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Charter: Best. 128, Laach, Benediktinerkloster 702
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Signature: 702
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1213 Januar 6, [Laach]
Heinrich von Isenburg bekundet: Als er auf dem Grenzau ("Gransioie") genannten Berg, dessen dritter Teil dem Kloster Laach gehöre, eine Burg errichtet habe, hätten der Abt und die Mönche dagegen Einspruch erhoben und ihn mehrmals gerichtlich belangt, weil er sich ihren Besitz unrechtmäßig angeeignet habe. Nun habe er aus Furcht vor der göttlichen Strafe und wegen der Prozesse, auf Vermittlung seiner Freunde, mit der Abtei folgenden Vertrag geschlossen: Die Abtei tritt ihm ihr Drittel an jenem Berg mit allen Rechten ab und gibt ihm die Summe von 230 Mark, während Heinrich dagegen ihr sein von seinen Vorfahren ererbtes Allod zu Kruft ("Crufte") mit allen Rechten übergibt. Zu diesem Allod gehört auch, was bisher Gottfried und Wichardus von Andernach von ihm zu Lehen trugen und jener Besitz, den Nikolaus, Gottfried und dessen Bruder Konrad sowie Heinrich und dessen Bruder Rudolf, ferner Richwin ("Ricwinus"), Mauritius, Engelbert Chus und Heinrich von Rospe von ihm zu Eigen hatten. Zur Sicherung der künftigen Rechte Laachs schien es ihm angebracht, sich selbst nach Laach zu begeben und dort vor den zusammengerufenen, von ihm belehnten Rittern auf diese Güter Verzicht zu leisten, was seine Frau Irmgard ("Irmingardis"), sein Sohn Heinrich und seine Kinder bereits gemeinsam getan haben, sowie dass diese Ritter ihre bisherigen Lehen vom Laacher Abt empfangen und ihm den schuldigen Lehnseid leisten. Zeugen: Graf Hermann von Virneburg und sein Onkel ("patruus") Friedrich, Ernst und sein Bruder Heinrich, Arnold von Hammerstein und sein Bruder Johann, Burggraf Johann von Rheineck, Johann von Zissen ("de Cyssa"), Johann und sein Bruder Dietrich von Are, Robe ("Rubinus") von Isenburg, Gevardus, Benno, Dietrich von Pfaffendorf ("Paphendorp"), Heinrich vom Kirchhof ("de Atrio"), Arnold und sein Bruder Arnold von Andernach, Crafto und sein Bruder Dietrich sowie Ingebrand von Grenzau ("Gransioie"). "Acta ... anno. 1213 in die Epiphanie".  

Ausfertigung, Pergament

an rot-grünen Seidenfäden rundes, 5,5 cm großes, gut erhaltenes Siegel, dessen Siegelfeld einen nach links reitenden Ritter mit eingelegter Lanze, Topfhelm und einen mit zwei Balken belegten Schild zeigt. Umschrift: SIGILLVM HENRICI DE YSENBURC
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    Auszug um 1499 in Best. 128 Nr. 1279 S. 70
    Rückvermerk des 14. Jh.: "Venditio..." und Ende 15. Jh.
    Bibliography
    • Druck: MUB 3 Nr. 3 S. 3-4; Regest: MRR 2 Nr. 1186 S. 328-329
    Bibliography
    • Zur Bedeutung dieser Urkunde für die Entwicklung der Ortsherrschaft der Abtei Laach zu Kruft siehe Resmini, Laach S. 306, zur Schrift des Diploms auch Resmini, Anfänge S. 11 Anm. 47
     
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