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Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1386 V 15
Signature: 1386 V 15
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15. Mai 1386, Winterthur
Der Stellvertreter des Schultheissen von Winterthur beurkundet, dass Johann von Brunberg,dessen Gemahlin Mechthild von Gloten, Petermann von Brandts, deren Sohn aus ersterEhe, und dessen Gemahlin Susanna vom Hof an Adelheid, Witwe Heinrichs des Meiers vonTannegg, und deren Kinder den Hof Gloten verkauft haben.
Source Regest: 
Chartularium Sangallense X, Nr. 6139, S. 328 (Thurg UB VII, 3907.).
 

orig.
Current repository
Stadtarchiv Wil 648.

5 Siegel, 1. wie 1. in Nr. 5647; 2. fehlt; 3. besch., Abb. 449; 4. Ø 2,6 cm, besch., +S'.PETRI.DE.BRAN. . . .; 5. Ø 3 cm, +S.CONRADI.DE.SALA.
Material: Pergament
Dimensions: 42/32 cm
  • notes extra sigillum
    • Rückvermerk (15. Jh.): Kouffbrieff vmb den hof ze Glotten.
x
Allena) den, die disen gegenwúrtigen brief an sehent oder hoerent lesen, kúnden ich Hans der Hirto burger ze Winterthur1 vnd vergich, daz ich an mines herren || statt Cůnratz von Sal des schultheissen ze Winterthur2 offenlich ze gerichte sazz, vnd kamen da in gerichte die fromen vnd erbern lúte Johans von || Brunberg3 ietzunt sesshaft ze Wyl4, vro Mechthilt von Glotan5 sin eliche husfrovwe wilent Jacobs von Brandeis6 seligen schultheissen ze Vndersevwen7 eliche wir||tinne mit ir erkornen vogte dem vorgenanten Cůnraten von Sal dem schultheissen, der ir mit gerichte vnd mit vrteil vnd mit desselben Johans von Brunbergs ir elichen huswirtes willen v´ber die sache ze vogte geben wart, vnd Peterman von Brandeis8 derselben vro Mechthilten der Brunbergin elicher sun, den si hatte bi ir erren man seligen Jacoben von Brandeis, vnd Sussanna vom Hof sin elich wip ouch mit dem obgenanten Cůnraten von Sal ir erkornen vogte, der ir mit desselben Petermans von Brandeis ir emannes willen vnd mit miner gunst von des gerichtes wegen v´ber die sache, als vrteil lerte, ze vogte geben wart, an einem teil vnd vro Adelheit wilent Heinrich des Meygers seligen von Tannegg9 burgers ze Winterthur eliche husfrovwe, Elzbetha ir tochter an ir selbers vnd an Hansen, Iten vnd Annen ir geswistergiden statt vnd von ir aller wegen an dem andern teil, vnd mit wolbedachtem můte vnd nach gůtem rate veriachen do vor dem gerichte die ietzgenanten Johans von Brunberg, vro Mechthilt sin eliche wirtinne, Peterman von Brandeis ir sun vnd vro Sussanna des eliche husfrovwe mit irem vogte vnd mit fúrsprechen, daz sú mit der egenanten vro Adelheiten der Meygrin vnd iren kinden v´berein komen weren, also daz sú fúr sich vnd alle ir erben inen vnd allen iren erben in eines vnwiderrueffelichen kovffes wise ze kovffenne geben hetten den hof gelegen ze Glotan, der des egenanten Růdolfs von Glotan10 seligen gewesen was vnd aber er in derselben vro Mechthilten von Brunberg siner můmen gefueget vnd geben hatte vor gerichte ze Wil nach des briefs sage, der darv´ber geben ist, fúr ledig eigen vnd dafúr, das derselb hof ierlichs gelten sol zwelf mútte kernen fúnf malter habern einen mútte schmalsat alles Wyler messes drissig schilling vnd siben schilling gewonlicher Costentzer phenning vnd múntze