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Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1384 I 29
Signature: 1384 I 29
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29. Januar 1384, Schaffhausen
Johann Schulthaiss von Schaffhausen und seine Gemahlin verkaufen den Grafen Donat undDiethelm von Toggenburg den Widemhof zu Russikon mit dem Kirchensatz.
Source Regest: 
Chartularium Sangallense X, Nr. 5995, S. 167 (Urkundenregesten Zürich II, 2938.).
 

orig.
Current repository
STA Zürich C II 12 2172.

Siegel Fragm., . . .NS.SCHVLTHAIS. . .
Material: Pergament
Dimensions: 43/25 cm
  • notes extra sigillum
    • Rückvermerk (15. Jh.): Russikon vnd die zwen altar ze Vtznang1.
x
Allena) den, die disen brief an sehent lesent oder hoerrent lesen, kúndent wir Johans Schulthaiss von Schafhusen2 ritter vnd fro Margret Gelfridin sin elicher wirtin vnd || veriehent offenlich mit disem brief fúr vns fúr alle vnser erben vnd nachkomen, die wir vesteklich herzů bindint, das wir mit gůter vorbetrahtung vnd beschaidenhait vnd || mit rehter wissend vnd vnser redlicher not wegen verkoffet habint den hof gelegen ze Russicon3 in Costenzer bystům genant dú widum vnd den kilchensaz da selbs ze Russicon, || der in den selben hof gehoert, vnd habint den selben hof mit wasen mit zwî mit wisen mit akkern mit holtz mit veld mit wnne mit waiden mit steg mit weg mit ingeng mit vsgeng vnd den vorgenanden kilchensaz ze Russicon, der in den selben hof gehoert, mit pfrůnden mit altarn mit dem lúpriester ampt vnd mit andern rehtungen mit besezzen vnd mit entsezzend vnd mit allen den rehten nútzzen gewonhaiten vnd zůgehoerden, so von reht vnd gewonhait zů dem selben hof vnd kilchensatz vnd in den selben hof vnd kilchensaz gehoert vnd gehoeren sol vnd als wir vnd vnser vordren den hof vnd kilchensaz bis her inne gehebt vnd genossen habint, fúr vns vnser erben vnd nachkomen wir baidú gemainlich vnd ietweders besunder fúr reht aigen ains rehten redlichen ewigen bestaeten vngeuarlichen vnd vnwiderrueflichen koffes ze koffen geben den edlen wolerborn herren graf Donaten vnd graf Diethelmen von Tokkenburg4 gebrůdern vnd irn erbun vmb aht hundert guldin sehtzig guldin vnd drithalben guldin alles gůter vnd genger an gold vnd an gewiht, der wir gar vnd ganzlich von inan bezalt vnd gewert sint vnd in vnsern vnd in vnser erben schinbern offen nutzze komen vnd bewendet sint, vnd won wir den vorgenanden koff fúr vns vnd vnser erben vnd nachkomen als reht vnd als redlich gen denan vorgenanden herren von Tokkenburg vnd gen irn erben getan vnd vollefuert hant, so hant wir den selben hof vnd kilchensaz mit allen rehten núzzen gewonhaiten vnd zůgehoerden, so von reht vnd gewonhait dar zů vnd dar in gehoert vnd gehoeren sol, zů irn vnd zů iro erben handen braht fúr reht aigen nach des landes reht sitt vnd gewonhait vnd hant si och gesezt vnd sezzent si och wissentlich mit disem brief in liplich nutzlich gewêr vnd schirm des vorgenanden hofs vnd kilchensazzes vnd vns dar v^ss. Wir hant och baidú gemainlich fúr vns vnser erben vnd nachkomen vnd ietweders besunder fúr sich fúr sin erben vnd nachkomen gen denan vorgenanden herren von Tokkenburg vnd gen irn erbun an dem vorgenanden hof vnd kilchensaz mit allen rehten vnd zůgehoerden vns entzigen vnd entzihent vns och wissentlich mit disem brief an dem selben hof vnd kilchensaz aller aigenschaft aller manschaft aller lenschaft aller besazzung aller zůgnust aller gewêr aller kuntschaft lút vnd briefen aller vordrung