Fond: Urk. 56 (773-1743) (alt: M I Reichsabtei Hersfeld)
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Charter: 542
Date: 1374 Februar 1
Abstract: Konrad Windold, Pfarrer in Hersfeld, bekundet, dass vor ihm Berthold (Berld) Buch und dessen Eidam (eydin) Johann Bonhausen (Hans Bonhusen) erschienen sind und bekundet haben, dass sie eine jährliche Gülte in Höhe von vier halben Schilling Turnosen aus ihrem Gut für 35 Schilling Turnosen an Johann Atzelrode (Atzilrod) und dessen Ehefrau Katharina verkauft haben. Berthold Buch hat sich ein Pfändungsrecht eingeräumt. Siegelankündigung. Nennung von Zeugen.
Charter: 543
Date: 1374 Mai 31
Abstract: Der Ritter Nikolaus von Köckritz (Nickil von Kokeritz) [Ortsteil der Gem. Harth-Pöllnitz, Lkr. Greiz] bekundet, dass ihm Berthold (Berlt) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, Albrecht [von der Tann], Dekan, und der Konvent des Klosters Hersfeld alle ihre Güter, Zinsen und Renten in Brembach (Brampach) [Klein-/Großbrembach, Gem., Lkr. Sömmerda] in Höhe von 22 Pfund Pfennigen sowie zwei Maltern Getreidegülte und Hühnern für 106 Mark lötiges Silber nach Erfurter Gewicht auf Wiederkauf verkauft haben. Siegelankündigung.
Charter: 544
Date: 1374 Juni 14
Abstract: Berthold (Berld) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet, dass ihn Simon von Hattenbach gebeten hat, dass er mit Zustimmung seiner Ehefrau Antonia und seiner Brüder Konrad, Ewald und Apel seine genau bezeichneten Wälder in Reckerode [Ortsteil von Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und in Emmicherode (Ymchenrode) [Wüstung bei Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.], Lehen des Klosters, für 150 Schillinge alter Turnosen an die Räte, Schöffen und die Stadt Hersfeld verkaufen darf. Der Wiederkauf der Wälder wird für die nächsten zehn Jahre ausgeschlossen. Siegelankündigung Abt Bertholds, Simons von Hattenbach und Konrads von Hattenbach, Simons Bruder.
Charter: 545
Date: 1374 Juli 21
Abstract: Johann von Romrod (Rumerode) bekundet, dass ihm Berthold (Berlt) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, sowie nach seinem Tod seinen Brüdern Heinrich, Konrad und Ludwig (Lotze) von Romrod alle Zinsen und Gülten sowie Gericht und Wald des Klosters in Solms (Salmans) [Ortsteil von Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] wiederkäuflich für 150 Pfund Gulden verkauft hat. Siegelankündigung Johanns und Heinrichs von Romrod.
Charter: 546
Date: 1374 Oktober 9
Abstract: Volkmar von Trier (Volmarus von Trire), Bürger von Erfurt (Erfforte), bekundet, dass einst Johann [II. von Elben], Abt von Hersfeld, und der Konvent von Hersfeld seinem Oheim, Heinrich von Trier (Trire), Dekan von St. Severi in Erfurt, zehn Mark lötiges Silber verkauft haben, die jährlich aus den Gütern von Äbtissin, Priorin und Konvent des Frauenklosters in Kölleda (Collede) [Lkr. Sömmerda] bezogen werden. Volkmar hat diesen Betrag nun wieder wegen der Kriegssituation an das Kloster versetzt. Siegelankündigung Volkmars von Trier, des Ritters Hermann Warm und Hermanns von Frondorf.
Charter: 547
Date: 1375 März 21
Abstract: Der Knappe Konrad von Hattenbach bekundet mit seiner Ehefrau Gele, dass er mit Zustimmung von Berthold (Berldes) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, an Agnes von Schönstedt (Schonstete) und ihren Neffen Heinrich (Toyan) 20 Goldgulden, zwei Fuder Holz und vier Fastnachtshühner jährlicher Gülte aus Reckerode [Ortsteil von Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] für 150 kleine Gulden verkauft hat. Konrad setzt mehrere genannte Bürgen ein. Siegelankündigung Abt Bertholds, Konrads von Hattenbach, und der Bürgen Dietmar von Reckerode, Heinrich von Frielingen (Heintze von Frylingen), Friedrich (Fritze) Hebeler und Hermann Bruckmöller (Brucmoller).
