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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1389 XI 15
Signature: 1389 XI 15
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15. November 1389
Hanns Goldstein von Pötzleinsdorf verkauft dem Stifte 5/8 Joch Weingarten zu Grinzing um 71 Pfd. Wr. Pf.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 313
 

cop.
C, 287 nr. 481.

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    Ich Hanns der Goltstain von Peczleinstorf vergich und tün kunt allen den die den brief lesent oder hornt lesen, die nu lebent und hernach chunftig sind, daz ich mit aller meiner erben gutten willen und gunst, mit wolbedachtem müt, zu der zeit do ich es woll getün mochte und mit des erbern manns hant Niclas des Würffels des jungen zu den zeiten amptman des chlosters ze Newnburch, verkauft habe meinen weingarten, des ain halbes jeuch und ain achtail ist, gelegen ze Grinczing in den Langen luzzen zenechst Seifrits weingarten des Pawren von Grinczing, do man von dem egenanten meinem weingarten alle jarr dient dem chloster ze Newnburch anderthalb viertail weins ze perchrecht und anderthalb ort ze voitrecht und nicht mer; den vorgenanten weingarten han ich recht und redleich verkauft und geben mit allen den nüczen und rechten als ich inn unversprochenleich in perchrechts gewer herpracht hann, und als er mit alter herkomen ist, umb ains und sibenzig phunt wienner phenning, der ich ganz und gar verrichtet und gewert pin, dem erwirdigen geistlichen herrn herren Gerungen probst des gotshauses ze Sandt Polten und dem convent gemain dasselbens, demselben gotshaus und allen irren nachkomen furbas den vorgenanten weingarten ledichleich und freileich ze haben und allen irren frumen damit ze schaffen, verkaufen verseczen und geben wem si wellen an allen irrsal. Und pin auch ich obgenanter Hanns der Goltstain mitsampt allen meinen erben unverschaidenleich des vorgenanten weingartens irr recht gewer und scherm fur alle ansprach als perkrechts recht ist und des landes recht ze Osterreich. Wer aber das inn icht kriegs oder ansprach daran auf erstünd von wem das wer mit recht‚ swas si des schaden nement‚ das sullen wir inn alles ausrichten und widercheren an allen iren schaden und sullen si das haben auf uns und auf allem unserem gütt das wir haben in dem lande ze Österreich oder wo wir es haben, es sei erbgütt oder varund gütt wie das genant ist, wir sein lebentig oder todt. Und das der chauf furbas also stët und unzebrochen beleib, daruber so gib ich obgenanter Hanns der Goltstain für mich und für all mein erben den vorgenanten geistlichen herren dem convent gemain ze Sand Pölten und allen irren nachkomen den brief zu ainem waren urkund der sach versigilten mit meinem insigil und mit des vorgenanten amptmans insigil Niclas des Wurffels des jungen und mit des erbern mannes insigil Peter Hadmars ze Nustorf, den ich des fleizzichleich gepeten han, daz er der sache gezeug ist mit seinem insigil, im an schaden. Der brief ist geben nach Kristi gepurd dreuzehenhundert jarr darnach in dem neun und achzigistem jarr, des nochsten montags nach sand Merteins tag.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 313-314
    Editions
    • Wiener Reg. II, nr. 1724.


    Notes
    11 Ueberschrift: Empcio vinea in Lussen ze Grinczing.
     
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