Charter: Urkunden I C 16
Signature: I C 16
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1409 Juni 27
Götz Streckfuß (Gocze Streckfuß) und mit ihm sein Sohn Markhard (Marckhart) verkaufen dem Altar des Heiligen Kreuzes in der Pfarrkirche zu Lohr, Herrn Johann Kempf, jetzigem Altaristen und seinen Nachfolgern, ihr Eigengut in der Mark zu Lohr gelegen, mit Namen eine Wiese, gelegen in der Wörde (Werden) neben Hans Wilden, und die folgenden Zinsen und Hühner von den genannten Gütern: Zum Ersten Peter Freitag (Frytag) 2 ℔ Heller von einer Wiese, gelegen in der Wöhrde. Smoczerin ½ ℔ von einer Wiese unter dem Brunnberg, wo die Walkmühle (walckmule) steht. Hans Heilig (der Heiligehans) 1 ℔ Heller und 1 Sommerhuhn von einer Wiese gelegen beim Wacholderbaum [?] (by wrholdenbaum). Ficking 2 Schillinge Heller von einem Acker auf dem Sandfeld. Peter Freitag der obgenannte 2 Turnosen von einem Garten. Cunczelin Snyder 5 Schillinge von einem Garten. Sachsse 8 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Hans Macke 8 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Becze Blume 8 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Hermann Mule und Heinz Deckener 12 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von zwei Gärten. Fritz Knoblauch (Knobelauch) 8 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Kunz Ebers Erben 8 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Peter Eber 8 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Ssmityn 8 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Huse Bademeyt 6 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Albrecht Sybot 6 Schillinge und 2 Sommerhühner von einem Garten. Blumenscheins (Blumenschyne) Tochter 2 Schillinge und ein Sommerhuhn von einem Garten und Henne Frunt der Schuster (schuwert) 8 Schillinge und 1 Fastnachtshuhn von einem Garten. Sie haben alles für 55 Gulden verkauft, die ihnen schon bezahlt worden sind, und sie sagen die Käufer quitt, ledig und los. Sie setzen Johann Kempf in Gewalt und Gewere der Güter, und sie haben diese zu Eigen wie gewöhnlich und recht im Land zu Franken. Sie haben die obgenannten armen lude geheißen, auch künftig Zinsen und Hühner zu leisten. Sie versichern, dass die Güter von allen Ansprüchen frei sind und verzichten mit Hand, Halm und Mund auf alle Forderungen vor jeglicher Art Gericht. Götz Streckfuß hängt sein Siegel an. Sein Sohn bittet den festen Knecht Hans Stange von Zellingen den Alten um Besiegelung, was dieser tut, ihm an schade. Die Aussteller haben dem Altar im selben Verkauf 8 Schillinge Heller und 1 Fastnachtshuhn verkauft von einem Garten bei den obgenannten Gärten gelegen, den innehat Kunz Wieger, und sie gewähren ihn dem Käufer in dem Maß wie vorgeschrieben steht. Gegeben am Donnerstag vor St. Peter und Paul der Zwölfboten (1409).Source Regest:
Quellen und Erläuterungen zur Geschichte der Stadt Lohr am Main bis zum Jahr 1559, hg. v. d. Stadt Lohr a.Main, Lohr 2011
Quellen und Erläuterungen zur Geschichte der Stadt Lohr am Main bis zum Jahr 1559, hg. v. d. Stadt Lohr a.Main, Lohr 2011
Current repository:
SALI C 16
SALI C 16
S 1: geringer Rest; S 2 fehlt.


PfA Lohr, 01.1 Fasz. Kreuzaltar, Abschrift von G. Höfling.
Lohr, Stadtarchiv, Urkunden I C 16, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/DE-StaALohr/Urkunden/I_C_16/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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