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Charter: Bürgerspital - Urkunden (1264-1843) 88
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Signature: 88
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1339 V 31
Bru/eder Leupolt, zu den zeiten apt datz Lyligenveld, und der convent gemain desselben chlasters beurkunden, ... daz der erber man her Herman von Nv/ernberch lautterleich durich got und durich aller seiner vadern und nahchomen sei hall willen und auch durich sein selber sei willen dem Abte und dem Kloster (uns und unserm chlaster) ledichleich und gentzleich hat gegebn seinen weingarten halben, der da leit an dem Chalenperg, des ain jeuch ist, und haizzet der Sibenstok und leit zenahst des pro/ebstes chamerpeunt von Nevnburch, also daz er selbst diesen halben weingarten in nu/etz und gwer selber schol habn unverchumberten..., nach seinem tod ... schol der halbe weingarten dem Kloster ledich sein on alleu irrung, doch mit so getaner beschaidenhait, daz derselb halb weingart bei dem egenanten chlaster unverchautfet, unversatzt und unvercbumbert furbaz ewichleich schol beleiben, und swer des chlasters pytanzmaister ist, der schol alle jar in dem lesn des weins, der in demselben weingarten Sibenstok ist gewahsen, von des Klosters press aus dem grant nemen und vessen vierundzwainzig emmer Wienner mazze mit seinem, wagn, di ihm das Kloster geben soll an allen irrsal; die soll er dann zum Kloster in seinen cheler fu/eren und daselb behalten untz zu der vasten, also, daz er an dem aschtag anheb und alle naht igleichem herren im Konvent davon über sein gesatzteu phrüend ain trinchen weins gebn, daz si davon untz hintz Ostern gemainchleich alle werden getröstet. Und swa derselb Herman in Osterreich stirbet, da soll das Kloster ihn mit dessen (unserm) wagn mit ainem erbern leihtüech und mit vier priestern des conventz nemen und zu dem chlaster fu[e]ren und da bestäten nah des ordens gwonhait; sie sollen auch zehant, als er gestirbet, zu allen chlostern ihrer lini ihren poten senden und mit namen umb in haizzen pitten, daz umb in messe werden gesprochen, als umb ihrer ainen. ... Von darnah in ainem mänad sollen sie in ihrem chlaster alaen under ihres chlasters priester tailen und gebn gleich zehn phunt Wienner phenning, ... darumb daz der sei des Stifters dester vleizzichleicher werde gedaht. Sie sollen im auch alle jar seinen jartag begen mit vigilig und seimesse und mit allem gebet, als des ordens gwonhait ist. Wäre der Fall, daß derselb Herman seines egenanten halben weingarten pei seinem lebn niht hiet selber ze pawen, so sollen sie im daz paw darin leihen und in dem lesn dazselb paw des ersten mit ainer gwizzen von dem wein nemen, daz sie gewert werden on allen chrieg, und den andern wein soll Herman gantz zu seinem nutzz vessen und habn, wie im daz füeg. Würde aber alles des Vorgeschriebenen von ihnen oder ihren nahchomen iht übergangen oder versäumt on sogetan ehaft nat .. . oder swanne sie oder ihre nahchomen denselben halben weingarten wolden verchauffen, versetzen oder inder zu vromder hant dhainen weis verchumbern, so soll [61] dieser weingarten zehant in der purger Spital ze Wienen ... ledichleich sein vervallen, also daz si den dannefurbazhabn, dem egenanten Hermann zu ainem selgeret, mit allem rehten und nu/etzze, als er jetzt ihnen (dem Kloster) vâr ist verschriben an allen sachen. Würde der weingarten von ihnen oder ihren Nachkommen aber zu vromder, so gwaltiger hant praht, von weihen sachen daz becheme also, daz sie den in ihre gwalt fu/erbaz niht mehten widerpringen, so schullen di ... purger ze Wienen von allem dem gut, daz das Kloster in O/esterreich besitzt, iz sei an gu/elt oder an erb, mit des Klosters guten willen und on alle irrung so vil innemen und vessen, als teur der egenant halb weingart von erbern gemainen leuten wirt geahtet, und daz ... in ir ... Spital zu ebnteür desselben halben weingarten gentzleich gebn, also, daz die siehen daselb, dem egenanten Hermann zu ainem ewign selgeret, davon ewichleich werden getro/estet. Und swanne die ... purger den ... weingarten oder die ebnteur ... wellent von dem ... Spital vromden oder verchauffen, also, daz des ... Hermans selgeret davon wurd verzogn oder geminnert, so schol der . .. weingart oder die ... ebnteür herwider dem chlaster ze Lyligenveld vervallen sein mit allen pünden und rehten ... an allen dingen. Und darumb, daz alles daz ... stet und unzebrochen ewichleich beleibe , geben die Aussteller disen brief . . ., versigelten mit des Abtes und des Konventes insigeln, also daz der egenant Herman disen brief selber inne hab zu ainer gedehtnusse diser sache. Der brief ist gebn nach Christ burd uber tausent und dreuhundert jar, in dem neununddreizzigisten jar, an sand Peternellen tag.
Source Regest: 
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/5, Nr.88
 


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Wiener Stadt- und LandesarchivRückenvermerke (15. Jahrhundert): Ani brief von dem abbt und convent von Lilignfeld umb ain weingarten an Kalnperg, des ain jeuch ist halben, genant der Sibnstokch; von anderer Hand (?) dat.: 1339; darunter: N° 19 (durchstrichen); darunter: M und N° 71; darunter: 3/1339.

Material: Pergament
Condition: 228 : 313 mm
  • notes extra sigillum
    • ein an Pergamentstreif hangendes Siegel, spitzoval, 51: 35 mm ; ungefärbtes Wachs; oben leicht beschädigt und etwas verdrückt, innen Siegelrand mit Lilien belegt; ganze, nach rechts gewendete Figur mit Krummstab in der rechten Hand, die Linke hält einen auf diesem. Siegel nicht erkennbaren Gegenstand; Abbildung bei Hanthaler teilweise unrichtig. Umschrift: [S]. LEVPOLDI . ABBIS . GAMPI . LILIORV[M]. Das Konventsiegel fehlt.
Graphics: 
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Editions
  • Frühere Signatur: L 3/1339.


LanguageDeutsch

Notes
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, 1. Abt., I. Bd., N° 904, Regest.
 
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