Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1382 VI 24
Signature: 1382 VI 24
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24. Juni 1382
Hanns von Topl nimmt den Stiftszehent zu Wasserberg in der Pottenbrunner Pfarre in Bestand und verpflichtet sich zur weiteren Leistung von 60 Pf. Burgrecht, die schon sein Vater von Aeckern um Wasserberg und am Pottenberg gedient hat.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 250
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 250
C, 22 nr. 30 (C), 322 nr. 534 (C).
Ich Hanss von Topela vergich für mich und für all mein erben offenleich mit dem brief, daz ich recht und redleichen bestanden han und besten mit dem brief von den erbïrdigen geistlichen herren hern Fridreichen brobst und dem convent ze Sandpolten iren zehent gelegen ze Wasserberkch in Potenbrunner pharr, der halber gehört auf ïr prelatür und halbb auf ïr siechambt, alz der von alter zu demselbem irm goczhaus gehört hat und noch gehört, umb sechs mutt halbs kören und halbs habern und darzü den zehent auf aim lechen daselbs umb vierzehen meczen auch halbs koeren und halbs habern, daz von dem Hayezendörffer gechauft ist, alzo beschaidenleich daz ich in den egenanten getraid mit ïrem rechten kasten meczen antwürten und geben sol in iren kasten gen Sandpölten, ze rechter zeit alz man in den und andern ïren zehent geben sol. Wer aber daz ich denselben zechent ein ander jar oder mer von in besten wolt, den schüllen si mir loezzend in der mass alz si den einem anderne gleichenf pawman liessen, daz sol ich in davon geben an gevaere.g Wolt aber ich den nicht mer von inh besten, so sullen si denselben zehenti fürbas lazzen wem si wellen, an all mein und meiner erben ierrung, und sullen fürbaz hinz in und hinz allenj den di denselbn zehent fürbas bestent chaink ansprach noch voedrung von dezselbem zehentz wegen haben nach gebinnen vil noch benig. Teten wïr aber dez nicht, wenn si mich oder mein erben dann vodernt und manent, so sullen wïr in ainen erberen diener selbanderen mit zwain phertenl gen Santpolten in ein erber gasthaus wo si uns hin zaigent insenten, di süllen da laisten und inligen nach dez lands recht, alz lang unz daz wïr in alzm daz volfüren daz voer an dem brief geschriben stett. Darzü verpind ich mich für michn und für all mein erben hinz den egenanten herren von Sandpolten umb die sechzik wienner phenning di in mein vater selig her Stepphan von Toppel järlich an sand Michels tag ze pürkrecht gedient hat von pürkrecht ekchern di gelegen sind umb Wasserberkch und am Poetenperg oder woo si daselbs ligent, alz man di auch von alter dem egenanten irem goczhaus gedient hatt,p daz ich in auch und all mein erben dieselbem sechzig phening fürbaß ewikleich in derselbem mass dienn und raichen sullen unverzogenleich; teten wir aber dez nicht, so sullen wïr in der wandel vervallenq sein, alz versessens pürkrechts recht ist. Und daz wïr in den getraid nicht geben in der massr alz voer an dem brief geschriben stett, allen den schaden den si dann dez nement, wies der schad genant ist den ir ainer oder ïr sichtiger scheinpottt pei sein trewn ungesworen und unberecht gesprechen mag, denselben schaden mit sampt dem haubtgütt süllen wïr in gänzleich widerkeren, und süllen si daz haben dacz uns unverschaidenlich und auf all dem gütt daz wïr haben, wir sein lembtig oder tad,u und ist auch unser gütleich will und günst daz uns der herzog in Osterreich oder werv sein gewalt hoettw darzü nättenx sol, unz daz wïr allez daz volfüren daz vör an dem brief geschriben stet. Mit urkund dez briefs besigltn mit meim insigl; und der sach sind gezeugen her Ott von Toppel mein vetter und her Hans von Toczenpach mit ïrn insigeln di wïr fleissichlichy darumb haben gepeten.z Geben an Sand Johans tag ze sunbenten, nach Kristi gebürd dreuzehenhundert jar und in dem zwainundachzigistem jare.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 250-252
Notes:
11 Ueberschrift von C2: Des Toppler brief von Wasserberkch umb sechzig phenning gelts dï man dient von ekchern gelegen umb Wasserberkch und ain bestand des zehents daselbs ze Wasserberkch von herrn Hannsen von Toppel, Herzogburg. C1 hat von späterer Hand (D?) folgende Ueberschrift: Bestand brief her Hansen von Topel des zehent zu Wasserberig der auf di prelatur und sichambt gehort.a Toppel. C2. b halber C2. c C2, nach C1.d lassen C2. e anderm C2. f geleichen C2. g geverde C2. h inn C2. i fehlt in C2. j all (iren durchstrichen) C2. k dhain C2. l pherften C2. m alles C2. n beide Worte sind in C1 über der Zeile nachgetragen. o swo C2. p beide C. q vervollen C2. r maz C2. s swie C2. t scheinpo C2. u C2 hat blos lebentig tod. v swer C2. w hatt C2. x nötten C2.y fleyssz C1, vleizz C3. z geppeten haben C2.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1382 VI 24, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1382_VI_24/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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