Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1385 V 05
Signature: 1385 V 05
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5. Mai 1385
Das Stift gibt einen Weingarten zu Dornbach dem Hanns von der Neustadt, seiner Mutter und eventuellen Kindern zu Leibgeding.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 270
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 270
C, 18 nr. 22. — Wiener Reg. II, 1715.
Wir Fridreich von gotz genaden brobst, ich Stepphan techant und wir der convent des goczhaus ze Sand Polten wechennen offenleich mit dem brieff, das wïr recht und redleich gegebem habem und geben mit dem brieff Hannsen von der Newnstat unserm diener‚ frawn Wëntlem seiner mueter zu ier paider lebtaeg durich der treuleichen dïnst willen di uns der selb Hanns getan hatt und nach hinfuer tuen schol, unsern weingarten mit seiner zuegeharung. gelegen dacz Darenpach neben dez Wisenten weingarten daselbs, den her Christoff selig unser mitbrueder zu unserm goczhaus pracht und gebem hatt, davon si uns jaerleich an sand Michels tag in unser haus gen Wyenn raichen und gebem schullen vier wyenner phenning zu ainer gedächtnüz daz der selb weingarten zu unserm goczhaus gehart hatt und nach woll darzue wechaemen mag, alzo weschaidenlich: ob der egenant Hanns ein edleich hausfrawn nëmb und leiberben pei ier gewuenn, darauf sol der egenant weingarten nach seinem und der vorgenanten seiner mueter tad erbem und gevallen. Gieng si aber ab mit dem tod daz er nicht leiberben pei derselben seiner hausfrawn gewuenn, sö sol der egenant weingarten uns und unserm goczhaus wider ledig sein und gevallen an allew ierrung. Wer aber das si ein natt angieng das si den weingarten verkaufen muesten, so schullen si uns dena vor aller meinkleich anpieten und zu kaufen gebem nach zwair erberer umbsessen ratt dacz Darenpach, di zu weingart paw woll chünnen. Wollten wïr aber dez nicht kaufen, so mügen und süllen si allen ïren frumb damit schaffen, wie in daz aller pest fuegund ist. Und sein auch des ir recht geberen und scheremb für all ansprach und fordrung, als landesb und pürkchrechtz recht ist zu Osterreich. Get in daran nichtc ab mit recht, daz süllen si haben dacz uns und auf unsers goczhaus guettern. Mit urkund dez brieffs versigelten mit unsern zwain grassen anhangunden insigel. Gebem am Freitag nach sand Philipps und sand Jacobs tag, nach Christi gepuerd dreuzenhundert jar und in dem funf und achzigisten jar.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 270-271
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1385 V 05, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1385_V_05/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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