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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1383 XI 01
Signature: 1383 XI 01
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1. November 1383, Wien
Herzog Albrecht eignet dem Stifte die Fischweide zu Ochsenburg, welche landherrliches Lehen ist, als Zubehör der Feste.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 260
 

cop.
C, 33 nr. 52.

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    Wir Albrecht von gots genaden herzog ze Osterreich ze Steyr ze Kernden, graff ze Tyrol etc. tuen kund daz fur uns köm der erber geistleich unser lieber andechtiger der brobst ze Sand Pölten und pat üns diemutikleich, daz wïr im und seinem gotshaus doselbs dew vischwaid zu Ochsenburkch geharund, daz er von dem Püsenkopf gechauft hiet und dew von uns ze lehen wear, zu aignen gerüchten. Daz haben wïr getan und haben dem egenanten brobst dez gotshauss ze Sand Pölten durich gott lauterleichen dew aigenschaft der egenanten vischwaid gegeben und geben auch wissentleich mit disem brieff, alzo daz ain iegleicher brobst und daz convent daselbs welich ie zu den zeiten sind, damit schaffen und tuen mugen alz mit andern ïren aigen güteren. Mit urkund dicz brieffs, geben ze Wienn, an aller heiligen tag‚ nach Krists gebürd dreuzehenhundert jare darnach in dem dreu und achzigisten jare.||
    C; 34 nr. 53 (C1); 152 nr. 259 (C2).||
    Hie sind vermerkt di gemerkcht unda gerechtikeit der vischwaid bei Öchsenbürkch||
    Item so hebt sich di vischwaid an pei dem Perengraben alz daz regenwasser sagtb pei Wylhalmespurkh und get ab anc daz Stüb ekkd dez Püterse haus in dem Dörnech undf zaigt sich uber in Horlantterg pach pei Sand Poelten. In den gemerktenh sind alle wasseri wie dew genant sind, der herrschafft zu Öchsenbürkch.||
    Hie sind auch vermerkt dï gemerktk und dïl gerechtikeit der wildpênm und gejaid, die do zügehoerent der vest zu Ochsenburch; Item so hebt sich an der wildpân und gejaid auf dem Ekk und geit sich abher in Perengraben in Wilhalmspurger veld in vier velber und von den vier velbern uenz auf dï landstrazz und ab der lantstrass ab gegen dem Dörner uber Izzputersn hoff in ein tar sauleno und von der tör sauleno gein Hörlant in ein linden und von der linden an den püchperkch und oben von dem Püchperkch unz hinwider auf daz Ekk. In den vorgeschriben gemerkchenp sol niemant an uerlabq vischen oder jagen oder leimpësen haben denn di herrschaft der vest zu Ochsenburkch.r
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 260-261


    Notes
    11 Rothe Ueberschrift: Der brieff sagt ueber die vischwaid zu Öchsenbürkch. Im Anhange zu dieser Urkunde und in sichtlichem Zusammenhange mit ihr befindet sich in C auch eine Aufzeichnung über Fischweid- und Wildbanngrenzen, deren Alter durch die Mehrzahl der umliegenden Eintragungen aus den Jahren 1435—1438 und unser Datum gerade noch bis ans Ende des XIV: Jahrhunderts hinaufgerückt wird. Sie findet sich aber noch einmal in unserer Handschrift als Anhang zu einer Urkunde von 1447, Mai 28, worin von einem Grenzstreit zwischen Ochsenburg und Ganzendorf die Rede ist. Diesmal treten noch weitere Bestimmungen hinzu, die in einer Publication Niederösterreichischer Weistümer ihren Platz finden müssen. Hier wird der Text von 1447 nur so weit herangezogen, als er bezeichnende Varianten von jenem aufweist, der sich an die Urkunde von 1383 anschliesst, auf welche dann seinerzeit wird verwiesen werden.a gemerkch und die C2. b sigt C2. c fehlt C2. d Stubekk C2. e Putterns? Putterus C2. f in C2 folgt get, getilgt. g Inhorlander C2. h gemerkchen C2. i in C2 folgt der Traysem, vielleicht nur eine auf den speciellen Fall bezügliche Einschaltung. k vermerkt C2, der gemerkch C2. l fehlt in C2. m wildpenn C2. n beide C, vielleicht dez Püters? o torstüln C2. p gemerchkten C2. q fehlt in C2. r Achsenburkch C2.
    Places
    • Wien
       
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