnd inuangs mit aller zůgehoerd aller aigenschaft aller lehenschaft aller kuntschaft aller gewer lút vnd brief alles rehten gaistliches vnd weltliches gerihtes aller vordrung vnd ansprach aller reht vnd rehtung, so ich oder min erben vnd nachkomen an dem zů dem vnd von des vorgeschriben stuks inuangs vnd was darzů gehoert ie gehept habent ald hienach iemer gehaben oder gewinnen mohtent gar oder an dehainem tail, vnd daz ich noch enkain min erben ald nachkomen noch nieman andre an v´nser stat noch von v´nser wegen den vorgenemten herr Volrich von Aemptz noch enkain sin erben noch nachkomen von des vorgeschriben stuks vnd inuangs wegen niemer mer súllent noch mugent angesprechen vfgetriben bekúmberren bekrenken noch in dehain wîs beswaeren weder mit gaistlichem noch mit weltlichem geriht noch an reht noch mit enkainerlay ander sach noch fúrzug ân alle geuaerd, darzů han ich ovch gelopt mit miner trúw vnd loben mit disem brief fúr mich vnd fúr alle min erben vnd nahkomen, des vorgeschriben stuks vnd invangs mit aller zůgehoerd vnd des vorgeschriben kovfs reht wer ze sin nach dem rehten vnd den vorgenemten herr Volrichen von Aemptz vnd alle sin erben vnd nachkomen ich vnd min erben darumb ze versprechenn vnd ze verstaenn an allen stetten gen aller maenglichem ân allen iren schaden, wenn wa oder wie dik sú sin bedurfent ald dauon von ieman angesprochen geschadgot oder vfgetriben werdent mit dem rehten. Vnd ze warem vrkúnd vnd gantzer sicherhait aller diser vorgeschriben ding vnd gedingd so han ich der vorgenemt Dietzi Virrâbent gebetten den fromen Ruedgern den Beham von Bernang, daz er sin insigel fúr mich vnd min erben gehenket hat an disen brief, won ich aigens insigels nit enhan. Ich Ruedger Beham dauorgenemt vergih, dz ich von ernstlicher bet wegen des obgenanten Dietzis Virrabends min insigel gehenket han an disen brief mir vnd minen erben gantzlich vnschaedlich. Dirre brief ist geben ze Bernang an dem naehsten fritag nach sant Hylarien tag in dem jâr, do man zalt von Cristus gebúrt drúzehenhundert jâr, ahzig jâr vnd darnach in dem vierden jar.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 5993, S. 165-167.
Original dating clause: an dem naehsten fritag nach sant Hylarien tag
Editions:
- Thommen, Urk. aus österr. Archiven II, 175 (unvollständig).
Comment
Regest: J. Zösmair, 20. Rechenschafts-Bericht des Vorarlberger Museumsvereins (1880), S. 65, Nr. 26. - UB St. Gallen IV, 1895.Language:
Notes:
a) Initiale A 3 cm lang. - b) A. - 1 Berneck, Bez. Unterrheintal. - 2 Haslach, Gem. Au, Bez. Unterrheintal. - 3 Zwingenstein, ebd. - 4 Kobel, Gem. Berneck. - 5 Ulrich v. Ems (Hohenems, Vorarlberg).
Places
- Berneck
Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1384 I 15, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/CSGX/1384_I_15/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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