Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1395 VI 18
Signature: 1395 VI 18
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18. Juni 1395
Hanns der Hölzl verkauft dem Stifte einige Gülten zu Spratzern um 100 Pfd. Wr. Pf.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 372
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an der ersten Querfalte bis über die Mitte zerrissen, abgebröckelt, die drei Siegel fehlen;
Material: Pergament


C‚ 131 nr. 217.
Ich Hanns der Hoeltzl‚ ich Elspet sein hausfraw und all unser paider erben vergehen offenleich mit dem brief allen den die in sechent hoerent oder lesent, die nu leben[t]a und hernach chuenftig sind, das wier mit wolbedachtem muet und mit gesampter hant, ze der zeitb da wier es rechtleich wolgetuen moechten, recht und [red]leich verchauft und hingeben haben unsers rechten aigen alle die gueter und guelt die auf den nachgeschriben guetern behauster holden gelege[nc sind] in Sand Poelten pharr: von erst datz Spretzzarn Mert Moderstokch von einem halben lechen zwen halb Rabenstainer cheas oder sechzehen phenn[ing ze] phingsten, fuenf und sibenzig phenning an sand Poelten tag, zwai herbsthuener oder vier phenning, ain gans oder acht phening an Sand Michels tag, einen cheas oder sechzehen phening ze weichnachten, ain huen oder vier phenning ze vaschang, zwen chês oder sechzehen phening, dreizzig air oder drei ph[ening] ze oestern; darnach Ulreich Harner daselbens von einem halben lehen allsvil sam der egenant Mert; Niclo Waitzz von seinem halben lechen alsv[il u]nd Niclo der Groys von einem halben lechen auch alsvil; darnach Symon der Schymel daselbensd von einem halben lechen ainen halben mutt choern, [ain]en halben mutt habern, fuemf und vierzig phening, zwai herbsthuener oder vier phenning, ain gans oder acht phenning an sand Michels tag‚ zwen [chea]s oder sechzehen phennig ze phingsten, zwen chês oder sechzehen phening ze weichnachten, ain huen oder vier phening ze vaschang‚ zwen chês [oder] sechzehen phening und dreizzig air ze oestern, und Ulreich Smideangstel daselbs von einem halben lechen alsvil sam der egenant Symon; darn[ach] Kuenigund Sewblein im Doernach von einer hofstat dreizzig phenning an sand Cholmanse tag‚ und Chuenrat Schuester daselbs alsvil von seiner hofstat [au]f denselben tag. Die vorgenanten gueter und guelt mit aller zuegehoerung ze veld und ze dorf‚ gestift und ungestift, versuecht und unversuecht, [m]it allen ern nuezzen und rechten, als wier die in aigens rechten nützz und in gewer wier und unser erben ledichleich und unversprochen unz [an] den heutigen tag inngehabt und herbracht haben, also haben wier das alles verchauft und hingeben umb hundert phunt wienner phenning, der wier zu rechten taegen und an all schaeden ganz und gar verrichtet und gewert sein, den erwierdigen geistleichen herren hern Gerungen brobst und dem convent gemainchleich des gotzhauses ze Sand Poelten, demselben gotzhaus und allen iern nachkoemen fuerbas ledichleich und freileich ze haben und allen iern frumen damit ze schaffen, verchaufen versetzen und geben wem si wellent, als mit andern guetern die zu demselben ieremf gotzhaus gehoerent an all ierrung. Wier sein auch der egenanten gueter und guelt mit aller zuegehoerung so vorbenant ist, ier und irs gotzhaus recht gewern und scherm fuer alle ansprach als aigens ze schiermen rechtleich ist und des landes recht ze Oesterreich. Get in oder ierem gotzhaus daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chrieges oder ansprach daran gewunnen von wem das wêr, allen den schaden deng si des nement, den suellen wir in widerchern und ausrichten an allen ieren schaden, und suellen si das haben datz uns unverschaidenleich und auf unsern erben und darzue auf allem unserm guet, erbguet oder varundguet, nichtz ausgenomen, das wier haben oder chunftigchleich gewinnen oder hinder uns lassen in dem land ze Oesterreich oder wo wier das haben, wier sein lebentig oder tod. Mit uerkuent des briefs, den ich obgenanter Hanns der Hoeltzel besigilten gib mit meinem insigil,2 und der sach sind gezeugen die erbern Ulreich der Seebekk und Hanns der Pirichvelder mit iern insigiln, in paiden an schaden, die wier vleizzichleich darumb gepeten haben; und wand ich obgenante Elspet selb aigens insigils nicht enhet, so verpind ich mich mit meinen trewn under des obgenanten Hannsen meins wierts insigil mit meinen trewn alles das stet ze haben das vor an dem brief geschriben stet; der geben ist am freitag vor dem sunnbentag, nach Kristi gepuerd dreuzehen hundert jar und in dem fuemf und neunzgistem jar.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 372-374
Editions:
- Duellius, Exc. Gen. 218 nr. 185 (Protokoll und Zeugenkatalog aus dem Orig. mit Siegelbild auf Taf. XXII nr. 295.
Notes:
11 Rückaufschrift des Originals und Unterschrift in C: Yppolitensis. Litera empcionis certorum reddituum in parrochia Yppolitensi. [Spratzern fehlt C]2 IV A 2: † S. Johanes . Hoetzel.a das ganz ungewöhnliche lebentig in C könnte allenfalls, da der Auslaut dieses Wortes im Original gerade in den Riss fällt, zur Emendation verwendbar erscheinen, findet aber wol besser darin seine Erklärung, dass die Urkunde auch damals bereits im oberen Teile schadhaft war, als C sie copierte; im Original ist für die Endung ig kein Platz. b ze C so! c gelegen fehlt in C. d daselbs C. e Thomans C.f fehlt in C. g ein den, das man nun erwarten würde, fehlt im Original und in C.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1395 VI 18, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1395_VI_18/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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