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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1391 IX 24
Signature: 1391 IX 24
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24. September 1391
Alwich von Hoheneck verkauft dem Stifte den Hof zu Grub in der Kapeller Pfarre und nimmt ihn wieder von ihm zu Burgrecht.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 338
 

cop.
C, 207 nr. 360.

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    Ich Albeig von Hochenekch ich Agnes sein hausfraw und all unser erben verjehen und tün kund offenlich mit dem brief allen den di in sehent horent oder lesent, die nu lebend und hernach chunftiga sind, umb unseren hof ze Grueb in Chappeller pharr ze veld und ze dorf, mit aller zugehorung, als wir den gechauft haben nach unsers chaufbriefs sage, den wir daruber haben; denselben unsern hofe mit aller zugehorung so vor benant ist, haben wir mit wolbedachtem mut und mit gesampter hant, zu der zeit do wir es mit recht wolgetun mochten, recht und redlich den erwirdigen geistlichen herren herrn Gerungen brobst und dem convent des gotshaus zu Sandpolten demselben gotshaus und allen iren nachkommen daselbs in aigens gewer und rechten geaigent und gegeben. Wir haben auch denselben hofe mit seiner zugehorung so vor benant ist wider in purkrechts rechten von in aufenphangen, darumb das si uns geurlaubt und erlaubt habent, das wir aus dem hof ze Velbing gelegen in Haindorfer pharr, der vormalen des Scharner gewesen ist, sibenthalbs und dreissig jeuchart akher aufgegeben und verchauft haben iglich jeuhart umb ainen genanten dienst, des mit der summa ist sechsb schilling und vier unda zwainzig wienner phening, die man jerlich von denselben ekcheren wider in denselben hof ze Velbing ze purkrecht dient und raicht an sand Michaelstag, demc holden der auf derselben hofmarch siczt oder wer die von iren wegen inne hat‚ der sol denselben dienst miteinander antwurten und geben dem brobst des obgenanten gotshaus zu Sandpolten auf sein prelatur; und der hold sol im auch geben zwai herbst huner von derselben hofmarch zu einer ewigen gedechtnüß, das ein brobst der vorgenanten ëkcher stifter und storer sol sein als anders seins gotshaus purkrecht. Wir sullen auch dem brobst zu Sand Polten auf sein prelatur von dem obgenanten unserm hof ze Grueb zwen mutt getraidts halbs chorn und halbs habern alter poltinger mazz jerlich an sand Giligen tag ze rechtem purkrecht unverzogenlich dienen und nicht mer, die wir vormalen von dem egenanten hof ze Velbing auf die vorgenant prelatur gedient haben und die si durch unser vleizziger gepet willen auf den egenanten unsern hof ze Grueb gelegt habent. War aber das wir in denselben getraitdienst auf den egenanten tag nicht geben und richtëten, so sullen si uns darzue nöten und phenten in allen rechten, als ander irs gotshaus leut umb versezzens purkrecht mit unserm gutlichem willen an all unser irrung.d Wir sein auch und all unser erben der obgenanten aigenschaft des vorgenanten hofs ze Grueb mit aller zugehorung ir und irs gotshaus zu Sandpolten und all irr nachkomen daselbs recht geweren und scherm fur all ansprach als aigens und des lands recht ist in Ostereich. Get in aber daran icht ab mit recht oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach daran gewünnen von wem das wer allen den schaden den si des nement, das sullen si haben dacz uns unverschaidenlich und auf all dem güt erbguet varund guet, wie das genant ist‚ das wir haben oder noch gewinnen, wir sein lebentig oder tode. Mit urchund des briefs den ich in und dem egenanten irem gotshaus besigilten gib mit meinem insigil. Und der sach sind gezeugen Hans von Hochenekch2 mein pruder und Gebhart von Hohenekk3 mein vetter mit iren insigilen; und wann ich obgenante Agnes selb aigens insigil nicht enhet, so verpind ich mich und all mein erben mit unseren trewn an aidestat under derselben zwair insigilen alles das genzlich stet ze haben das vor an dem brief geschriben stet.e Der brief ist geben an sunntag vor sand Michels tag, dreutzehenhundertf jar und in dem ainem und neunzistemg jar.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 338-340
    Editions
    • Duellius, Exc. Gen. 218 nr. 183 (Protokoll und Sieglerkatalog aus dem verloren gegangenen Original), mit Siegelbild auf Taf. XXI nr. 279 und Taf. XXII nr. 284.


    Notes
    11 Unterschrift: Chappellen. Albeig von Hochenekch chaufbrief umb den hof ze Grueb in Chappeller pharr, den er uns geaigent hat, und im hinwider von uns ze purkrecht verlihen ist.2 IV B 1: Johannes . von . Hoenek, auch Sekret (IV B 1). 3 IV A 1: † S. Gebhart . von Hocheneck. a fehlt. b sechschilling. c so. d jirrung.e fehlt. f drewtzehehundert. g so.
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