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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1379 IV 23
Signature: 1379 IV 23
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23. April 1379
Marquard von Tirnstein stiftet in Vollziehung des mütterlichen Vermächtnisses ein feierliches Begräbnis, zwei Wochenmessen und einen Jahrtag zu St. Pölten.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 220
 

cop.
C‚ 211 nr. 365;

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    Ich Marchart von Tyrnstain und ich Aagnes sein hausfraw und unser erbema vergehen offenlich mit dem brieff umb das gescheft das fraw Margret selig mein müter und herrn Türsn selig witib von Tirnstain meines vater geschaft hat zu dem goczhaus ze Sandt Pölten, und das wir genzlich volfürt und volpracht haben mit beraiten phenning, die wir herrn Lewtolden probst und dem convent des egenanten goczhaus ze Sandpolten gegebn haben, darumb si siben phunt gelts aus irr oblay zu dem obgenanten gescheft aufgezaigt und dafür gegeben habent, die hernach geschriben sind: von erst dacz Padendarf auf ainem halben hoff da z'den zeiten Eberhart auf gesezzen ist aindlef schilling gelts, und daselbs von zwain jeuchartn akcher vierzig phenning gelts, und Kathrei von dem halften tail desselbema hofs aindlef schilling gelts dacz Öczeinstorff im Pach, und Janns am Püchel ain halbs phunt gelts, Michel in der Aw von seinem hoff daselbs drew phunt gelts, und Michel Hakch dacz Menhartstarf von ainem halbm lehen funf schilling und zehen phenning gelts,2 so beschaidnlich das si uns und allen unsern vorvodern nnd nachkomen selen davon jerlichen ein ewigs selgeret sullen begen in dem vorgenanten irem goczhaus ze Sandpolten in der mazz als hernach geschriben stet. Von erst sullen wir begrebnüzz nemen in dem egenanten irem goczhaus in sand Merten chapellen, und auf sand Merten alter in derselbem chappellen sullen si uns ewiklich alle wochen zwo mess sprechen aine am mëntag und die ander am vreitag, und dem priester der dieselben mess spricht sullen si raichen und geben von ieglicher mess funif wienner phenning oder mer ob man die von den obgenanten siben phunt gelts ubermazz gehaben mag nach der kchorherren rat. Darzu sullen si uns auch nemen in ir prüderschaft und jerlich unsern jartag begen an dem achten tag nach dem Prehen tag mit der grossen gesungen vigily und mit vier selter lesen auf unserm grab nach unsrer gewanhait; und sullen uns auch an demselbem unserm jartag aus irr zeche ein erlich tüch leichen zu dem grab und vier stechb cherzen und sullen si das der zeche alle jar derstatten mit sechzig phenning. Si sullen uns auch an sand Philipps und Jakobs tag, die unser herren sind, grozze hochzeit begen und sullen si dan an demselben tag der gemain der herren raichen und under si tailen zwai phunt wienner phenning und sunderlich dem guster sechzig phenning, darumb das er darleich wes man zu dem obgenanten messen bedurfe; und was dan der vorgenanten siben phunt gelts übermazz wirt vil oder wenig,3 das sol alles warten auf den obgenanten jartag. Wer aber das si nicht volfurten in der mazz als vorgeschriben stet, so sullen sich unser nachst frewnt und ir erbm der egenanten gült underziehen als lang unz das die saumung ervolt und genzlich volbracht werde; und wenn das geschiecht, so sullen in dieselbem unser erbm und frewnt die vorgenanten gült genzlich ledig lazzen an geverde. Und des ze urkund so gib ich in den brief besigelten mit meinem insigl; und der sach sind gezeug unser gut frewnt herr Weikchart und herr Ott die Toppler ze Kcharlstetten4 und herr Wuelfing von Plankchenstain5 mit iren insiglen, die wir darumb fleizzichleich gepetten haben. Geben an sand Gorgen abent, nach Christi gepurde dreuzehenhundert jar und in dem näun und sibenzigistem jare.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 220-221
    Editions
    • Duellius, Exc. Gen. 213 nr. 164 (Exc. aus dem verlorenen Orig. mit Siegelbildern auf Taf. XIX nr. 248 f.


    Notes
    1a erbm, desselbm mit Abkürzungsstrich; ähnliches kommt wiederholt in diesem Stückevor und mag sich auch im Original gefunden haben; in anderen Abschriften von C ist das Auslaut-n durchgeführt. Vgl. oben nr. 686, 713, 718, 728.b zech.1 Ueberschrift; Chappellen. Fundacio missarum feria 2a et 6a ad S. Martinum et anniversarii in octava epiphanie expediendorum, et festum Philippi et Jacobi a Tursinna cum VII phunt den in Padendorf. (Der erste Fall in C, dass das Regest der Abschrift vorangesetzt wird.) 2 Das Gesammterträgnis der beraiten phenning übertrifft also die vom Stifte geleisteten 7 Pfd. noch um 20 Pfennig.3 3 Pfund weniger 16 Pfenning. 4 IV A 2: Ottani (!!) de . Topel. (a. a. O. nr. 248). 5 IV A 2: † Wvlfingi. Planchenstainer (a. a. O. nr. 249).
     
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