Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1388 II 27
Signature: 1388 II 27
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27. Februar 1388
Heinrich am Graben tauscht mit dem Stifte 1 Pfd. Wr. Pf. zu Edlitz in der Bischofstetter Pfarre gegen ebensomel zu Graben in der Pfarre Pyhra.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 298
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 298
C, 315 nr. 522.
Ich Hainreich von Graben, ich Ofmei sein hausfraw und ich Wolfgang sein sun und al unser erben vergehen offenlich mit dem brief‚ das wir mit wolbedachtem müt und mit gesampter hant‚ zder zeit do wir es wolgetuen machten, recht und redlich ausgewechselt und gegeben haben den erwirdigen geistlichen herrn herrn Fridreichen probst ze Sandpolten, dem convent daselbs, demselben goczhaus und allen irn nachkomen ain phunt wienner phenning gelts unsers rechten aigen, das gelegen ist in der Edlicz auf ainem ganzen lechen in Bischolfstetter pharr, do zden zeiten Leupolt auf gesessen ist, ze veld und ze dorf, gestift und ungestift, versücht und unversuecht, mit allen eren nuczen und rechten das darzu gehört, umb ain phunt wienner phenning gelts, das ouch aigen ist gelegen dacz Graben auch auf ainem ganzen lechen in Pirchinger pharr, da vormallen Lewpolt auf gesessen ist, das uns di egenanten herrn von Sandpolten für das egenant unser lechen in wechsels weise gegeben habent, also beschaidenlich das si furbas mit dem obgenanten unserm lechen in der Edlicz allen iren und irr goczhaus frumen geschaffen süllen und mögen, verchaufen verseczen und geben wem si wellen an all unser irrung. Und sein wir desselbn phunt gelts in der Edlicz mit aller zugehörung ir recht geweren und scherm fur all ansprach, als aigens und des landes recht ist in Osterreich; get inn aber daran icht ab mit recht oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach daran gewunnen von wem das wër, das sullen wir inn alles ausrichten und widercheren, und sullen si das haben dacz uns unverschaidenlich und auf all dem gütt, wie das genant oder swo das gelegen ist, eribguet oder varund gütt, das wir haben oder noch gewinnen in dem lande ze Osterreich, wir sein lebentig oder tod. Und des zu einem waren urchund und pezzer sicherhait so geben wir inn dem vorgenanten irem goczhaus ze Sandpolten und allen iren nachkomen daselbs den brief besiglten mit zwain insiglen; und der sach sind gezeugen di erbern Ulreich der Chling und Ott der Pomer mit iren insiglen in an schaden. Und wann ich obgenante Offmei selb aigens insigels nicht enhete, so verpind ich mich mit meinen trewen under des obgenanten meins wirts insigel, alles das genzlich stet ze haben das vorgeschriben stet. Der brief ist geben an phinztag nach sand Mathias tag in der vasten, nach Christi gepurd dreuzehnhundert jarr und in dem acht und achzigistem jarr.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 298-299
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1388 II 27, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1388_II_27/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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