Urkundenbuch des Hochstifts Meissen II Band, Nr. 366, S. 451
Urkundenbuch des Hochstifts Meissen II Band, Nr. 366, S. 451


Vnsern willegin dinst zuvor. Hochgeborner furste lieber gnediger herre, als wir euch vonnals geschreben haben vmb die gebot die die ewren unCir herschaft vnd eigen getan haben, die reusin vsczunemen jc. dor an di ewren in nicht haben lassen genugin, sunder nu der gleiczman von Grimme an vns vnd den vnsirn in vnsir stat Wurczin vnd in vnsirm eigen grossirn frevil vnd gewalt getan hat, vnd leute mit geweldin angegriffen hatte ane gerichte mit gewalt weg zufuren, das vns
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vnd vnsirn vorfaren nie not gescheen ist, bitten wir ewir gnaden mit fleisse, ap wir demselbin dor vmbe mit vnsirm rechte zusprechin wurden, als er vnsirm houptman gelobt hat, das vns ewir gnaden doran nicht hindere, wenne wir sulcher gewalt vnd vnrechte im suerlich vortragin mogin, vnd gloubin wol, das ir vns ewirn gnaden deste furder nichten syn lasset jc. Gegebin zum Stolpen am mittewochen nach Mise- ricordia domini.
Nach dem Liber Rudolphi fol. 85b im Stiftsarchiv zu Meissen.
Urkundenbuch des Hochstifts Meissen II, ed. Gersdorf, 1865 (Google data) 366, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StiftMeissenII/1425b7c2-9bc1-4e7c-969d-6d357f9768d9/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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