Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1384 IV 24
Signature: 1384 IV 24
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24. April 1384
Kathrei Häusler, Witwe Albrechts des Streitweser, stiftet ihrem verstorbenen Gatten einen Jahrtag auf genannte Gülten.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 265
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 265
C, 342 nr. 558.
Ich Kathrei herrn Albrecht selig des Streitweser witib und Fridreichs dem got genad des Haüsler töchter vergich offenlich mit dem brief das ich mit meiner erben gunst und willen‚ zder zeit do ich es mit recht wol getun macht, recht und redlich gegeben hann und gib mit dem brief den erwirdigen geistlichen herrn herrn Fridreichen probst und dem convent dacz Sannd Pölten demselben irem goczhaus und allen irena nachkomen daselbs an all eribvogtey meines rechten ledigen frein aigens drew phunt und acht und zwainzk wienner phenning gelts, di gelegen sind auf denn nachgeschriben guetern gestifter holden in Sand Lienharts und in Menkcher pharren: von erst auf ainem hof dacz Altenhofen achzehen schilling phenning gelts do zten zeiten Seifrig und Hainreich der Schön auf siczent, und von ainer wissen daselbs zehen phenning gelts‚ und von ainer müll under der Stetten sechs schilling und achzehen phenning gelts do zden zeiten auf gesessen ist Hainreich der Wagner. Und die egenanten gült alle sol man ainem guster in dem obgenanten goczhaus ze Sand Pölten jerlich an sand Michels tag dienen und raichen unverzognlich, also beschaidnlich das er von denselben gülten ain phunt phenning raichen sol einem oblaymaister auch in irm goczhaus ze Sannd Pölten, der das under di herrn tailen sol nach iren gewonhaiten, davon man mir und allen meinen vorvoderen und nachkomen sellen ze hilff und ze trost einen ewigen jartag jerlich begen und volbringen sol in dem obgenanten irm goczhaus ze Sand Polten des nachsten tags nach der aindlef tausent maid tag an demselben abent mit der grossen vigilij und mit dem grossen geläut und anb dem margen darnach mit zwain gesungen ampten und mit funf gesprochen messen, di ampt das erst von allen selen und das ander von unser frawn schidung, davon manc jerlich den herrn di dieselbm mess verbesent geben sol von den obgenanten gülten von iglicher gesungen mess funfzehen phenning und von ieglicher gesprochen mess zehen phenning. Auch sol ein gusterr oder ain zechmaister leihen zu der vigilij und zu dem selambtd zwelif stechcherzene und zwo wandlungcherzen, di dabei als long prinnen süllen. Er soll auch darzu leichen vier stechcherzen auf unser baidere grab, die auch alsb lang prinnen süllen als di egenanten cherzen. Auch sol ain guster geben acht phenning von zwain selteren, di man uns auf unserm grab lesen sol, und dem mesner von dem grossen gelaut vir und zwainzig phenning, und demselben tag dreuzehen arm menschen irr ieglichem funf phenning, das si got fur uns pitten, und den di da helfer sind di obgenanten cherzen und cherczenstall ze tragen hinzü und hindan zu dem jartag aindlef phenning. Und darzü sol der guster ewichlich di wandlungcherzen di man aufzündet zu der anderen mess dacz unser frawn genant der Rorer mess, in dem obgenanten irm gotshaus prinnen lassen als long unz das der priester daselbs goczleichnam emphecht. Wer auch daz si an dem egenanten jartag und an der stift saumig wern und nicht volprechten in der mass als vorgeschriben stet, so sol ich mich oder mein nachst erben der vorgenanten gueter und gült underwinden und die innhaben als long unz das si al saumung widertuent; und wenn das geschiecht, so süllen in di obgenanten gueter und gült wider gevallen an all scheden und ïrrung. Ich pin ouch derselben gueter und gült mein lebteg ir rechter vogt und scherm, doch also das si di gueter und das obgenant irr goczhaus unschadhaft beleiben; und nach meinem tod so sullen mein erben an denselbn guetern und an der vogtey chain recht haben noch gewinnen vil noch wenig. Ich bin auch mitsampt all meinen erben der egenanten gült und gueter ir recht geweren und scherm fur all ansprach als aigens und des landes recht ist in Osterreich. Get in aber daran icht ab mit recht, das süllen si haben dacz uns und auf all den gütern di wir haben, wir sein lebentig oder todt. Ich han ouch vollen gewalt, das ich oder mein erben alle jar zuf dem obgenanten jartag ze senten ainen erbern chnecht mit zwain pherften, der besech ob si den jartag redlich verbesen oder nicht; dem sullen si chost und das hoffueter und häu geben des margens an all ir scheden. Und des ze urchund so gib ich in den brief besiglten mit meinem insigl und meinem nachsten frewnt insigl Merchleins des Häusler‚ Otten des Wildungsmawrer und Hanns der Haüsler. Und der sach sind gezeugen herr Marchart von Tirnstain, Ekkart und Wolfgang die Stumberger mit iren insigln in an schaden, di wir vleizzichleich darumb gebetten haben. Geben an sand Gorgen tag‚ nach Christi gepurd dreuzehenhundert jarr und in dem vier und achzigistem jarre.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 265-267
Notes:
11 Ueberschrift: Meankch. — Littera Streitbeser. Super vinea pro anniversario qui expediri debet secunda die post XI milium virginum a custode.a die Vorlage wiederholt die Worte goczhaus bis irn.b über der Zeile. c fehlt. d solambt. e zechcherczen. f wiederholt.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1384 IV 24, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1384_IV_24/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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