Charter: 548
Date: 1375 April 11
Abstract: Berthold (Berld) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet, dass Friedrich (Friscze) Hebeler und seine Ehefrau Elisabeth (Else) aus dem Gut Heinrich Lengsfelds (Heintze Lengisfeld) in Niederaula (Oula) [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit dessen Erlaubnis jährlich einen Malter Korngülte Hersfelder Maßes an die Hersfelder Bürger Heinrich (Heintze) und Katharina Homberg für vierzig Schilling alter Turnosen wiederkäuflich verkauft haben. Es werden mehrere genannte Bürgen eingesetzt, deren Gut gepfändet werden kann. Siegelankündigung Abt Bertholds, Friedrich Hebelers und der Bürgen Heinrich Lengsfeld und Friedrich (Friscze) von Borken.
Charter: 549
Date: 1375 Mai 1
Abstract: Berthold [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet, dass er Hermann von Homberg, Bürger von Hersfeld, und dessen Ehefrau Jutta drei Viertel einer jährlichen Korngülte aus einem genau bezeichneten Gut in Niederaula (Oula) [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg], die je zur Hälfte aus Roggen und aus Hafer besteht, für 15 Pfund Heller Hersfelder Währung verkauft. Es werden Regelungen über Wiederkauf und Verpfändung getroffen. Siegelankündigung Abt Bertholds und Hermanns von Homberg.
Charter: 550
Date: 1375 September 10
Abstract: Simon von Schwarza (Symon von Swartza), Schultheiß von Hersfeld, bekundet mit den Schöffen der Stadt Hersfeld, dass vor dem Stadtgericht von Hersfeld Konrad Weitenrode (Contzen Wytinrod) erschienen ist und der Stadt aufgetragen hat, sein Haus und seinen Garten für 16 Schilling Turnosen und vier Schilling Pfennige zu verkaufen. Siegelankündigung.
Charter: 551
Date: 1376 Februar 10
Abstract: Abt Heinrich und der Konvent des Zisterzienserklosters Pforta in der Diözese Naumburg fertigen eine Kopie einer Urkunde von 1376 Februar 10 an. Siegelankündigung des Abts Heinrich und des Konvents von Pforta. Urkunde von 1376 Februar 10: Berthold (Berlt) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet mit Dekan Albrecht [von der Tann] und dem Konvent von Hersfeld, dass sie dem Kloster Pforta (Phorten) alle Güter und Zinsen im Dorf Brembach (Brampach) [Gem. Klein-/Großbrembach, Lkr. Sömmerda] die aus 22 Pfund Pfennigen, zwei Malter Korngülten sowie Abgaben von Hühnern, Gänsen und ausgenommenen Lämmern (lamesbuche) bestehen, mit Ausnahme einer Gülte, die Johann Steinmetz, Vikar an der Frauenkirche in Erfurt, gibt, für 120 Mark lötiges Silber verkauft haben. Das Kloster Hersfeld behält sich den Wiederkauf vor. Siegelankündigung Abt Bertholds und des Konvents von Hersfeld.
Charter: 552
Date: 1376 Juni 19
Abstract: Heinrich von Borken, Seelgeräter des Klosters Hersfeld, bekundet, dass vor ihm Apel Schacke und dessen Ehefrau Irmelind (Ymelind) erschienen sind und bekundet haben, dass sie aus einem genau bezeichneten Garten 23 Schilling Pfennig Hersfelder Währung an Johann (Hans) Rothart (Roitharte) genannt von Buchenau und dessen Ehefrau Irmelind (Ymelind) verkauft haben. Als Zinsen gingen dafür jährlich bisher 18 Schilling Pfennige und weitere 17 Pfennige an das Seelgerät des Klosters, die nun auf Johann Rothart und dessen Ehefrau übertragen werden sollen. Siegelankündigung. Nennung von Zeugen und weiteren Personen.
Charter: 553
Date: 1376 Juli 29
Abstract: Heinrich, Dekan, und der Konvent von St. Johannesberg bekunden, dass sie im Besitz einer Urkunde sind, die sie als rechtmäßige Einnehmer von Gülten aus zwei genau bezeichneten Häusern ausweisen, die ihnen zuvor Götz von Zella (Gotze von Zelle) zur freien Verfügung verkauft hat. Siegelankündigung [Konventssiegel].
