Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1389 XII 13
Signature: 1389 XII 13
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13. Dezember 1389
Neuausfertigung der Urkunde von 1387, April 14, für Propst Gerung.1Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 317
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 317
C, 222 nr. 383.
Ich Philipp der Sebekch zden zeiten pharrer ze Chulib und ich Ulreich der Sebekch sein prüder und all unser erbn vergehen offenlich mit dem brief, daz wir von merung wegen loblichs goczdinsts und lauterleich durch got gegeben haben und geben mit dem brief, zu der zeit do wir es wol getün machten, dem erbern herm herren Chunraten zden zeiten pharrer sand Bartholomes chirchen dacz Sand Cristoffer derselben seiner kirchen und allen seinen nachkomen pharreren daselbs unsers rechten aigen zwai phunt wienner phenning gelts di gelegen sind in der egenanten pharr dacz Sand Cristoff auf den nachgescriben gueteren gestifter holden: Von erst auf dem gütt dacz Tampach da Hainreicha der Reisinger zden zeiten auf gesessen ist ain phunt phenning gelts daz man all jar halbs dient an sand Jorgen tag und halbs an sand Merten tag‚ und darnach auf dem gütt in dem Humppelig, do zden zeiten Seifrid auf gesezzen ist ain phunt phenning gelts daz man all jar halbs dint, halbs an sand Michelstag und halbs ze vaschang, also beschaidnlich das uns der obgenant herr Kunrat fur sich und all sein nachkomen daselbs ze Sand Bartholomes chirchen ze Sand Cristoffer mit urlaub gunst und willen der erbern geistlichen herrn herrn Gerungs probsts und des convents des goczhaus ze Sandpolten derselben seiner chirchen recht lehenherren erlaubt und mit sampt im iren willen gegeben habent, daz wir in sand Urbans chappelln dacz Sebach, di man von der egenanten chirchen dacz Sand Kristofenb besinget, ain ewige mess auf unser frawn alter gestift haben und noch stiften wellen mit ainem ewigen chapplan der dieselb mess teglichen sprechen und verbesen sol got ze lob, unser frawn und allen heiling; denn all veiertag so sol er die mess sprechen nach der predig unengolten allzeit dem pharrer an allen seinen pharlichen rechten wie di genant sind, also daz derselb chapplan messpuher, chelich, ornet, liecht und ander beraitschaft all die zu der obgenanten mess und dem alter gehorent wie das auch genant ist, selb haben und alzeit ausrichten * sol, und darzu so sol er * mit preding, mit peichthoren, mit chindtaufen und mit andern pherlichen rechten wie die genant sind, nichtes ze schaffen haben vil noch wenig, und sunderlich mit dem opfer daz sol * dem pharrer gevallen und mit der sampnung sol der chapplan auch nichtez ze schafen haben, wi di genant sind. Wir nemen auch vor aus, als oft der egenant alter mit seiner zugehorung ledig wirt mit dem tod, daz wir den bei unsern lebtegen ainem priester durch got leihen sullen und nach unserm tod mein obgenanten Ulreichen des Sebekchen nachst erben, es sein sün oder tochter und derselbenc erben, und nach irem tod wer dan * * der eltist Sebekch ist von demselben stam, der sol den alter auch leichen durch got, als lang unz das als unser geslecht abget das Sebekchen haizzent; und wenn das geschiecht so sol furbaz ein probst und der convent des goczhaus ze Sandpolten denselbem alter mit seiner zugehorung durch got leichen als oft er ledig wirt, und sol dan dieselb lehenschaft furbas ewikleich bei dem egenanten goczhaus ze Sandpolten beleiben an all irrung. Und wen auch daz ist daz man ainem chapplan desselben alter ein andrew goczgab verlihen hat, so sol der egenant alter mit seiner zugehorung den egenanten lechenherrn wer di zeit ist genzlich ledig sein und sol den durch got ainem * priester leichen wem er wil, an all irrung und hindernüzz desd obgenanten chapplans. Und ob auch der pharrer dacz Sand Christoffer und der chapplan dacz Sebach von derselben chappelen und der chirchen dacz Sand Christoffer und des alters wegen gen ainander stozzig würden, swie sich das fueget und als oft das wer, daz sullen si alzeit an ainem probst ze Sandpolten pringen und der sol sew * nach ir baider fürlegung gen einander verhoren und verrichtene und was der zwischen in spricht, do sol es auf baiden tailen bei beleiben angever; welher aber under in des nicht stet hiet, und zeprech als oft das geschiecht, so sol er aines phunt wachs vervallen sein ze geben dem zechmaister zu der egenanten chapellen dacz Sebach unverzogenlich. Wir sein auch mit sampt unserm erben der obgenanten zwair phunt gelts mit aller zugehorung aines ieglichen pharrer dacz Sand Christoffer rech gewern und scherm für all ansprach als aigens und des landes recht ist in dem land ze Osterreich; get in aber daran icht ab mit recht, allen den schaden denf si des nement, das sullen wir in ausrichten und sullen si das haben dacz uns unverschaidnlich und auf al unserm güt‚ wie daz genant ist, daz wir haben** wir sein lebentig oder tod. Mit urkund des briefs besiglten mit unsern zwain insigeln. Und derg sach sind gezeugen * Jorg der Sebekch unser veter und herr Hanns der Friczestorfer von Leydem unser gueter frewnt, mit irn insigeln, di wir vleizzikleich darumb gepeten habn. Geben an sant Lucein tag‚ nach Kristi gepurd dreuzehenhundert jar und in dem neunh und achzigistem jar.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 317-319
Notes:
11 Mit mancherlei Abweichungen vom Text in nr. 777, das jedoch in C auf die vorliegende Nummer folgt, so dass sich nicht leicht sagen lässt, ob die Kürzungen, die nr. 777 aufweist, nicht vom Abschreiber herrühren. 2 Ueberschrift: Perrochia Sancti Kristofori — Fundacio misse in Sebach fundata a Sebekchen quibus defunctis et extinctis prepositus nostri monasterii habebit conferre. Vgl. oben nr. 777.a Henrech. b ausgeschrieben. c denselben.d der. e verichten, vgl. berichten in nr. 777. f des. g das der. h nawn.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1389 XII 13, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1389_XII_13/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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