Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1389 XII 06
Signature: 1389 XII 06
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6. Dezember 1389
Friedrich der Hagenauer von Drasdorf bekennt, dass ihm das Stift den Hof daselbst, den er bisher lehensweise innegehabt, auf seine Bitte zu eigen gegeben habe.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 315
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Die drei Siegel fehlen;
Material: Pergament


C‚ 240 nr. 407.
Ich Fridreich der Hagenawêr von Drêstorf vergich für mich und für all mein erben offenlich mit dem brief umb den hof gelegen dacz Drestorf und von der güter und gült wegen di in denselben hof gehörnt als die hernach geschriben stent: von erst fuemf und vierzig jeuch akcher sechs tagwerch wismades mit sampt dem überlend und vir hofsteten da ieczund auf gesezzen sind: Thoman der Rawscher von seiner hofstat ain halbs phunt und dritthalben und zwainzig phening, Wernhart Têtschenpekch sechs und dreizzich phening, Vlreich der Schaueczlich von seiner hofstat ächt phening und Philipp der Voesel von seiner hofstat zechen phëning; und darnach von dem überlend: Einreich zwen und sibenz phening, Elspet der Gnêsgerinn tochter sibenthalben phening und virzehen phening, Symon im Virtaïl sechs und dreizzich phening, Erhart von Rust sechzehen phening, Wernhart Drost sechs phening, di Leythawsinn sechs phening, Jans der Rêchlër sechs phening, Vlrich der Hawzz zechen phening‚ di zechmaistrinn zwen phening, Andre Hëndel vier phening, Andre Schick vier phening und Vlreich im Winkchel ainen phening, daz alles in den obgenanten hof ze Drêstorf gehört und daz ich obgenanter Fridreich der Hagenawer von dem goczhaus z Sand Poltena ze lehen gehabt han‚ und pat vleizzlich di obgenanten herren ze Sandpölten hern Gerungen probst daselbens‚ daz si mir und meinen erben den obgenanten hof mit sampt den gülten und gütern so oben benant ist, in pürkchrechs weise verwandleten; daz habent si getan mit irm brief den wïr von in daruber haben‚ also daz wir dieselbem guter mögen bei einander behalten oder zainzigerb jeuchart verchaüfen, wie uns daz allerpest fügt und wolchümpt, ieglich jeuch umb ainen genanten dienst den wir aüf dieselben jeuchart seczen süllen, di wir aus dem obgenanten hof verchaüfen und den man hin wider in dienen sol, also beschaidenlich daz wir fürbas oder wer den hof innhat und besiczet von den vorgenanten gütern allen und von dem hof den vorgenanten herren und dem goczhaüs ze Sand Pölten sechs schilling wiennêr phening aüf ir oblay ampt jêrlich an sand Michels tag ze pürkchrecht dienen und raihen süllen unverzogenlich und nicht mer. Tün wir aber des nicht, so mügen und sullen si uns darümb nötten und phenten mit unserm gütlichem willen, als umb ander ir versessens behaustsc purkchrecht daz zu irm goczhaus gehört, und süllen auch si daz haben dacz uns unverschaidenlich und auf all dem güt eribgüt oder varundgüt, wie daz genant ist, nichtes ausgenömen daz wïr haben oder noch gewinnen, wir sein lebentig oder tod. Mit urchund des briefs den ich dem obgenanten goczhans ze Sandpölten besiglten gib mit meinem insigl für mich und für all mein erben und mit Stephanus insigl des Hagenäwêr meines vettern. Und der sach ist gezeug Vlreich der Traysmêr mit seinem insigl im an schaden, den wïr vleizziglich darümb gepeten haben. Geben an sand Niclas tag, nach Christi gepurd dreuzehenhundert jar und in dem näun und achzigistem jar.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 315-316
Notes:
1a C, cz dandpölten (!) und die folgenden beiden Worte auf Rasur, Orig.b im Original corrigiert aus zwanzig! c C, vesezzens behawts, Orig.1 Rückaufschrift des Originals: Drëstorff. E. Dez Hagenawer brief umb den hoff [in Dreustorff] den man im in pürchrechts weis gegeben hat (davon man dïnt Michaeli auf di oblay VI ß den.) [ ] Nachtrag von derselben, ( ) von wenig späterer Hand.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1389 XII 06, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1389_XII_06/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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