Charter: Urkunden J 208
Signature: J 208
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27.02.1531
Hans Pitzl (Hanns Pitzls) aus Handzell (hantzell) [Gde. Pöttmes, Lkr. Aichach-Friedberg] bekundet, dass er an Johann Schröttinger, Lizentiat der Theologie (der hayligen geschrifft) und Kämmerer der Universität Ingolstadt, sowie dessen Nachfolger im Kämmereramt, seine Holzmark zu Handzell, die das Peckenholz (peckhen holtz) genannt wird, mit allem Zubehör für insgesamt 84 rheinische Gulden verkauft hat. Das verkaufte Peckenholz liegt bei einem Anwesen des Amtmanns Engerle, das auch Steinweiher (Staynweyher) genannt wird und den Erben des Alexander von Gumppenberg gehört; ferner liegt das Peckenholz neben mehreren Äckern und Gärten (egkhern unnd egarten), die den Handzellern Hans Enderle, Thomas Wüst (Thoma Wuest) und Hans Bitzel gehören; ferner grenzt das Peckenholz an einen Waldbereich an, den die Universität vor nicht langer Zeit (newlicher weyll) von Hans Enderle gekauft hat und zu welchem das Peckenholz davor gehörte und damals von diesem abgetrennt wurde; ferner reicht die Holzmark neben dem genannten Waldbereich des Hans Enderle einen Berg hinauf bis zu einem Waldbereich, der der Pfaffenberg genannt wird und der den Herzögen von Bayern gehört; An dieser Stelle verläuft eine Grenze in Form eines Weges über den Bergrücken (hochruck) [?] bis zu einer großen Eiche, von dieser Eiche durch den Wald bis zu einer anderen Eiche, beide Eichen sind mit Grenzzeichen gekennzeichnet (mit lachen bezaychnet), an der Gemeinde von Handzell; Danach verläuft eine Grenze wieder in Form eines Weges zwischen der Gemeinde Handzell (wider ain wege zwischen gedachter gemayn scheyb umb) [?] bis zu einem Waldstück, das das Gemsenholz (gemsen holtz) genannt wird und dem Hof der Kapelle von Sankt Leonhard [in Inchenhofen, Lkr. Aichach-Friedberg] gehört; Schließlich trennt der Weg die Gemeinde von Handzell von drei kleinen Äckern (dreu eckerle), wovon zwei den Erben des Gumppenberger (gumpergers) gehören, der dritte, der in der Mitte liegt, dem Kapellenhof von Sankt Leonhard (Cappelhoff zu Sant lenhart) und der letzte [vierte] dem Engerle, genannt Steinweiher (Staynweyher), gehört. Der Aussteller erklärt, dass künftig nur mehr die Kammer der Universität über das Kaufobjekt verfügen soll und er verzichtet auf alle Ansprüche daran. Sollte die verkaufte Holzmark rechtlich angegriffen werden, will der Aussteller den Käufern hierin beistehen und diese schadlos halten. Aussteller: Hans Pitzl Empfänger: Die Kammer der Universität Ingolstadt 1 an Pergamentpressel angehängtes rundes Wappensiegel (Reste)
Sigillant: Georg Zallinger, Hofmark Richter zu Handzell
Material: Pergament
Dimensions: Höhe: 33,5-34,4 cm; Breite: 38,5-41,1 cm; Plica: 2,6-2,7 cm
- notes extra sigillum:
- kaufbrief umb des putzls holtz zu hantzell umb 84 gulden erkaufft anno et cetera 1531


Original dating clause: Geben an Montag nach Invocavit als man zalt der geburdt Christi unsers Ewben hern und haligmachers funffzehenhundert und ainunddreyssig Iar
Persons
- (zeugn meiner gebetth umb dz insigll sein die Erbern) Paul Trost und Georg (Jorg) Pfaffenzeller, beide aus der Hofmark Handzell
- Type: Zeuge
München, Ludwig Maximilians-Universität, Universitätsarchiv, Urkunden J 208, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/DE-UAM/Urkunden/J_208/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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