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FondHauptarchiv - Urkunden (1177 -1526)
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Charter: 3821
Date: 1458 XI 06
AbstractJörg vom Rosenhart theilt dem Bürgermeister, Richter und Rathe der Stadt zu Wien, sowie den Verwesern ihrer Grundbücher mit, dass er sein Haus, gelegen auf der Hochstrass zenagst des Wolfstains haus an ainem tail und an dem andern zenagst des Streun haus, dem edeln herren, hern Kadolten von Starhenberg verkauft habe, und ersucht sie, es diesem, zu fertigen.

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Charter: 3822
Date: 1458 XI 10
AbstractKaiser Friedrich III. an Bürgermeister, Richter und Rath zu Wien. Prior und Convent der Augustiner zu Wien haben ihm vorgebracht, dass maister Hanns Han, püchsenmaister, ihnen 105 lb dn. auf seinem Hause bei Kernertor zu dem pau ires gozhaus geschafft habe, Hanns Gebl und seine Frau, des Erblassers Tochter, aber ihnen diese Summe vorenthalten. Er befiehlt ihnen, den Gebl vorzuladen und zur Ausrichtung des Geschäftes zu veranlassen, beziehungsweise, falls er darinn inred zu haben vermeine, einen gütlichen Vergleich zu Stande zu bringen oder nach Billigkeit zu entscheiden.

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Charter: 3823
Date: 1458 XI 13
AbstractKaiser Friedrich III. befiehlt dem Bürgermeister, Richter und Rathe zu Wien, die [18] Geschäftleute Andreen von Meran zu veranlassen, dass sie der Tochter desselben, Elsbeten, welche Harttungen von Kappell, dem jüngern, zu der ee gegeben worden und im zugelegt ist, das ihr gebührende Hab und Gut ausfolgen.

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Charter: 3824
Date: 1458 XI 17
AbstractLassla, graff zu Sand Jorigen und Posing, an den Bürgermeister, Richter, Rath und die gancze gemain zu Wien. Gegenüber der Behauptung des Pötl und seiner Hausfrau, das dem Perman anvertraute Geld sei schon behoben worden, verlange er die Vorweisung einer Quittung und sei im Uebrigen durchaus nicht geneigt, wegen des ihm ohne Frage gebührenden Gutes noch weitere Verhandlungen zu pflegen. Was die Gefangennahme etlicher Wiener Bürger in Leupolsdarff betreffe, so habe er sich fast vor Jahresfrist bei Herzog Albrecht, diezeit vorgeer des fürstentum Osterreich, und bei ihnen über herrn Hannsen Holebarzy, phleger auf Marchekch, beschwert, der seinen Holden von Posingn und andern grünten ihre Ochsen und anderes Vieh wider Recht genommen habe. Obwohl er darauf keine Antwort erhalten habe, so lasse er doch auf ihre Bitte die verhafteten Bürger frei und ersuche sie, den Pötl und seine Hausfrau zur Ausfolgung des strittigen Betrages zu veranlassen.

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Charter: 3825
Date: 1458 XI 19
AbstractKaiser Friedrich III. an Bürgermeister., Richter und Rath zu Wien. Da die Leute, so die Strassen zwischen hinnen und Schadwienn und auch Wienn üben und handeln und wandeln, vast beraubt, beschedigt und angegriffen werden, weshalb Niemand in Sicherheit seinem Gewerbe nachgehen könne, befiehlt er ihnen, dafür zu sorgen, dass die strass behüt, beritten und sölhs gewert werde. In gleichem Sinne habe er auch seinen Pflegern und Unterthanen hiedishalb des Semmerings und auf dem Ungrischen geschrieben.

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Charter: 3826
Date: 1458 XI 22
AbstractKaiser Friedrich III. theilt dem Bürgermeister, Richter und Rathe zu Wien mit, dass er in dem Streite zwischen Oswalten Plesser und Hanns Kansdorffer, seinem burger zu Wienn, ains und Barbaren, Hannsen Gerssen wittiben, des andern tails, beide Parteien auf den montag nach der heiligen Dreier Künig tag schieristkunftigen (Jänner 8, 1459) vorgeladen habe, und befiehlt ihnen, in dieser Sache nichts zu verfügen, sondern sie angesteen zu lassen.

