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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1368 VII 25
Signature: 1368 VII 25
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25. Juli 1368
Härtel von Ragelsdorf gibt sein Lehen von Alber Stuchs zu Ragelsdorf und fünf Burgrecktsäcker daselbst dem Juden Heiman von Herzogenburg und seinen Leuten und Erben zur Lösung von einer verbrieften Geldschuld.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 31
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

von drei Siegeln fehlt das mittlere;
Material: Pergament
    Graphics: 

    cop.
    C, 124 nr. 204.

      x
      Ich Hærtel von Rækleinstorf und ich Anna sein hausvraw und alle unser erben wir verjehen offenbar mit dem brief und tun chunt alle den die in an sehent oder hörent lesen, daz wir mit wolbedæchtem müt mit gesampter hant nach unser nächsten und pesten vreunt rat, die zeit da wir ez mit recht wol tun mæchten, recht und redleich geben haben unsers lehens ain lehen gelegen ze Rækleinstorfa mit alle die und dar zu gehört ze veld und ze dorf, versücht und unversücht, wie so daz allez genant ist‚ als iz allez von alter her chomen ist, also hab wir ez ledichleich geben Heman dem juden von Herczogenburch und seiner hausvrawn und allen irn erben für ir gelt dez wir den selben juden schuldig sein, als ir brief sagent die si von uns habent, und haben in daz geben mit lehen herren hant dez erbern herren hern Albern des Stugsen, mit alle den ern rechten und nuczen und da von chomen mag, als wir ez allez in rechter lehens gewer her pracht haben; und haben auch den vargenanten juden geben fumf echer die auch gelegen sind ze Rækleinstorf,b die hab wir in geben halb mit purchherren hant, die vier echer die purchrecht sind von dem erbern herren hern Rudolfen von Losenstain, und der ain ächer der purchrecht ist von dem haus ze Vyehoffen. Mit dem vargenanten güt da schullen die juden allen irn frum da mit furbas schaffen, verchaufen verseczen und geben wem si wellent, an allen irsal. Wir sein auch dez vargenanten gützc allez ir recht scherm und gewerd für alle ansprach, als lehens und purchrechcz recht ist in dem lande ze Osterreich. Wær aber daz si iche chrieges oder ansprach daran gewunnen mit recht, was si dezf schaden nement daz schulle wir in allez auz richten und wider cheren an alle ir mue und an allen irn schaden, und schullen si daz haben unverschaidenleich auf uns und auf allem unserm gut daz wir haben in dem lande ze Osterreich, wir sein lewentig oder tod; daz verhaiz wir in allez stet ze haben mit unsern trewen an allez gevær. Daz die red und die wandlung alle also stet und unzebrochen beleib, dar uber gib ich vargenanter Hærtel von Rækleinstorf den juden den brief ze ainem waren richtigen urchund der sach versigilt mit meinem aigen anhangunden insigel.2 Dez sind zeug mein swæger Werenhart3 und Reimbot die Vræl mit irn aigen insigiln, in an schaden; und ich vargenante Ann offen, daz ich aigen insigil nicht enhab, und verpinde mich mit meinen trewen under meins egenanten wiertzg Hærteleins insigil und under meiner vargeschribener pruder insigil Wernhartz und Reinbotz der Vrælh allez daz gænzlich stet ze haben daz var an dem brief geschriben ist.i Geben an sand Jacobs tag, nach Christ gepurde dreuzehen hundert jar dar nach in dem æcht und sechkistem jar.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 31-32
      Editions
      • Siegelbild bei Duellius a. a. O. Taf. 190* nr. 196.


      Notes
      11 Rückaufschrift des Orig. und durchstrichene Unterschrift in C: (Ypolitens.) Hertleins brief von Rekleinsstorff von eines lehens wegen da gelegen. E. ( ) im Orig. von anderer Hand. — Ausserdem hat noch der Schreiber von D eine Notiz hinzugesetzt.2 IV A 2: (sonst wol erhalten, aber die Umschrift unleserlich). 3 IV A 2: S . Wernhardi . Vrelonis (nach Duellius: Vrelini).a Raekelstorf C. b Rekleinstorf C.c guet C. d geweren C. e so! icht C. f des C. g wirts C. h Vrdel in C ist der sicherste Beweis für Vorlage des uns noch erhaltenen Originals oder eines vom selben Schreiber angefertigten Pare, denn dessen æ schliesst die Deutung auf de keineswegs aus. i stet C.
       
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