mit holtze mit velde mit wunne mit weide mit ackern mit wysan mit húsern mit hofstetten mit garten mit bovngarten mit wasem mit zwijen mit steg vnd weg mit wasser mit wasserrúnsen mit graben vnd mit wesseren mit zúnen vnd mit hegen mit bovmen mit ingande vnd mit vsgand vnd mit aller rechtunge vnd zůgehoerde vmb drúhundert phunt vmb sibentzig phunt vnd vmb fúnf phunt alles gůter alter haller, desselben geltes sú gentzlich vnd erberlich von der vorgesprochen vro Adelheiten der Meygerin vnd iren kinden bezalt weren vnd daz gelte in iren schinbaren nutze bewendet hetten, des si offenlich vor mir veriachen. Vnd nach vsfuerenne nach ingande nach frage nach sage nach vrfrage vnd nach allen den sachen, die dazů nach rechte oder von gewonheit gehorte vnd man tůn solte vnd notdúrftig waren, do stůnden die obgenanten Johans von Brunberg, vro Mechthilt sin eliche husfrovwe, Peterman von Brandeis ir sun vnd vro Sussanna des eliche huswirtinne mit dem vorgenanten Cůnraten von Sal ir erkornen vogtes willen vnd gunst dar fúr gerichte an den stab vnd vertigoten vnd gaben ovch do vor mir mit miner hand gunst vnd gůtem willen von des gerichtes wegen fúr sich vnd alle ir erben der dickgenanten vro Adelheiten der Meygrin ir kinden vnd allen iren erben den vorgeschriben hof ze Glotan mit allen nútzen zinsen diensten rechten vnd zůgehoerden rechte vnd redlich frilich vnd vmbetwungenlich ledklich vf vnd verzigen sich ovch desselben hofes vnd alles des rechten vorderunge vnd ansprach, so sú dazů hatten oder noch deheins wegs dazů gehaben oder gewinnen moechten, an ir hand ze ir vnd aller ir erben vnd nachkomen wegen mit gelerten worten, als gerichte vnd vrteil gab, also verre, daz sú noch ir erben noch nieman von ir wegen fúrbazzer kein rechte vorderunge noch ansprach zů dem vorgedachten hof haben noch gewinnen sont in keinen weg, vnd lobten ovch do in gerichte die egedachten Johans von Brunberg, vro Mechthilt sin ewirtinne, Peterman ir sun vnd des wip Sussanna mit irem vogte fúr sich vnd alle ir erben, des vorbenemten hofs mit aller siner rechtunge vnd zůgehoerde wer ze sinne nach rechte fúr aigen, als vorgeschriben stat, wo die egenanten vro Adelheit die Meygerin ire kind oder ir erben, ob sú nit wearen, des notdurftig sint an geistlichen oder an weltlichen gerichten ane aller menklichs irrunge vnd widerrede. Dazů veriachen ovch vor mir die obgeseiten Johans Brunberg, sin husfrovwe, Peter ir sun vnd des wirtinne alle vieri mit voegten vnd fúrsprechen bi gůten trúwen an gesworner eiden statt, das derselb hof ze Glotan fúrbazzer gegen iemanne anderre versetzet oder verkúmbert were in kein wise denn e da in die obgenante Meygerin erloeset hette vnd sú ovch selber veriehen hetten. Weare aber, daz es sich darv´ber funde, das er gegen iemanne versetzet were, so soelten sú bi den vorgenanten iren trúwen der ietzgenanten Meygrin vnd iren kinden denselben hof vnuerzogenlich entrihen vnd ledig vnd los machen vnd schaffen nach ir vorderunge ane alles sumen. Es ist aber sunderlich in disem kovffe gedinget vnd beredt, were daz dehein brief von des hofes wegen funden wurde, es were v´ber kurtze alleb) v´ber lange, die sont gentzlich tode vnnútze vnd ab sin wider disen brief vnd sont der egenanten