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Charter: St. Peter, Archiv der Erzabtei (1005-1981) Urk. Nr. 179 - 1272 III 29
Signature: Urk. Nr. 179 - 1272 III 29
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29. März 1272, Salzburg
Abt Ditmarus und der Konvent von St. Peter in Salzburg tun kund, dass ihnen Gotscalcus, Vicedom von Salzburg und dessen Mutter Dymudis das stiftische Gut Scoubarn (Schaming), das zwei Metzen Rotten, 8 Metzen Hafer und 80 Pfennige dient, und das ihnen auf Lebenszeit überlassen war, (vgl. Nr. 165 und 166) mit allem Nutzgenuss resigniert haben mit der Bestimmung, dass, wenn Dymudis den Gotschalk überlebt, sie die Nutzung dieses Gutes und auch die Nutzung des Grundstückes (mansus) Chraiwisen (Kraiwiesen, Gemeinde Eugendorf, in Nr. 165 und 166 locus Gauchspach geheißen) das zwei Metzen Roggen, vier Metzen Hafer, die 3 ½ Salzburger Schäffel ausmachen, und 60 Pfennig dient, und das ihnen damals Gotschalk zu Eigen gegeben hatte, wieder an sich nehmen darf, aber nur auf ihre Lebenszeit Gotschalk verzichtet hiebei auf das Pfund, das er auf Lebenszeit jährlich von der Kämmerei hätte erhalten sollen. Dyemudis und ihre Tochter Gertrudis und ihr Schwiegersohn Heinrich von Wispach geben zu jeden und einzelnen dieser Vertragspunkte nämlich zu den Resignationen der persönlichen Lehen sowohl, wie zur Schenkung des Grundstückes Chraywisen ihre einmütige freie Zustimmung. Das Stift dagegen verleiht im Gegentausch dem Vicedom Gotschalk auf Lebenszeit einige Güter, nämlich in Holzhusen (Holzhausen bei Waging in Oberbayern?) 6 Metzen Roggen, 72 Pfennig, in Chaisermul (Kaisermühle in Plainfeld) zwei Metzen Roggen und ein Schwein im Wert von 40 Pfennig, in Waltenpuehel 60 Pfennig, in Porrs (Parsch) ½ Talent Pfennige, von der Mühle daselbst drei Schilling, in Gerhersperge (Gersberg bei Salzburg) ½ Talent. Alle diese Güter haben nach dem Tode Gotschalks in den Besitz des Stiftes zurückzufallen. Wenn Gotschalk dem Abt am Michaelstag von der Stiftswiese in Parsch den Zins von ½ Talent nicht zahlt, hat er im nächsten Jahr als Strafe 12 Schilling zu zahlen. Am Begräbnis- und Jahrtag Gotschalks, der vom Konvent mit Messen und Vigilien gehalten werden wird, wird letzterem aus dem Erträgnis des Grundstückes in Chraywiesen Weißbrot, Wein und Fisch wie bei anderen größeren Exequien verabreicht werden, aber nur soweit das Erträgnis reicht.   

orig.
Current repository
1.2 Urkunden 1200-1299


Material: Pergament


    Graphics: 







      x
      Places
      • Gausbach
        • Gersberg bei Salzburg
          • Holzhausen bei Waging in Oberbayern
            • Kaisermühle in Plainfeld
              • Kraiwiesen
                • Parsch
                  • Salzburg
                    • Schaming
                      Persons
                      • Arbo, Küchenmeister St. Peters
                        • Dietmar, Abt von St. Peter
                          • Dymudis, Mutter von Gottschalk, Vizedom von Salzburg
                            • Dytricus
                              • Gertrude, Tochter von Dymudis
                                • Gottschalk, Vizedom in Salzburg
                                  • Heinrich von Wiesbach, Ehemann der Gertrude
                                    • Konrad, Prior von St. Peter
                                      • Rudolfus Capellanus
                                        • Ulricus de Chalosperge, Kämmerer
                                          • Walchunus cellerarii
                                            Keywords
                                            • General: 
                                              • Urkunden
                                              • Grundbesitz
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