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Charter: Urkunden I A 22
Signature: I A 22
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1513 Februar 20
Johann [III.], ältester Sohn zu Kleve, Herzog zu Jülich und Berg, Graf zu der Mark, zu Ravensberg und zu Katzenelnbogen bekennt: Er hat Heinrich (Hencken) Staenwyrt, Fuhrmann (foirman), mitsamt etlichen anderen Fuhrleuten (foirluyden) in sein Geleit, Schutz und Schirm genommen nach Laut und Inhalt eines von ihm besiegelten Briefes. Den Fuhrleuten ist es aber nicht gelegen, diesen Hauptbrief täglich mitzuführen, und sie seien auch nicht immer einer bei dem anderen. Deshalb stellt er Staenwyrt diesen Ersatzbrief (placaytzbrieff) aus als Beweis und Zeugnis, dass er in Geleit, Schutz und Schirm steht. Auch jedem der anderen Fuhrleute stellt er einen Ersatzbrief aus. Überall, wo der Fuhrmann hinzieht, fährt und kommt, soll man ihm nach Willen des Ausstellers günstig und behilflich sein, damit er unbeschwert auf diesen ihren Wegen ziehen kann. Er befiehlt den Amtleuten und Untertanen, dem Fuhrmann mit seinem Hab und Gut das Geleit zu halten, ihn zu schützen und zu schirmen vor unbilliger Gewalt, so wie die eigenen Untertanen. Zu Urkund drückt er sein Sekretsiegel auf. Gegeben zu Hambach (Hamboich) in den Jahren unseres Herrn (1513) auf den Sonntag Reminiscere.
Source Regest: 
Quellen und Erläuterungen zur Geschichte der Stadt Lohr am Main bis zum Jahr 1559, hg. v. d. Stadt Lohr a.Main, Lohr 2011
 

orig.
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SALI A 22

Aufgedrücktes Siegel fehlt.
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    Archivvermerke: Zeitgenössisch Spittaall neben einem stilisierten Wagenrad. Zusammenfassung, Archivnummer, Vermerk Höflings.
    Aussteller ist Johann III. von Jülich-Kleve-Berg (1490 – 1539); sein Vater Johann II. lebt noch bis 1521, daher die Bezeichnung als „ältester Sohn“. Ausstellungsort ist Hambach bei Niederzier, Kreis Düren, NRW. – Nach dem Rückvermerk befand sich die Urkunde unter denen des Spitals. Zu vermuten ist, dass der Fuhrmann später Insasse des Spitals war und die Urkunde als „wertvoll“ aufgehoben wurde.
     
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