Meygerin iren kinden noch iren erben keinen schaden bringen, won daz sú bi disem brief beliben sont ane alles sumen. Vnd wan diser kovff vnd allú vorgeschriben ding vor mir so rechte vnd so redlich beschehen sint mit aller der ehafti vnd sicherhait worten vnd werken, so nach rechte oder von gewonheit deheins weges dazů gehorte vnd man tůn solte vnd als vor mir mit einhelliger vrteil erteilet wart vff den eid, daz es billich nu vnd hie nach krafte vnd hantvesti haben sol, so han ich der obgenant richter, als vrteil gab, des vorgenanten schultheissen insigel von des gerichtes wegen ze einer zúgnúste diser sache vnd ze warem vrkúnde gehenket an disen brief, dazů sú ovch ze noch merer sicherheit gebeatten hant den rat ze Winterthur, daz sú ir insigel ze einer zúgnúste diser sache henken an disen brief, vnd vergehen ovch wir Hans der Steinkelr, Hans der Sigristo, Růdolf Húnicon, Heinr. der Haldeman, Laurencijo der Saler, Hans der Thúrro vnd Heinr. Ruedger der rât ze Winterthur, won v´ns mit warheit fúrkomen ist, daz allú vorgeschriben ding vor v´nserm gerichte so rechte vnd so redlich beschehen sint, daz wir darvmb durch beider teil beatte willen v´nsers râtes insigel offenlich gehenket haben an disen brief ovch ze einer erkantnússe aller vorgeschribener ding. Ich der obgenant Johans von Brunberg vnd ich Peterman sin sun vergehen ovch einer gantzen warheit aller der dinge, so vor vnd nach von v´ns an disem brief verschriben stand vnd was v´nsere wip getan hand, das daz v´nser gunst vnd gůter wille ist, vnd des ze noch merer sicherheit so hat v´nser ietwedero sin aigen insigel fúr v´ns vnd alle v´nser erben offenlich gehenket an disen brief. Darnach vergich ovch ich der vorgenant Cůnrat von Sal an disem brief, daz die obgeseiten vro Mechthilt von Brunberg vnd Sussanna ir sunes wip allú die vorgeschriben ding mit miner hand gunst vnd gůtem willen rechte vnd redlich frilich vnd vmbetwungenlich getan hant nach dem, als si mir vergehen vnd geseit habent, vnd des ze noch merer sicherheit so han ich in vogtes wise min aigen insigel gehenket an disen brief, darvnder wir die obgenanten Mechthilt von Brunberg vnd Sussanna ir tochter v´ns willeklich binden, wan wir aigenú insigel nicht enhaben. Dis beschach vnd wart diser brief geben ze Winterthur am nechsten zinstag nach sant Pancracijen tag, in dem jare, do man zalte von gots gebúrte drútzehenhundert sechs vnd achtzig jaren.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 6139, S. 329-331.

Original dating clauseam nechsten zinstag nach sant Pancracijen tag



LanguageDeutsch

Notes
a) Initiale A 2,7cm u. nachfolgende II 2 cm hoch. - b) A, statt oder oder alder. - 1 Winterthur, Stadt u. Bez. ZH. - 2 Konrad v. Sal (Saler), 1364-1396 Schultheiss. - 3 Johann v. Brunberg (Gem. Kirchberg, Bez. Alttoggenburg), 1348-1389*. - 4 Wil, Stadt u. Bez. - 5 Mechthild v. Gloten (Gem. Sirnach, Bez. Münchwilen TG). - 6 Jakob v. Brandts (Gem. Lützelflüh, Amtsbez. Trachselwald BE). - 7 Unterseen, Amtsbez. Interlaken BE. - 8 Peterman v. Brandts, 1414-1417 Schultheiss v. Wil. - 9 Tannegg, Gem. Fischingen, Bez. Münchwilen TG. - 10 Rudolf v. Gloten, 1352-1375.
Places
  • Winterthur
     
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