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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1400 XI 06
Signature: 1400 XI 06
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6. November 1400
Pfarrer Hanns von Emmersdorf und seine Miterben verkaufen dem Stifte gewisse Gülten um Sass für die Küsterei um 36 Pfd. Wr. Pf.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 417
 

cop.
C, 112 nr. 184.

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    Ich Hanns zu den zeiten pharrer ze Emmerstorf, ich Agnes die Prunnerin sein swester, ich Hanns der Phluegler burger ze Sandpolten, ich Katrey sein hausfraw und all unser erben verjehen offenlich mit dem brief allen den die in sehent horenta oder lesent, das wir mit wolbedachtem muet, zu der zeit do wir es rechtlich wolgetun mochten, recht und redlich verchauft haben unsers rechten frein purkrechts allen phenning dienst, getraid dinst und darzub den zehent und krautzehent wie das alles genant ist, das von alter aus dem Sozzhof gelegen zu Sandpolten pei Mochker tor kömen und genomen ist‚ es sei in der stat oder ausserthalben der stat ze Sand Polten als hernach geschriben stet: von erst Pawl Haushaimer von dem egenanten Sozzhof vir phenning, die Wosleins aidem witib von zwain ekcheren zehen phenning der ain gelegen auf der Ziegelleyten und der ander ze nachst des alten richter halt, Michel Raydel von seinem heuslein zehen phening und ain hün oder vier phening, Niclas der Flikentantz von seinem heyslein zehen phening und ain hün oder vier phening, Hans Pflugler von ainem gortenc vier phening, Hans Speyser von ainem garten sechs phening, Chunradt im Hochenhaus von ainem gorten zwelf phening,d Peter Jud der richter von gärten gelegen in der Hell bei einander von ainem zwen und zwainzig phening, von ainem funf phening von ainem dreuzehen phening, die Tunglinn von ainem gorten vier phening, Peter Pinter von ainem gorten vir phening, Gedraut die Chrennerin von ainem gorten bei Iligerhofen vier phening, Steffan und Anna des Walchs chinder von ainem akcher bei dem Adelpach vier phening, Chorntewr von einem akcher pei der Galgenleyten sechzehen phening, Kathrey Symons des Chneppleins witib von ainem aekcher im Pruel zehen pfening, Fridrich Lurczer von ainem akcher bei der Laymgrueb sechzehen phening und von ainem ackher acht phening, Nicklas Hermans sun von einem akcher zwelf phening, Margreth des Roten tochter ze Weydaren von ainem ackcher zehene phenning. Chunrad von Wetzendorf von ainem akcher zwainzig pfening. Chunrat Guetjar von ainem ackher im See funf phenning, Ulrich Sneyder von ainem akcher bei der Erlwis vier phening,f Ott pei dem tor von ainem ackher vier pfening und aber von ainem akcher vier phening, und Hainreich Schretenpruker von ainem akcher vier phening. Darnach den getraid dienst: Stephan von Stainveld von zwain äkhern drei metzen waitz, Margreth die Gaßnerin von ainem akcher anderthalben metzen waitz‚ Kathrey Niclas witib im Vorsthof von ainem akcher genant der Tzink ainen metzen koren‚ Chunrat Chogler von Stainveld von ainem akcher auf der Lederleyten ainen metzen waitz. Darnach den getraid zehent: Nyclas Winkchler von Wernhartstorf von ainem lehen zu dem minnsten zwelf metzen halbs koren und halbs gersten oder waitz und haberen, Steffan Engelmair von ainem akher ze nagst Hermans suns akcher pei der Runssen. Darauf den zehent der in das egenant lehen dient und chrautzehent von des Goten aekcher und engegen uber von sechs krautgerten oder was darauf leit den zehent; und wer ambtman ist dacz Sandpolten der dient jerlich vong der wisen gelegen under dem Jegerhof dreizehen phening, und von zwain gearten vier und zwainzig pfenning. Dieselben wis pei dem Jegerhof und die egenant gearten und von funfthalben und zwainzig jeucharten aekcher dints von iglicher jeucharten vier phenning; die in das ampt daselbs ze Sandpolten gegeben sind aus dem egenanten Sazzhof zu einem waren urchund ewiger gedachtnüß, also wer die obgenanten gueter gult und zehent innhat, das er allen seinen frum damit schaffen sol und mag‚ verchaufen versetzen und geben wem er wil oder selben innhaben nutzen und niessen zue ainem frein purkrecht als freins purkrechts recht ist in dem lande ze Osterich. Also haben wir die obgenanten gueter gult und zehenth mit aller zugehorung, es sei gelegen in der stat oder auserthalb der stat ze Sandpolten, gestift und ungestift, versucht und unversucht, mit allen eren nutzen und rechten verkauft und geben den erbirdigen und geistlichen herren hern Gerungen brobst‚ herren Stephann techant und dem ganzen convent des gotshaus zu Sand Polten2 dem gotzhaus und allen iren nachkommen daselbs umb sechs und dreizig phundt wienner phening der wir von in ze rechten tagen und an all schaden genzlich verichti und gewert sein, und der uns der egenant her Stephan techant von seiner versparten phrünt und nutzen bezalt hat, zue einer gedachtnüß seiner sel. Und dieselben gult und zehent habent si auf ir gustrey ampt gekauft und geben,j also das si und ir gotshaus mit denselben gütern gulten und zehent so vor benant ist, allen iren frum schaffen sullen in allen den rechten und wandlung als mit anderen guetern die zu dem vorgenanten irem gotshaus gehorent. Wir sein auch und all unser erben der egenannten gueter gult und zehent ir und irs gotshaus recht geweren und scherme fur all ansprach, als freins purkrechts recht ist und des lands recht ze Osterich; get in aber daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach gewunnen von wem das wär, allen den schaden den si des nement, wie der schad benant ist, das sullen wir in alles ausrichten und widercheren an allen irn schaden, und sullen si das haben datz uns und datz unsern erben und darzue auf allem unserm guet, eribguet oder varund guet das wir haben, wie das genant ist‚ in dem land ze Osterich, oder wo wir es haben, wir sein lebentig oder tod. Mit urchund des briefs, den wir in geben besigelten mit unsern zwain anhangunden insigelk,3 darunder wir uns obgenante Agnes hern Hansen swester und ich Kathrey Hansen des Phluegler hausfraw und all unser erben mit unsern trewn verpinten alles das genzlich stet ze haben das vorgeschriben ist, wann wir selben aigen insigeln nicht enhetten; und der sach ist gezeug der ersam Hanns des alten richter sun Lebeins, dem got genad, vonl Sandpolten mit seinemm insigel, im an schaden, den wir fleyssigklich darumb gepeten haben. Geben an sand Leonhartz tag‚ nach Christi gepurd tausent vier hundert jar.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 417-420


    Notes
    11 Unterschrift: Litera custodie cum redditibus certis in et extra civitatem Ypolitensem.2 d. g. scheint überflüssig zu sein.3 Siegelbild bei Duellius, Exc. Gen.: II B (Bischof in einem Segelschiffe):S. Johis . † plebi † de † em — mers — torf. a horet. b da'zu (mit r-Zeichen über a).c so. d pheming. e vorher czwelf p durchstrichen. f es folgen die Worte: Darnach den getraid dienst Steffan von Stainfeld; D ist zweimal durchstrichen, doch ist der ganze Satz zu tilgen; der Getreidedienst wird erst weiter unten aufgezählt.g vor. h folgt es, durchstrichen. i folgt j haben.. k so. l fehlt, mit den folgenden Worten beginnt S. 314. m fehlt.
     
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