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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1378 IV 11
Signature: 1378 IV 11
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11. April 1378
Ulrich der Wagreiner verkauft dem St. Pöltner Chorherrn Friedrich Pockfuss sein Recht an dem Hof zu Jeutendorf um 19 Pfd. Wr. Pf.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 204
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

Das erste Siegel fehlt, das letzte ist schlecht, die beiden mittleren leidlich gut erhalten;
Material: Pergament
    Graphics: 

    cop.
    C, 195 nr. 339.

      x
      Ich Uelreich der Wagraimêra und ich Dorothea sein hausvraw, ich Wolfhart und Janns ir suen, ich Elspet, ich Kathrei, ich Dorothea und ich Anna ir toechter und all unser erben vergehen offenlich mit dem brief allen den di in sehent hörnt oder lesent, di nu lebent und hernach chünftig sind, daz wir mit gesampter hant und mit güter vorbetrachtung und ouch nach rat unserr nachsten und pesten freünt, zü den zeiten, do wïr ez mit recht wol getün machten‚ recht und redlich verchaüft haben alle unsre chaüfrecht di wïr gehabt haben an dem hof ze Jeüttendorf mit seiner zügehörung, der gelegen ist in der pharr ze Chappellen, davon wïr jêrlich den erwirdigen geistlichen herren . . dem probst und dem convent ze Sandpölten vïrzig meczen chorn und als vil habern und neun schilling wiennêr phennig gedïnt haben. Dieselben unsre recht an dem hof, wieso die genant sind, haben wïr verchaüft und geben umb neunzehen phunt wiennêr phenning, der wir gar und gênzlich verricht und gewert sein, dem erbern herren hern Fridreihen dem Pokchfuez khorherr dez obgenanten goczhaüs ze Sandpölten,2 also beschaidenlich daz er fürbas mit den vorgenanten rechten dez hofs di wir îm gegeben haben allen seinen früm damit geschaffen sol und mag, verchaufen verseczen machen und geben wem er wil, an allen chrieg und irsal. Und sein oüch wir des an allerstat sein recht gewern und scherm fuer all ansprach, als chaüfgutes in purkchrechtes weise recht ist und gewonhait in dem lande ze Osterreich. Get im aber daran icht ab mit recht oder ob er mit recht icht chrieg oder ansprach daran gewuenne von wen daz wêre, daz süllen wir im alles ausrichten und genzlich widerchern an allen seinen schaden, und sol er daz haben dacz uns unverschaidenlich und aüf all dem güt, es sei erbgüt oder varundgüt, wie daz genant ist, daz wir haben oder nach gewinnen in dem lande ze Ôsterreich oder swo wir daz haben, wir sein lebentig oder tode. Und des ze urchund so geben wir im den brief besiglten mit Otten insigl dez Talingêr unsers freünts;3 und der sach sind gezeügen die erbern Ulreich der Gnaüzz,4 Walther von Khanczenperigb5 und Wolfhart der Muczespergêr mit irn insiglen in an schaden, di wir darumb vleizzichlich gepeten haben, wann wir selb aigener insigel nicht enhetten, darumbe so verpinden wir uns mit unsern trewn under der vorgenanten insiglen aller allez daz genzlich stêt ze haben daz vor an dem brief geschrieben stet. Geben an dem heiligen palmtag, nach Christi gepürde dreüzehen hundert jar und in dem ächt und sibenzkistem jare.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 204-205
      Editions
      • Duellius hat auf Taf. XIX nr. 244 und 246 Siegelbilder.


      Notes
      11 Rückaufschrift des Orig. und Unterschrift in C: Chappellen. [Littera C] Vlreichs des Wagrainer brief (fehlt in C) umb den hoff ze Jewtendorff. Dazu Regesten von D, ein längeres auf dem Orig., ein kürzeres in C.2 Dieser kommt auch in nr. 729 an hervorragender Stelle vor; im Spätherbst des Jahres 1380 zum Probste gewält (nr. 742), scheint er schon früher hie und da die Leitung des Convents geführt zu haben. Nur in nr. 729 er scheint er überdies als Pfarrer von Kappellen. Seine Wal zum Probste ist keineswegs einstimmig, sondern durch Compromiss erfolgt. 3 IV A 2: . , Ottonis . Talinger. (Duellius auf Taf. XIX nr. 244). 4 IV A 2: † S. Vlrici . de . Hvs (die Abbildung bei Duellius nr. 246 zeigt ein etwas grösseres Siegel, verwechselt die Tincturen und schreibt HHNS). 5 IV A 2: † S. Wa…..erg.a so, Wagramer C.b so; Kaczenperg C.
       
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