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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1389 IV 08
Signature: 1389 IV 08
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8. April 1389
Simon von Mitterfeld im St. Pöltener Zehenthof erklärt sich mit einer ihm schiedsrichterlich ausgewirkten Entschädigung für alle Ansprüche an das Stift wegen jenes Zehenthofes befriedigt.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 308
 

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C, 221 nr. 381.

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    Ich Symon von Mitterveld in dem zehenthof vergich für mich und fur all mein erben offenlich mit dem brief umb alla ansprach und vodrung di ich gehabt hat hinz dem erwirdigen geistlichen herrn herrn Gerungen probst ze Sand Polten und hinz dem selbn seinen goczhaus von aines virtails wegen aus dem egenanten zehenthof und seiner zugehorung, daz wir des auf baiden tailn mütbiliklichen gegangen sein hinder herrn Thoman den pharrer zder nider chirchen ze Potnprun und Petrein von Westlawn, also beschaidenlich swas di nach iren trewn zwischen uns von des obgenanten virtails wegen sprechent erkennent und ervindent, daz wir das auf baiden tailen stet haben wellen und sullen. Di habent mir obgenanten Symon von Mitterveld und meinen erben zwelif schilling phenning gesprochen und ertaidingt von dem obgenanten herrn Gerungen dem brobst ze Sand Polten, der wir von im und demselbenn seinem goczhaus genzlich verricht und gewert sein, daran uns wol genueget hat, auch also beschaidenlich das wir fürbaz noch ander iemant von unsern wegen hinz in von des egenanten virtails wegen dhain ansprach noch vodrung haben noch gewinnen sullen mit recht noch an recht, in dhainen weg, vil noch wenig und verzeihen uns des ganz und gar. Und ze pesser sicherhait so seczen wir in zu sampt uns den obgenanten Petrein von Westlawn und Kunratn daselbs und all ir erben, also beschaidnlich ob wir in oder unsern erben an dem obgenanten virtails des hofs oder ander iemant von unsern wegen und sunder Michel Petreins sun aus dem Michlpach und sein erben icht krieg invell und irrung daran tetten oder schikcheten, swie sich das füget, allen den schaden den sein der egenant herr Gerung probst und sein goczhaus ze Sand Polten nement, wie der schad genant ist, daz sullen wir in genzlich widerchern, und süllen si daz haben dacz uns und auf den egenanten unseren purglen von ainem auf dem anderen unverschaidenleich und auf all dem gut daz wir haben oder noch gewinnen, wir sein lebentig oder tod. Mit urkund des briefs den wir in besiglten geben mit der erbern insigel Otten des Mutschroten und Dietreichs des Charphaimer in an schaden, die wir vleizzichleich gepeten haben, darunder wir uns obgenant all mit unsern trewn verpinden, alles das stet ze haben daz vorgeschriben stet. Geben an phinztag vor dem palmtag, nach Christi gepurd dreuzehenhundert jar und in dem newn und achzigistem jar.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 308-310


    Notes
    1a und.1 Ueberschrift: Chasten. Litera umb ain virtail des hofs ze Mitterveld.
     
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