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Charter: 3828
Date: 1458 XI 23
AbstractBurgermaister, richter und rat zu Egemburgk an den Bürgermeister und Rath der Stadt zu Wien. Nach altem Gebrauche sei jüngst ein in ihrer Schranne gesprochenes Urtheil zwischen Bernharten dem Jager und Jorigen des Werthern seligen kinder an den Wiener Rath gedingt worden, nach Verlesung des in Wien gefassten Urtheiles beabsichtige aber Wernhart der Jager, weiter ze dingen an den Kaiser als Landesfürsten. Sie haben nun von ihren eltern und vorvodern gehört, dass von der in dem Wiener Rathe gefundenen erlosung eines in der Eggenburger Schranne gefällten Rechtspruches nicht weiter gedingt worden sei, deshalb ersuchen sie die Wiener um bestimmte Mittheilung darüber, ob eine Appellation gestattet sei oder nicht.

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Charter: 3827
Date: 1458 XI 23
AbstractRichter und rate der stat zu Haimburg an den Bürgermeister, Richter und Rath der Stadt zu Wien. Barbara und Preid, geswistredt, Wolfgangs Haider und Ludwigs Peterneller, ihrer mitburger, eelich hausfrauen, haben ihnen vorgebracht, dass ihnen der Wiener Bürger Thoman Salczer als Geschäftherr des Wiener Bürgers Lienhart des Lechnholczer, ihres Oheims, das ihnen aus dessen Nachlass gebührende Gut vorenthalte. Sie ersuchen daher die Wiener, den genannten Salczer zur Ausfolgung dieses Gutes zu veranlassen.

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Charter: 3830
Date: 1458 XI 24
AbstractKaiser Friedrich III. theilt dem Bürgermeister, Richter, Rathe, den Genannten und Bürgern zu Wien mit, dass er seine daselbst anwesenden Räthe und Anwälte mit einem besonderen Auftrage an sie betraut habe.

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Charter: 3829
Date: 1458 XI 24
AbstractUlreich Eiczinger von Eyczing ersucht den Bürgermeister, Richter und Rath der Stadtzu Wien, die Auszahlung der drei ausständigen Quatemberraten von den 100 lb dn., die er auf der Stadt verbrieft hat, im Betrage von 75 lb dn. durch ihren kamrer zu verfügen.

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Charter: 3831
Date: 1458 XI 25
AbstractKaiser Friedrich III. benachrichtigt den Bürgermeister, Richter und Rath zu Wien, dass er über Ansuchen Etlicher, denen Wolfgang Wintter schuldig ist, geneigt sei, diesem verrer uncz auf sand Jörgen tag, schirstkunftig (1459 April 24) gelaitt ze geben, und ersucht sie, ihm mitzutheilen, ob dies zulässig oder das Geleite nicht etwa gegen sie und des Winters gelter sei.

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Charter: 3834
Date: 1458 XI 26
AbstractKaiser Friedrich III. befiehlt dem Bürgermeister, Richter und Rathe zu Wien mit Berufung auf ein früheres Schreiben, den Michel Windisch uncz auf sein verrer gescheft wolbewartten in vêncknuss zu halten.

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Charter: 3832
Date: 1458 XI 26
AbstractKaiser Friedrich III. befiehlt dem Bürgermeister und Rathe zu Wien, die in diesem Jahre fällige Steuer, wie er ihnen das schon früher durch Hannsen Rarbacher, seinen rat und kamrer, zuemboten habe, nur zu seinen Handen abzustatten.

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Charter: 3833
Date: 1458 XI 26
AbstractKaiser Friedrich III. gibt dem Wiener Bürgermeister Jacoben Starch auf dessen an Hannsen Ungnad, seinen rat, gerichtete Anfrage, ob der aufslag auf die wein auch von den Leuten Herzog Albrechts genommen werden solle, die Weisung, dass solher anslag von den, so die wein gancz aus dem land fürn, genomen sol werden.