vnd ansprach, so wir vnd vnser vordren dar an oder dar zů bis her ye gehebt habint ald wir oder vnser erben vnd nachkomen ald yeman andre von vnsern wegen ald an vnser stat nû ald hienach dar an oder dar zů noch moehtint gewinnen, vnd och aller rehten gaistlichs vnd weltlichs gerihtes, da mit wir ald vnser erben oder yeman andre von vnsern wegen oder an vnser stat nû ald hienach zů dem vorgenanden hof vnd kilchensaz pfrůnden lúpriester ampt vnd altarn mit allen rehten vnd zůgehoerden gar oder zů dehainen tailn koendint ald moehtint gesprechen in dehain wise ald weg oder mit dehainen andern sachan, ane geuaerd. Wir hant vns och baidú gemainlich fúr vns fúr vnser erben vnd nachkomen vnd ietweders besunder fúr sich fúr sin erben vnd nachkomen entzigen vnd entzihent vns och wissentlich mit disem brief des rehten, dem man spricht gemain verzihen vervach nit, vnd och alles des vszugs, da mit wir vnser erben ald yeman andre von vnsern wegen ald an vnser stat nû ald hienach koendint ald moehtint gesprechen oder mit dehainen sachan vs geziehen, daz wir in disem koff ald in dehainen sachan stukken vnd artikkeln betrogen waerint. Wir hant och gelobt mit gůten truwen vnd lobent es och wissentlich mit disen brief fúr vns fúr vnser erbun vnd nachkomen, des vorgenanden hofs kilchensazzes pfrůnden altarn mit allen rehten vnd zůgehoerden vnd och des koffes fúr reht aigen reht wem ze sin nach reht gen maenlichem vff gaistlichen vnd weltlichen gerihten vnd och an allen den stetten, da sin die vorgenanden herren von Tokkenburg baid oder iro dewedre besunder ald iro erbun notdurftig sint, wenne wie wa vnd als dik dz beschiht, dz si baid gemainlich oder dewedre vnder inan besunder ald ir erben darvmb vfgetriben angesprochen werdent, dz wir vnd vnser erben sú vnd ir erben dar vmb versprechen verstan entrihen vnd ledig machen sond ane irn schaden vnd och ane allen fúrzug ane geuaerde. Vnd sint aellú vorgescribnú ding vnd geding beschehen vnd vollefuert mit aller ehafti hantvesti gewarsami worten werchen raeten vnd getaeten, so dar zů gůt núzze vnd notdurftig warent vnd dar zů gehort von reht vnd gewonhait. Vnd des ze vrkúnd ze warhait vnd ze merer sicherhait aller vorgeschribner ding vnd geding, won ich obgndúb) Margret Gelfridin des vorgenanden Johansen Schulthaissen von Schafhusen ritters elicher wirtin insigels nit enhan, so verbind ich mich vnder des selben hern Johansen Schulthaissen von Schafhusen ritters mins elichen mans insigel. Ich obgenander Johans Schulthaiss von Schafhusen ritter vergih ainer ganzun warhait aller der ding, dz ich min insigel fúr mich fúr min vorgenandú elicher wirtin fro Margreten Gelfridin vnd fúr vnser erbun aller vorgescribner ding vnd geding ze warhait offenlich gehenket han an disen brief. Dis beschah vnd wart diser brief geben ze Schafhusen in der stat an dem naechsten fritag nach sant Vicencien tag des hailgen martres in dem iar, do man zalt von Cristus gebúrt drúzehenhundert iar, ahtzig iar vnd dar nach in dem vierden jare.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 5995, S. 168-169.

Original dating clausean dem naechsten fritag nach sant Vicencien tag des hailgen martres



LanguageDeutsch

Notes
a) Verzierte Initiale A 2,4/4,3 cm. - b) A, Kürzungsstrich fehlt. - 1 Uznach, Bez. See. - 2 Schaffhausen, Stadt u. Kt. - 3 Russikon, Bez. Pfäffikon ZH. - 4 Donat (1352 - + 1400) u. Diethelm X. (VII.) (1352 - + 1385) v. Toggenburg.
Places
  • Schaffhausen
     
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