Charter: Urkunden J 080
Signature: J 080
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28.11.1446
Gabriel Glesein, Pfarrer, Konrad (Chunrad) Glaeczl [Glätzl] und Heinrich Widenman [Widenmann], beide Kirchenpröpste der Liebfrauenkirche zu Ingolstadt, bekunden für sich und ihre Amtsnachfolger des Liebfrauenstiftes sowie für die Verweser des neuen Pfründnerhauses, dass Ullrich (ull) Weber, Wirt zu Schonleinsperg [wohl Schönesberg, Gde. Ehekirchen, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen], die Baurechte an dem dortigen Wirtshaus (Tafern) an Konrad Vicker aus Berg im Gau (perg in dem gew) [Lkr. Neuburg-Schrobenhausen] verkauft hat. Die Aussteller bekunden ferner, dass zu diesem Zweck Verkäufer und Käufer zu ihnen gekommen sind und sie daraufhin dem Konrad Vicker die entsprechenden Rechte verliehen haben, nachdem dieser den vereinbarten Handlohn (hantlanng) gezahlt hatte. Der Käufer soll sich um sein Lehen kümmern und, falls ihm verborgene Lehen in Zukunft zu Teil werden (verswigne lehn erfuern) sollten, die dem Liebfrauenstift gehören, soll er dies den Ausstellern mitteilen und sich auch in allen anderen Belangen so verhalten, wie es treue Lehensleute und Zinsleute ihrer Herrschaft schuldig sind. Die Gült aus dem Wirtshaus soll jährlich gemäß den Angaben des Salbuchs (Salpuchs) im Pfründnerhaus abgegeben werden. Sollte Vicker die Rechte eines Tages veräußern wollen, so soll er sich an die Bestimmungen halten, wie sie die Urkunde des Ullrich Weber ausweist. Aussteller: Gabriel Glesein, Konrad Glaeczl [Glätzl], Heinrich Widenman [Widenmann] Empfänger: Konrad Vicker, Wirt der Taverne zu Schönesberg 2 an Pergamentpressel angehängte runde Wappensiegel (leicht beschädigt)
Sigillant: Gabriel Glesein; Konrad Glaeczl [Glätzl]
Material: Pergament
Dimensions: Höhe: 14,2-14,3 cm; Breite: 38,3-38,4 cm; Plica: 2,4-2,7 cm
- notes extra sigillum:
- vicker


Original dating clause: der geben ist an Montag nach sand Kathrein tag nach crist gepurt vierczehenhundert und in dem sechs und vierczigisten iar
Comment
Der dritte Aussteller Heinrich Widenman [Widenmann] gibt an, dass er nicht mitsiegeln kann, da sein Siegelstempel zerbrochen ist (prechenhalb aigens insigels).München, Ludwig Maximilians-Universität, Universitätsarchiv, Urkunden J 080, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/DE-UAM/Urkunden/J_080/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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