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Charter: 3835
Date: 1458 XI 27
AbstractKaiser Friedrich III. an Bürgermeister, Richter und Rath zu Wien. Da sie ihm des Michel Windisch sag, so er an der frag in der venknuss zu Wienn getan und darinn ettlicher stuk halben, nemlich den nam, so dem münssmaister am nagsten an sand Mertten abend (November 10) zwischen Wienn und dieser unserr stat beschehen ist, anrüret und den Keferhüler und Hannsen, den ritter, und dabei mitsambt im gewesen sein sullen, gemeldet haben, so theilt er ihnen mit, dass sein Diener und Hofgesinde Ulreich Keferhüler sich an dem genannten Tage in Wien aufgehalten habe, dessen Brüder aber wohl 60 Meilen von hier entfernt seien, ferner finden sich in seinem Hofgesinde viele Personen Namens Hanns, welche jenen Verdacht nur ungern ertrügen. Ulreich Riedrer, doctor, sein Rath, in des marstal ettlich teg sich der benant Windisch enthalten hat, habe ihm bekanntgegeben, dass Letzterer an sand Merten tag in Wien gewesen und darnach mit ihm herübergeritten sei. Endlich seien die wirklichen Thäter gefangen worden. Daraus mögen sie ersehen, was von dem Windisch zu halten sei. Er befiehlt ihnen daher, sich bei dessen weiterer Aussage dieses Schreiben vor Augen zu halten und ihn bis auf fernere Anordnung im Gefängnisse zu bewahren.

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Charter: 3836
Date: 1458 XI 29
AbstractErzherzog Albrecht VI. an Bürgermeister, Richter und Rath zu Wien. Obwohl der Römische Kaiser ihnen befohlen und er selbst sie wiederholt gebeten hatte, das neben dem Praghaus gelegene Haus, das er seinem Kanzler gekauft, aus ihrem grundt ze tun, so habe er doch bisher keine Antwort erhalten. Er ersucht sie daher, seinem Hubmeister Ulreichen Rohlinger solche Antwort zu geben und das Haus aus ihrem Grund zu thun.

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Charter: 3837
Date: 1458 XI 29
AbstractKaiser Friedrich III. befiehlt dem Bürgermeister, Richter, Rathe und seinen Bürgern zu Wien, dem Grafen Lasslawen von Pösing trotz der Ablehnung des ihm bekanntgegebenen rechtpots auch weiterhin zu schreiben und von ihm eine schriftliche Erklärung zu verlangen, wes sie und Andere, so gen Ungern arbaitten, sich von ihm fortan zu versehen hätten.

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Charter: 3838
Date: 1458 XII 02
AbstractMartinus, abbt Unserr Fraun goczhaus dacz den Schotten zu Wienn, vidimiert die ihm von dem Bürgermeister und Rathe vorgelegte besiegelte hantvest Herzog Rudolfs IV. vom 12. April 1364 (Urk. n° 625).

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Charter: 3839
Date: 1458 XII 02
AbstractKaiser Friedrich III. befiehlt dem Bürgermeister, Richter und Rathe zu Wien neuerdings, die 100 Unger und ducaten guldein, so sie nach laut ainer verschreibung, weilent Hannsen von Meyrs getan, schuldig seien, zu seinen Handen zu entrichten.

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Charter: 3840
Date: 1458 XII 09
AbstractLaslab, graff zu Sandt Jerigen und zu Pösing, theilt dem Bürgermeister, Richter und Rathe der Stadt zu Wien in Beantwortung ihrer neuerlichen Zuschrift mit, dass er, falls die Permayn, die yczund Simon Potl hat, zur Vorlage der verlangten Quittung von suntag uber acht tag nach Pressburg kommen wolle, sich ebenfalls da einfinden und ihr und ihren Freunden für diesen Tag ein treulichs und ungeferleichs glait zuschicken wolle.

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Charter: 3841
Date: 1458 XII 13
AbstractSimon Pötl, bürger ze Wienn, theilt dem Stadtschreiber Ulreichen Hirssauer mit, dass er die ihm zugesandte Abschrift des von graf Lassla von Sand Jörgen und Pösing eingelangten Schreibens seiner Frau vorgelesen und diese darauf erklärt habe, dass ir nicht füg noch wiss mit dem vorgenanten von Pösing zu taidingen, wann sie nichts innhab, das seins vaters noch sein sei, main er sei aber spruch nicht zu vertragen, so will sie im rechtens sein an pillichen steten.

