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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1383 VIII 17
Signature: 1383 VIII 17
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17. August 1383, Wien
Herzog Albrecht III. eignet dem Stifte die Fischweid auf der Traisen, die Hanns Pusenkopf demselben verkauft hat, als herzogliches Lehen.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 257
 

cop.
C, 150 nr. 253.

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    Wir Albrecht von gots genaden herzog ze Osterreich ze Steyer ze Kernden und ze Kraynn, grave ze Tyrol etc. bechennen offenlich mit dem brieve, das fur uns cham unser getrewer Hanns der Pusenkopher und gab uns auf fur sich und sein erben die vischwaid auf der Traysem, die mit dem obern ort stosst an des Wildegger vischwaid und mit dem nidern ort an des bistums von Pazzaw vischwaid, die vischwaid des Pusenkopher lechen von uns ist gewesen, und legt uns fur wie er die verchauft hiet dem erbern und geistlichen unserm besunderliben und andechtigen brobste und dem gotzhaus datz Sanndpolten regler chorherren sand Augustins ordens Pazzawer bistumbs und pat uns auch mitsampt demselben brobst, der auch da vor uns was‚ diemuetichlich und fleissichlichen, das wir derselben vischwaid günnen und die demselben gotshause aignen gerüchten ewichlichen von unsern furstlichen genaden. Wann wir nu von lere kristenlicher gesetzte das unzweivellichen ze halten und gelauben, das wir von allem dem so uns genade des almechtigen gots auf erde gelihena hat‚ das aller sellichest zu nucze legen was wir denb goczheuseren und gaistlichen leuten mit tailend sein, sunderlich den die in unsern landen sind gelegen und umb geluchk und hail unserr leibs und seelen und unserr lande und leute unsern herren stetigchlichen pitend sind, darumb und auch durch vleizzig pett des vorgenanten brobsts so haben wir die aigenschaft der egenanten vischwaid dem vorgenanten gotshaus datz Sand Polten gegeben, und geben auch mit gueter betrachtung fur uns und all unser erbenc und nachkomen ewichlichen mit kraft des briefs, also das die bei demselben goczhaus ewichlichen beleib dem brobst und den korherren daselbs zu nucz und frumen, und wellen auch darauf ir scherme sein vor allem gewalt und unrecht. Mit urchund des briefs besigilt mit unserm grossen insigilen furstlicher macht, der geben ist ze Wienn, an dem mentag nach unserr frawen tag zu der schiedung, nach Christi geburde dreuzehenhundert jaren darnach in dem drew und achczigisten jare.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 257-258


    Notes
    11 Unterschrift (durchstrichen): Dux Albertus. De aigenschaft de vischwaid auf der Traysem dew von dem Plisenchofer chomen ist.a gelihem. b der.c eben.
    Places
    • Wien
       
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