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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1380 VI 14
Signature: 1380 VI 14
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14. Juni 1380
Thoman auf dem Perg in der Altstadt zu Bruck an der Leitha verpflichtet sich zur Zahlung von 4 Pfd. ungar. Pf. an Leutold von Rohr, den Pfarrer zu Bruck, eventuell zu einem Jahreszins von 1/2 Pfd. ungar. Pf., welche Schuld und Leistung auf einem Hof in der Brucker Altstadt sichergestellt wird.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 236
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

Mit wohlerhaltenem Siegel.1
Material: Pergament
    Graphics: 
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    Ich Thaman auf dem Parcz in der Altenstat zue Prukk an der Leytta und . . mein hausfroew und alle unser erben wier vergehen und tuen kuent mit dem brief allen leuten gegenwuertigen und chuenftigen, die den brief sehent oder hoerent lesen, die nue lebent und hernoch chuenftig sint, das wier unverschaidenleich gelten süllen dem erbern herren hern Lewtolten vom Roer zue den zeiten pharrer zue Prukk an der Leytta und ainem isleichen chuenftigen pharrer do selbs zue Prukk vier phuent ungrischêr phenning, also mit ausgenomer red: die weil wier in die vorgnanten phenning nicht engeben, die weil sullen wier in alle jar dovon dienn ain halbs phunt ungrischer phenning an sand Cholmans tag; und welichs jars wier den dienst verziechen, daz wier nicht dienn alz voer benant ist‚ so sol sich der selb dienst zwispillen alz ueberlendiges guetes recht ist und dez landes recht zue Oestereich. Und durich pezzer sicherhait willen so haben wier in fuer hauptguet dienst und zwispill ze rechtem phant gesaczt mit verdachtem mueet und mit gesampter hant und mit willen und guenst aller unser erben, ze der zeit do wier ez wol getuen moechten und mit Michels Braitter hant die zeit hern Puerchartes von Winden amptman, unsern halben hoef gelegen in der Altenstat zue Pruekk an der Leytta zuenost dez Heribstmaister hof ainhalb und ze nost Jannseins Smid hoef anderhalb, do man alle jar von dient zwen und sechzig wienner phenning zue puerchrecht und nicht mêr. Und wann daz ist daz wier den obgenanten dienst ab wellen oder muegen geloesen, den sullen wier an dhaim tag im jar mêr abloesen denn an sand Cholmans tag mit vier phuenten ungrischer phenning und mit dem dienst der ze dem selben tag dovon gevellet als voer benant ist. Wer aber daz wier den obgenanten dienst nicht abloesten alz lang daz sein den obgnanten hern Lewtolten pharrer zue Prukk an der Leytta oder sein nochchoemen phorrer do selbs zue Prukk verdruezze, wann sew dann der vorgnanten phenning nicht lenger geraten muegen oder wellen und die an uns voerdernt, so sulle wier sew weren an alle widerred und an allen chrieg. Tuen wier dez nicht, so ist daz unser guetleich willen daz sew den vorgnanten hof ier phant an recht und an vrog und an alle chlag verseczen und verchoeufen und geben wem sew wellen alz lang daz sew hauptguetes dienstes und zwispils gar und ganz verricht und gewert werden an alle ier scheden, daz lob wier in ze laisten mit unsern trewn an gêvêr; und waz in hauptguetes dienstes oder zwispils an dem vorgnanten phant abgêt daz sullen sew unverschaidenleich haben auf uns und auf alle dein guet daz wier haben in Oestereich und in Ungern oder wo wier ez haben oder hinder uns lazzen, ez sei eribguet oder varundgueta‚ wier sein lebentig oder toed. Und dorueber so geben wier in den brief ze ainem waren uerchuent der sach versigilten mit der erbern puerger chlainn stat insigil zue Prukk an der Leytta,2 die der sach zeugen sind mit ierem anhanguendem insigil in an schaden, doruender wier uns verpinten allez daz stet zue haben daz an dem brief geschriben stêt, wann ich obgnanter Thoman nicht aigens insigil hab. Der brief ist geben noch Christi gepuerd dreuzehenhundert jar dornach in dem achtzkistem jar, an sand Veycz obund.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 236-237


    Notes
    11 Gleichzeitige Rückaufschrift: Thamans priff auf Parch (so) umb 1 phunt ungrisser phening. In die Cholmanni et ain anniversarium illa die — Jüngere Aufschrift von D: Schuldbrief dem pharrer zu Prukh gehörig umb 4 pfd. d ungrischer minz, davon järlich 4 ß d derselben minz ze dien, darfur verphent ain halben hof in der alten stat daselbs.2 IV A 1 (die Stadtmauer ohne Tor, aus deren Mitte sich der gezinnte und gehelmte Turm erhebt): † S. Parvvm . civitatis . in . Prukka. —a indistinct geschrieben, kommt so wiederholt in den Urkunden dieser Zeit vor.
     
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