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Charter: Best. 128, Laach, Benediktinerkloster 3
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Signature: 3
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1112 April 25, Münster
Kaiser Heinrich V. (IV.) bekundet: Der verstorbene Pfalzgraf Heinrich habe zu Ehren der heiligen Maria bei Laach ("apud lacum") auf seinem Eigenbesitz die Fundamente eines Klosters errichtet, das er mit Unterstützung seiner Frau Adelheid aus seinem Erbgut begabt und in das er Mönche zum Gottesdienst gesetzt habe. Dieses Kloster habe er mit Zustimmung und Bestätigung des Trierer Erzbischofs Egilbert in einer von ihm besiegelten Urkunde reichlich ausgestattet. Nach seinem Tod habe sein Nachfolger in der Pfalzgrafenwürde, Siegfried, in Gegenwart folgender vornehmer Männer: der Erzbischöfe Adalbert von Mainz, Bruno von Trier und Friedrich von Köln, des Markgrafen Hermann, Hermanns von Winzenburg und Gottfrieds von Calw ("Calowa") gefordert, die Schenkung seines Stiefvaters durch seine kaiserliche Autorität zu bekräftigen. Deshalb nimmt er nun das Kloster unter seinen königlichen Schutz, einschließlich seiner Rechte und seines Besitzes, nämlich: Kruft ("Cruth") mit der Pfarrei, Bendorf und Heimbach mit Zubehör, Bell, Rieden, Alken und Willeberg sowie, was Siegfried dem Kloster in seiner und der Vornehmen Gegenwart aus seinem Erbteil dazu gegeben hat: Meilen in Brabant sowie Hoverhof ("Ouerhoben") und Geneheiden. Falls der jeweilige Vogt sich nicht an die vom Pfalzgrafen Heinrich erlassenen und von ihm bestätigten Bestimmungen halte, wie dies bei Vögten häufiger der Fall sei, soll er nach einer sechswöchigen Mahnfrist abgesetzt und ein neuer Vogt bestellt werden. Ankündigung des Siegels und der Unterschrift ("regia nostra auctoriate") des Ausstellers sowie der Rekognition des Arnold an Stelle des Erzkanzlers und Erzbischof Adalbert. "Data 7. Kal. Mai ... 1112 Ind. 1., anno 13. ordinationis... regis, ... regni ... 6., imperii 2., actum Monasterii ..."  

Ausfertigung, Pergament

scheinbar intaktes aufgedrücktes Siegel (wie bei Posse, Die Siegel der deutschen Kaiser und Könige 2. 1910 T. 23 und 5. 1913 Seite 126).
Notarius Description: Monogramm
    Graphics: 
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    Comment

    Fälschung des 12. Jh.; Abschrift um 1550 in Nr. 1051 Seite 49-51, des 16./17. Jh. in Nr. 1178 und des 18. Jh. in Nr. 1,1 und Nr. 1171.
    Mentions
    • MGH DH V. 101 (unecht); MUB 1 Nr. 421 Seite 481-482
    Mentions
    • H. Bresslau, Erläuterungsband zu Sybel/Sickel, Kaiserurkunden in Abbildung; Urkunden der salischen Periode 1881 Seite 81-84; O. Oppermann, Rhein. Urkundenstud. 1 Seite 371 ff.; Hausmann, Reichskanzlei und Hofkapelle unter Heinrich V. und Konrad III. Schr. z. MGH 14, 1956 Seite 71 und Resmini, Anfänge, S. 40-44.
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