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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1383 VIII 19
Signature: 1383 VIII 19
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19. August 1383, Wien
Hanns Püsenkofer verkauft dem Stifte die Feste Ochsenburg sammt Zugehör um 1550 Pfd. Wr. Pf.‚ ausgenommen die Fischweide als herzogliches Lehen1 gewisse nach Lilienfeld gehörige Gülten und sämmtliche zur Burg gehörige Weingärten.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 258
 

cop.
C, 148 nr. 250.

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    Ich Hanns der Püsenchofer3 vergich und tun chund offenlich mit dem brief allen den die in lesent oder hornt lesen, die nün lebent und hernach künftig sind, das ich mit aller meiner erben gueten willen und gunst mit wolbedachtem muet und nach rat meiner nagsten frewnt, zu der zeit do ich es wol getun mocht, verchauft han meins rechten aigens mein vest Ochsenburch und die lehenschaft der cappellen und irr zugehorung gelegen in der selben vest und alle die gult die in urbar zu der selben vest gehornt auf behausten guetern und auf uberlent, wo die enhalb Tunaw und hinderhalb Tunaw gelegen sind, und alles das das zu der egenanten vest gehort, es sei manschaft dorfgericht holz weidach vischwaid wismad paw ze veld und ze dorf, es sei gestift oder ungestift, versucht oder unversucht, wie so das genant und wo das gelegen ist, das alles rechts aigen ist: denn nür di vischwaid die ist ze lehen von dem hochgeboren fursten meinem genadigen herren herzog Albrechten ze Osterreich etc., mit des hant ich in dieselben vischwaid verkauft und aufgegeben han‚ ausgenomen den siben phunden und sechzig phening gelts gelegen ze Meinhartzdorf dew dem abbt und dem convent ze Liennveld stent, und auch ausgenommen allen den weingarten die zu der egenanten vest gehort habent, die hab ich nicht verchauft und hab die aufgezogen und nichts anders. Die vorgenante vest Ochsenburch und alles das das darzu gehort, han ich recht und redlich verchauft und geben mit allen den nuczen eren und rechten als ich es von herrn Wolfgangen und hern Ulreichen von Waltse gechauft han, als mein kaufbrief sagt und als ich es in nücz und gewer herpracht han, umb sechzehenthalb hundert phunt wienner phenning, der ich ganz und gar gewert pin‚ dem erwirdigen geistleichen herrn hern Fridreiehen brobst des goczhaus dacz Sand Polten und dem convent gemain daselbens und allen iren nachkomen, demselben gotshaus furbas die vorgenant vest mit aller irer zugehorung und mit allen den nuczen eren und rechten so vor an dem brief benant und begriffen ist, ausgenomen allain den versaczten gütern ze Meinhartzdorf und der weingarten als vor benant ist, ledichleich und freilich ze haben und allen iren frumen damit ze schaffen, verchaufen verseczen und geben wem si wellen an allen irsall. Und pin auch ich obgenanter Hanns der Pusenchofer und all mein erben unverschaidenlich der egenanten vest Ochsenburch und alles das das darzu gehort mit allen den nuczen eren und rechten so geschriben stet, ausgenommen allain der versaczten gueter ze Meinharczdorf und den weingarten als vor benant ist, der egenanten geistlichen herren dacz Sand Polten und aller irr nachkomen und des selben gotshaus rechta geweren und scherm fur all ansprach als aigens recht ist und des lands recht ze Osterrich, und besunderlich der vischwaid als lehens recht ist und des lands recht ze Osterrich. Wer aber das in an der egenanten vest und an aller irer zugehorung so wir in darzue gegeben haben als vorbenant und verschrieben ist, icht chriegs oder ansprach auferstund, von wem das wer mit recht, oder ob in mit recht daran icht abgieng, was si des schaden nement das sullen wir in alles ausrichten und widercheren an allen iren schaden und sullen si das haben auf uns und auf allem unserm güt das wir haben in dem land ze Osterrich oder wo wir es haben, wir sein lebentig oder tod. Und das der chauf also furbas stet und unzebrochen beleib, daruber so gib ich obgenanter Hanns der Pusenchofer fur mich und fur all mein erben den oftgenanten geistlichen herren datz Sandpolten und allen iren nachkomen und demselben goczhaus den brief zu einem waren urchund und zu einer ewigen vestnung der sach, versigilt mit meinem anhangunden insigil und mit meiner öhaim insigillen heren Hannsen von Tierna zu den zeiten hubmaister in Osterich, hern Niclas von Eslaren und Hermans von Eslaren und mit meins swagers insigil hern Niclas des Potnprunner, die der sach gezeugen mit iren anhangunden insigilen, und han vleissichlich gepeten die erbern herrn hern Hansen von Liechtenstain von Niclospurch des vorgenanten meins herren herzog Albrechten ze Osterich etc. hofmaister und hern Rudolfen von Waltse von Ens, das si auch der sach gezeugen sind mit iren anhangunden insigilen, in an schaden. Der brief ist geben ze Wienn, nach Kristi gepurd dreuzehenhundert jar darnach in dem drewundachzigistem jar, des nagsten mitichens nach unser frawntag ze der schiedung.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 258-260


    Notes
    11 vgl. nr. 752. 2 Unterschrift: Ochsenburkch. Der kaufbrief unsers gotshaus zu Sand Polten umb di vest ze Ochsenburch von dem Pusenchofer. 3 vgl. Anm. 2 zur vorhergehenden Urkunde.a rech.
    Places
    • Wien
       
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