Charter: 554
Date: 1376 August 1
Abstract: Der Ritter Thilo von Beenhausen (Tyle von Benhusin) bekundet mit seiner Ehefrau Jutta, dass er an den Geistlichen Götz von Zella (Celle), Konventuale des Klosters Hersfeld, und an Johann Frise, Kleriker, Bruder des Helwig Frise, eine Gülte von acht Viertel Weizen, zwei Viertel Roggen, vier Fuder Holz und 10 Hühnern aus dem Halbteil einer genau bezeichneten Mühle für 150 Pfund Heller Hersfelder Währung verkauft hat. Es folgen genaue Auflistungen verschiedener anteiliger Geldgeber der Käufer, Regelungen über Bürgen und das Wiederkaufsrecht. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Hersfeld. Nennung von Zeugen und weiteren Personen.
Charter: 555
Date: 1377 April 17
Abstract: Der Richter des Mainzer Stuhls, [Lambert (Lambertus)], befiehlt als Beauftragter Ludwigs [von Meißen], Erzbischofs von Mainz, dem Pfarrer in Beenhausen (Benhusin) [Ortsteil von Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], die Schultheißen, Schöffen und Angehörigen seiner Pfarrei zu ermahnen, auf Bitten des Klägers Götz von Zella (Gozo de Celle), Konventuale von Hersfeld, innerhalb von acht Tagen die wegen Gerichtsflüchtigkeit erfolgte Exkommunikation der Brüder Heinrich und Ludwig von Beisheim [Nieder-/Oberbeisheim, Ortsteile der Gem. Knüllwald, Schwalm-Eder-Kr.] durchzusetzen, sofern sie sich nicht zuvor mit dem Kläger vergleichen. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Hersfeld.
Charter: 556
Date: 1377 Mai 19
Abstract: Friedrich von Schenkwald, Propst, Heinrich von Spangenberg, Dekan, und der ganze Konvent des Klosters St. Petersberg in Hersfeld bekunden, dass sie ihre drei Pfund Heller werte jährliche Schweinegülte (swin gulde), die sie aus der Mittelmühle (Mitilmulen) in Iba (Ywa) [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] beziehen, für 30 Pfund Heller Hersfelder Währung an Jordan Scheidemann (Scheydemann) und dessen Ehefrau Clementia [?] (Clemelndin?) verkauft haben. Es folgen Regelungen über Wiederkaufsrecht und Pfändung. Siegelankündigung. Nennung von Zeugen.
Charter: 558
Date: 1377 Juli 18
Abstract: Die Brüder Arnold und Johann Hochgemud aus Treysa (Treyse) [heute Schwalmstadt, Schwalm-Eder-Kr.] bekunden mit ihren Neffen Wig[and] und Wenzel Hochgemud gegenüber ihrem Herrn Berthold [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, dass sie diesem ihr Lehen in Zella [?] (Celle) [Ortsteil von Willingshausen, Schwalm-Eder-Kr.?] wieder aufgesagt haben. Siegelankündigung Arnolds, Johanns und Wig[ands] Hochgemud.
Charter: 559
Date: 1377 August 28
Abstract: Berthold (Berlt) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, Albrecht [von der Tann], Dekan, und der Konvent des Klosters Hersfeld kommen überein, dass sie künftig keine Grundstücke mehr verleihen und deren Zehnt oder Zinsen einziehen wollen, auf denen Weinanbau (wynwachse) betrieben wird. Siegelankündigung.
Charter: 560
Date: 1377 Oktober 18
Abstract: Agnes von der Altenbaumburg (Aldenbeumburg) und Jutta von Karden (Gudichin von Carden), Tochter des verstorbenen Ruprecht von Karden (Carden), Nonne im Kloster Rupertsberg (Ruprechtsberge) [bei Bingen, Lkr. Mainz-Bingen], und Johann von Aachen (Achen), Pfarrer (pastoir) in Rübenach (Rievenache) [heute Stadtteil von Koblenz], bekunden, dass sie den Hof des Klosters Hersfeld in Leutesdorf (Ludenstorff) [Lkr. Neuwied], genannt Hersfelder Hof, mit allen zugehörigen Weingärten, Gülten und Zinsen sowie zugehörige Güter des Klosters in Andernach [Lkr. Mayen-Koblenz] und in Hammerstein (Hamersteyn) [Lkr. Neuwied] zeitlebens als Lehen benutzen dürfen und die genannten Güter nach ihrem Tod wieder an das Kloster Hersfeld zurückfallen. Siegelankündigung Kunos [II. von Falkenstein], Erzbischofs von Trier.
