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Charter: Urkunden I B 26
Signature: I B 26
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1504 Juli 20
Martin Busch und seine Frau Margarethe von Hettstadt (hettenstat) bekennen, dass sie aus Gnade des Grafen Reinhard von Rieneck in sein Spital zu Lohr durch den Spitalmeister Kunz Gederer aufgenommen worden sind. Beide werden ihr Lebtag lang bei dem Spitalmeister und seinen Nachkommen die Pfründe haben, wie sie Inhalt des Briefes ist, den ihnen der Graf darüber gegeben hat. Für diese Pfründe geben sie dem Spitalmeister 200 Gulden, 100 sofort und den Rest bis nächst Petri Cathedra. Was sie sonst an Barschaft, Schulden, fahrender Habe, nichts ausgenommen, haben, werden sie von Tag zu Tag wie es fällt zu allen Zielen laut der Zettel und Bürgschaften etc. in das Spital bringen, um das ihrer Lebtag lang zu gebrauchen und die Pfründe damit zu bessern. Wenn sie sterben, bevor die Schulden genutzlich von ihren Freunden gefallen wären, oder wo das her wäre, soll alles an das Spital fallen, außer 40 Gulden über die 200 Gulden, die der Aussteller sich und seiner Frau vorbehält, um ihrer beider Seele zu Hilfe und Trost einen Jahrtag zu Lohr zu bestellen, oder ihren Freunden zu bescheiden; dazu auch ihre Kleider. Ansonsten soll alles an das Spital gehen und dort bleiben, ohne Eintrag ihrer Erben, Freunde oder Sonstiger. Sie haben auch ihrer beider Hab und Gut am Landgericht des Herzogtums Franken einander vermacht, so dass niemand sonst Teil noch Recht hat, außer dem Spital, ohne weitere gerichtliche Handhabe. Gederer verspricht für sich und seine Nachfolger, Busch und seine Frau in aller Form, Maß und Weise in Kost und Pfründe zu halten, wie ihnen das der Graf von Rieneck verschrieben hat, und sich keines Vorteils gegen sie zu gebrauchen. Die Aussteller bitten Asmus von Wiesenfeld, derzeit Diener des Grafen von Rieneck, um Besieglung, was dieser tut. Datum auf Samstag nach der Teilung der heiligen Zwölfboten (1504).
Source Regest: 
Quellen und Erläuterungen zur Geschichte der Stadt Lohr am Main bis zum Jahr 1559, hg. v. d. Stadt Lohr a.Main, Lohr 2011
 

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, unter Juli 15. Vergleiche die beiliegende „Quittung“ mit der gleichen Signatur unter 1520 Juni 28
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SALI B 26

    Graphics: 

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    StAW, HV Ms. f. 227, fol. 395, Abschrift von G. Höfling

    Fehlt.

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      PfA Lohr, 01.1 Fasz. G. Höflings Geschichte des Spitals, Abschrift von G. Höfling.

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        abstracts
        • Reg. Rieneck S. 314. Amrhein, Archivinventare S. 428 Nr.  61 unter Juli 21.
         
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