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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1370 III 03
Signature: 1370 III 03
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3. März 1370
Konrad der Feiertager vergleicht sich aufgrund schiedsrichterlichen Ausspruches mit dem Stifte über den Nachlass des verstorbenen Probstes Ulrich, seines Verwandten.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 74
 

cop.
B, 33 nr. 54.

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    Ich Chuenrat der Veyrtager und all mein eriben vergehen und tuen chunt offenlich mit dem brief allen den di in sehent hoernt oder lesent, di nu lebent und hernach chumftig sind, daz wier uns liebleich und vreuntleich verricht und veraint haben nach erberr leut rat, di wier dar zue genomen haben, mit dem erwierdigen geistleichen herren hern Johansen probst des gotzhaus datz Sandpoelten und mit seinem convent da selbs um das gescheft so uns unser lieber herr und vreunt her Uelreich der Veyrtager selig weilnt probst des obgenanten gotzhaus datz Sandpoelten geschaft het: von erst umb di zehent datz Emmerstorf und ze Weyten und umb ainen brief der uber diselben zechent sagt, darnach umb die vest ze Inning und waz dar zue gehoert, darnach umb ettlich chlaineid und varundguet daz uns auch der obgenant her Ulreich probst der Veyrtager selig gemaint het, darnach umb alles daz guet eribguet und varundguet daz Rasph der Veyrtager selig hern Hertneyden seinem sun lazzen hat‚ und umb als anders guet, wie daz an den selben hern Hertneyden bechoemmen ist. Umb di vorgenanten gueter alle di wier an sew gevodert haben, haben wier uns mit dem egenanten hern Johansen probst und dem convent datz Sandpoelten verricht, also daz erber leut, di wier paidenthalben dar zue genomen haben, mit dem rechten bechant erfunden und gesprochen habent, daz mich obgenanten Chuenraten den Veyrtager, mein prueder di Veyrtager und unser eriben di egenanten zehent ze Emmerstorf und ze Weyten, di veste ze Inning und was dar zue gehoert, di chlaineid und varundguet, so vorgenant ist, und des egenanten herrn Hertneyts guet und auch all brief di ueber diselben gueter sagent, nicht angehoerten noch angevallen solten; dar zue so wellen noch schullen wier umb di selben gueter und brief alle hinz in, hinz ierm gotzhaus noch hinz iern nachkoemen fuerbas dhainerlaie vodrung noch zuesprueche haben noch gewinnen, in dhainem weg, vil noch wenikch. Darnach habent die obgenanten erber leut, di unser taidinger gewesen sind, gesprochen, daz mier Chuenraten dem Veyrtager und meinen eriben von dem egenanten herrn Johansen und dem convent datz Sandpoelten fuer di schêden di ich genomen han von dem bestant des hofs ze Pulka, den ich zwai jar von in bestanden het, gevallen schullen zwai hundert phunt wienner phening, di si uns geben schullen, hundert phund phening an sand Merteins tag der schierist chumt und hundert phunt phening an sand Goerigen tag der darnach schierist chumt unverzogenlich. Wer aber daz si uns di hundert phunt phenning di uns auf den egenanten sand Goerigen tag gevallen schuellen, nicht geben wolten oder moechten, so schullen wier di darnach||
    gestên lazzen ain ganzes jar an allen schaden, so beschaidenlich daz si uns dasselb jar zehen phunt wienner phening davon dienen schullen; und wenn daz jar auzchumpt, so schullen si uns der selben hundert phunt phening richten unverzogenlich. Auch habent si gesprochen von der selben schaeden wegen umb di vier und vierzigk phunt phenning der ich dem gotzhaus datz Sandpoelten schuldig was, daz ich der ledig sein schull, und schol mier der obgenant her Johans probst datz Sandpoelten den geltbrief wider geben der uber daz selb gelt sagt. Wer aber daz er in seiner gewalt icht geltbrief hiet oder fund, di im und seinem gotzhaus sagten, umb welicherlai geltschuld das wêr das ich in schuldig belib, das di selben geltbrief fuerbas all tode und ze nichte sein schullen. Darnach so verpind ich mich obgenanter Chunrat der Veyrtager fuer mich und mein prueder und fuer unser eriben, daz wier fuerbas hinz dem egenanten gotzhaus datz Sandpoelten umb dhainerlai ander gueter von des egenanten unsers herrn probst Vlreichs datz Sandpoelten wegen, dem got genad, wie so di genant sind dhain ansprach haben noch gewinnen schullen in dhainem weg vil noch wenikch. Des ze uerchuend gib ich obgenanter Chuenrat der Veyrtager dem obgenanten herrn Johansen probst und dem convent datz Sandpoelten und allen iern nachkoemen den brief besigelten mit meinem insigel. Der sache sind gezeugen Jans der Veyrtager, Pernnolt der Chlingenfuerter und Mert ze den zeiten amptman datz Sandpoelten mit îrn insigeln, di wier darumb vleizzichlich gepeten haben, daz si der sache zeugen sind mit iern insigeln. Geben des sunntags in der ersten vastwochen in der vasten, nach Christi gepuerd dreuzehen hundert jar darnach in dem sibenzigistem jar.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 74-76
    Editions
    • Duellius, Exc. Gen. 47 nr. 33 (ausführliches Excerpt aus B).


    Notes
    11 Rote Ueberschrift: Chuenrates brief des Veyrtager das er sich umb all sache ganz und gar mit meinem herren dem probst datz Sandpoelten verricht hat.
     
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