Charter: 561
Date: 1378 Januar 13
Abstract: Berthold (Berlt) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet, dass er dem Ritter Heinrich von Mansbach und dessen Ehefrau Agnes mit Zustimmung des Ritters Friedrich von der Tann und dessen Ehefrau Gisela (Gyssiln), mit Johann, Berthold und Hermann von Mansbach sowie weiteren Geschwistern und ihrer Mutter erlaubt hat, das klösterliche Lehen einer Hufe Landes in Schenklengsfeld [Lkr. Hersfeld-Rotenberg] mit allem Zubehör für 90 Pfund Heller Hersfelder Währung an Konrad (Curd) und Luckard (Lukart) Berngoß (Berngoz) als Lehen zu verkaufen. Siegelankündigung.
Charter: 562
Date: 1378 Januar 20
Abstract: Heinrich, Propst, Jutta, Äbtissin, Katharina, Priorin, und der Konvent des Frauenklosters in Ichtershausen (Ychtershuß) [Ilm-Kr.] bekunden, dass sie Abt und Konvent des Klosters Hersfeld erlaubt haben, aus ihrem Kloster einen jährlichen Zins in Höhe von drei Pfund Pfennigen und sieben Schilling Pfennigen zu erhalten, den das Kloster Hersfeld mit 24 Pfund Pfennigen wieder ablösen kann. Siegelankündigung.
Charter: 563
Date: 1378 Januar 25
Abstract: Friedrich von Schenkwald (Schencwalt), Propst von St. Petersberg, bekundet, dass vor ihm Wigand von Geisa und dessen Ehefrau Elisabeth (Else) erschienen sind und bekundet haben, dass sie für 40 Pfund Heller Hersfelder Währung an Siegfried Weigener (Siffridus Weygener) und dessen Ehefrau Adelheid (Alheydis) ihr anteiliges Stück Land in Reckerode (Ruckerode) [Ortsteil von Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] verkauft haben. Es werden umfangreiche Regelungen für den Wiederkauf getroffen. Siegelankündigung. Nennung von Zeugen.
Charter: 564
Date: 1378 Januar 31
Abstract: Heinrich von Hettstedt (Hetstete), Burgmann in Gotha, bekundet, dass er von Abt und Konvent von Hersfeld drei Pfund und sieben Schilling Pfennige Erbzins aus der Kirche in Ichtershausen (Ytheryshusen) [Ilm-Kr.], die er geerbt, aber für einen Zins in Sülzenbrücken (Sulcebrucken) [Ortsteil der Wachsenburggem., Ilm-Kr.] versetzt hatte, für 40 Pfund Pfennige zurückgekauft hat. Dem Kloster Hersfeld wird ein Wiederkaufsrecht eingeräumt. Siegelankündigung.
Charter: 565
Date: 1378 März 12
Abstract: Berthold (Berlt) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet, dass Friedrich (Fritze) Hebeler und dessen Ehefrau Elisabeth (Else) ihr Vorwerk in Mengshausen (Mengishusin) [Gem. Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit allen Rechten und allem Zubehör, dass sie vom Kloster bisher als Lehen hatten, für 131 Schilling alter Turnosen anteilig an verschiedene genannte Brüder von Reckerode [Ortsteil von Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]. Siegelankündigung. Nennung von Zeugen und weiteren Personen.
Charter: 566
Date: 1378 Juni 22
Abstract: Berthold [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet, dass Heinrich von Bimbach (Bienbach), Sohn des verstorbenen Johann (Hans) von Bimbach, mit Zustimmung des Klosters seinen Hof in Kieselbach (Kysilbach) [Ortsteil von Merkers-Kieselbach, Wartburgkr.] mit allen Rechten und allem Zubehör sowie ein weiteres gepfändetes Gut wiederkäuflich für anderthalb hundert alte Turnosen und 14 Gulden an die Brüder Apel, Ritter, und Johann (Hans) von Reckerode [Ortsteil von Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] verkauft hat. Siegelankündigung.