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Charter: 3842
Date: 1458 XII 21
AbstractPaul Obermair von Ror, baccalaureus in den siben freien künsten, dem Bürgermeister und Rath der Stadt zu Wien die von hern Mertt von Stetten in sant Kathrein kappellen zu der Himelporten gestiftete Messe verliehen haben, gelobt, die dazu gehörigen Güter in gutem Stande zu erhalten und die Messe virstund in der wochen zu lesen.

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Charter: 3843
Date: 1458 XII 24
AbstractUlreich Eiczinger von Eyczing antwortet dem Bürgermeister, Richter und Rathe der Stadt zu Wien auf ihre Mittheilung von seiner jargült und des Kaisers emphelnuss und geschefts wegen, dem sie hart widersteen können, und auf ihre Bitte, sein Begehren selbst an den Kaiser zu bringen, dass er unter Einem an diesen schreibe. Da ihnen aber wissentlich sei, dass ihre Verschreibung mit Einwilligung des Kaisers geschehen sei und innhalt, dass sie sich des kain gewaltigen hant nicht süllt verpieten lassen, so bittet er sie, ihm sein jargelt auszuzahlen.

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Charter: 3844
Date: 1458 XII 26
AbstractKaiser Friedrich III. theilt dem Bürgermeister, Richter und Rathe zu Wien mit, dass er Hannsen Rorbacher, seinen Rath und kamrer, mit besonderem Auftrage an sie absende.

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Charter: 3768
Date: um 1458
AbstractErzherzog Albrecht VI. [an Bürgermeister, Richter, Rath, die Genannten und die gemain zu Wien]. Er habe Ulreichen Eyczinger zu seinen handen genomen merklicher sach halben, ihn und seinen stammen, auch das gancz fürstenthum Österreich swerlich berürende, doch werde er in der Sache nur nach Rath nicht allein seiner Räthe, sondern auch seiner Freunde und Getreuen vorgehen und sei gerne bereit, sich persönlich zu ihnen zu begeben oder seine Räthe zu ihnen zu schicken, überhaupt soferne die Angelegenheiten der Stadt dadurch berührt werden, nur im Einvernehmen mit der Landschaft zu handeln.

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Charter: 3753
Date: 1458
AbstractJohanns und Sigmund, gebruder, graffen zu Sand Georigen und Posing, bestätigen, dass in ihrem Auftrage Berichtold Thum von Nornwerkg ettleich ihrer chlainatt dem Wiener Bürger Nicolae Planer versetzt und wieder gelöst habe, und sagen den Letzteren von des chlainatt wegen quitt, frei und ledig.

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Charter: 3845
Date: 1459 I 23
AbstractHanns Rênharts, burger zu Wienn, und Affara, sein hausfrau, nehmen von maister Hannsen Goldner, obristen caplan sand Philipp und sand Jacobs capellen im Kölnerhof zu Wienn, drei Weingärten, von denen einer, gelegen ausserhalb Grinczing in den Langenlüssen, des ain halbs jeuch ist, zunagst Hermans Eybenstainer weingarten, zur Kapelle, die beiden andern aber zu der von dem Pöll in der Kapelle gestifteten Unser Lieben Frauen mess gehören, ainer gelegen pei Grinczing im Keswassergraben, des dreu virtail ist, zunagst Kunrats von Grein weingarten an aim rain und an dem andern zunagst . . des von Tirna weingarten, und der ander weingarten ligt zu Sand Veit auf der Wienn in den Kurzen Linsegkern zenagst des pharrer von Sand Veit weingarten, gegen jährliche Leistung des dritten Eimers Most bei der press aus dem grant auf neun Jahre in Bestand.

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Charter: 3846
Date: 1459 I 30
AbstractHerzog Sigmund ersucht den Bürgermeister, Richter und Rath zu Wien, Wolfgangen Holabrunner und Hannsen Goldner, burgern ze Wienn, auszurichten, was sie ihnen von kunig Lasslaus wegen noch schuldig sind.