Charter: 567
Date: 1378 September 24
Abstract: Propst, Meisterin und der Konvent des Frauenklosters Immichenhain (Ymechenhayn) [Augustiner-Chorfrauen-Stift Immichenhain, Ortsteil der Gem. Ottrau, Schwalm-Eder-Kr.] bekunden, dass sie mit Erlaubnis Bertholds (Berldis) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, von Dietrich von Frielingen (Ditzel von Frylingen) und dessen Söhnen Heinrich und Philipp, Burgmännern in Hattenbach [Ortsteil von Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], ein Klostergut in Gundeshausen (Gondishusen) [Wüstung bei Niederaula] mit allem Zubehör für 70 Schilling alter Turnosen verkauft haben. Das Kloster Hersfeld besitzt ein Wiederkaufsrecht. Siegelankündigung.
Charter: 568
Date: 1378 Dezember 10
Abstract: Berthold [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bittet den von Ludwig [von Meißen], Erzbischof von Mainz, eingesetzten Richter des Mainzer Erzbistums, die Pfarrkirche in Kirchberg [Ortsteil von Niedenstein, Schwalm-Eder-Kr.], die aufgrund des Todes des bisherigen Inhabers, Heinrich, vakant ist und deren Kollatur dem Abt von Hersfeld zusteht, mit dem vom Abt vorgeschlagenen Priester Tilman (Thilemannus) genannt Schreiber (Schriber) aus (Esschen.) zu besetzen. Siegelankündigung. Handlungs- und Ausstellungsort: [Zu den] Eichen [Schloss Eichof bei Hersfeld].
Charter: 569
Date: 1379 Januar 31
Abstract: Bruder Heinrich, Prior, und der Konvent des Kartäuserklosters in Erfurt bekunden, dass sie Berthold (Berlde) [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, und dem Konvent von Hersfeld zehn Hufen Land, dreißig Äcker, Wiesen und Weiden sowie einen Hof in Gebesee (Gebese) [Lkr. Sömmerda] für 140 Mark lötigen Silbers Erfurter Gewichts und 240 Pfund Pfennige verkauft haben. Die Kartäuser hatten das genannte Gut zuvor von Berthold Kalwe, Dekan von St. Severi in Erfurt, sowie den Brüdern Heinrich Steinbuch, Priester, und Eckhard Steinbuch aus Mühlhausen (Mulhusen) gekauft. Siegelankündigung.
Charter: 570
Date: 1379 April 8
Abstract: Berthold [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet, dass er sich verpflichtet hat, jährlich zu bestimmten Terminen an Hermann Küpfel (Küpphel) drei Gulden jährlicher Gülte, die in Treysa (Treyse) [heute Schwalmstadt, Schwalm-Eder-Kr.] Gültigkeit besitzen müssen, für dreißig Gulden, die das Kloster Hermann aus dem Vorwerk in Kirchberg [Stadtteil von Niedenstein, Schwalm-Eder-Kr.] schuldet, zu geben. Es folgen Regelungen über das Recht zum Wieder- und Weiterverkauf der Gülte. Siegelankündigung.
Charter: 571
Date: 1379 August 18
Abstract: Berthold [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, bekundet, dass Heinrich Kalwe, Bürger von Gotha, mit seiner Zustimmung vier Hufen Land und fünf Wiesen, die Lehen des Klosters sind, an Hermann Herling und dessen Ehefrau verkauft hat. Abt Berthold nimmt Hermann Herling als neuen Lehensnehmer an und bestimmt, dass dieser eine jährliche Wachs- und Pfenniggülte an das Kloster zu geben hat. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Zu den Eichen [Schloss Eichhof bei Hersfeld].
Charter: 572
Date: 1379 August 24
Abstract: Lampert von Netra (Lampracht von Neter) [Gem. Ringgau, Werra-Meißner-Kr.] bekundet, dass er sich mit dem Abt von Hersfeld wegen der Kosten seines Gefängnisaufenthalts und wegen aller durch ihn verursachten Schäden gütlich geeinigt hat. Siegelankündigung.
Charter: 573
Date: 1379 September 27
Abstract: Hermann [II.], Landgraf von Hessen, fällt in 27 ausführlichen Einzelartikeln einen mit Strafandrohungen bewehrten Schiedsspruch zwischen Berthold [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, Dekan Albrecht [von der Tann] und dem Konvent von Hersfeld einerseits sowie den Räten, Schöffen und Bürgern der Stadt Hersfeld andererseits wegen zahlreicher gegenseitiger Beschuldigungen, Schädigungen von Gütern und Personen sowie Eingriffen in die verbrieften Freiheitsrechte beider Parteien. Siegelankündigung.
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