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Charter: 3848
Date: 1459 II 06
AbstractWenczlab Kranegker von Wels, kormaister, und die curherren und diener Allerheiligen tumbkirchen dacz sand Stephan zu Wienn beurkunden, dass Stephan Kisling, burger zu Wienn, und Anna, sein hausfrau, maister Peter Volczian, lerer in der erznei seligen, tochter, für ihr Seelenheil mit Einwilligung des Propstes Albrecht, Grafen zu Schaunberg, gestifft habent, das respons Tenebre facte sunt etc. zu gedechtnuss des heiligen pittern leidens Unsers Herrn Jesu Cristi all freitag ze singen, und dazu 6 lb dn. geltes gemainer landeswerung in Österreich auf der überteuerung irs vadern und mitterntail hauss gegen sand Stephans freithof über in der Sunigerstrass am egk zenagst Erharts Wolfstain, des maler, haus gelegen an aim tail, uber die 150 lb dn., die Niclasen Veiten, des kürsner seligen, sun, irm vettern, emalen darauf verschriben sein, gewidmet haben. Die Stiftung soll in folgender Weise ausgeführt werden: 1. Derjenige der acht curherren, der am Freitag ambter ist, soll nach dem fronambt in seinem messgewant mit den leviten bei dem altar steen, solang uncz dass der cantor das obgenant respons Tenebre facte sunt etc. mit den knaben andêchticlichen gesungen hat. Darauf soll der ambter singen den versigkl Proprio filio suo etc. und darnach ain colecten von dem leiden Unsers Herren Jesu Cristi. Während man das Respons singt, soll der Messner die grosse Glocke läuten lassen, welche gewöhnlich zu dem Salve Regina geläutet wird. 2. Dagegen sollen die Besitzer obiger Uebertheuerung jährlich reichen: a) an dem Palmtag dem Chormeister ½ lb 24 dn., wovon das halbe Pfund dem Kirchmeister zur Besserung der Glocke, 12 dn. ainem herren zu geben sind, der an dem Ostertag die abendpredig tut, welcher dafür aufrichticlich mit lauter stimb und andacht die stifft verkunden, auch das volkch vleissiclich ermonen soll, wo sie an irer arbait sein und die gross glogken am freitag nach dem fronambt zu mittentag horent leutten, dass sie dester andechticlicher gedechtnuss haben sullen des grossen pittern leidens Unsers Herrn Jesu Cristi mit dem antlas, der darzu geben ist oder wirdet, während die restlichen 12 dn. dem Chormeister verbleiben. b) an sant Jorgen und sant Michels tag je 2 lb 5 sh. 18 dn. guter landeswerung, wovon jedesmal dem Propste zu sein porczen 30 dn., den Curherren 6 sh. dn., den Leviten 60 dn., dem Cantor 7 sh., dem laiguster, dass er den sagrer offen halten und auf den ambter warten sol, 30 dn., dem Messner für das Geläute ½ lb 18 dn. gebühren.

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Charter: 3847
Date: 1459 II 06
AbstractThoman Swarcz, Fridreich Gerunger, baid des rats, und Niclas Teschler, burger zu Wienn, beurkunden anstatt Stephans und Margreten, Stephans des Gibing, burger zu [23] Wienn, und Margreten, weilent Hannsen des Liebenknechts tochter aus seiner ersten Ehe mit der Karnmessin, seiner hausfraun seligen, kinder, die noch nicht vogtper sind und ihnen von dem Rathe mit Leib und Gut in gerhabsweise empholhen sind, den in dem Streite mit Valentin Liebenknecht, dem Sohne des Hanns, und Barbaren, der Witwe des Verstorbenen, über dessen Nachlass abgeschlossenen Vergleich.

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Edit charter (old editor)
Charter: 3849
Date: 1459 II 07
AbstractMathes Prêl, gesessen zu Nustorf, und Kathrei, sein hausfrau, verkaufen mit Handen herrn Hannsen Hechtl, corherren und obristen kellner Unser Lieben Fraun gotshauss zu Closterneunburg, drei Viertel Weingarten, gelegen am Mitterperg pei Salmanstorf zunagst Lienharts Gruenpacher seligen weingarten, von dem man 1½ Eimer Most zu Bergrecht und 9 ort zu foitrecht dient, um 124 lb dn. hern Thoman Ulman, kaplan der von Margreth Raufenfoglin in sand Jeronimus cappelln zu Wienn gestifteten Messe, zu dieser Messe.

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